Die deutsche Provinz des Franziskanerordens hat einen erschütternden Bericht über das Ausmaß sexueller Gewalt in ihren Einrichtungen veröffentlicht. Eine unabhängige Untersuchung des Münchner Instituts IPP enthüllte 98 mutmaßliche Täter und über 100 Opfer seit 1945. Die Ordensoberen gestanden öffentlich das völlige Versagen institutioneller Schutzmechanismen und die systematische Ignoranz gegenüber den Aussagen der Betroffenen ein, was den Tätern über Jahrzehnte hinweg Straflosigkeit ermöglichte.

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Die deutsche Provinz des Franziskanerordens hat öffentlich ihre Verantwortung für jahrzehntelange systemische Versäumnisse und die Vertuschung von Fällen sexuellen Missbrauchs anerkannt. Auf einer Pressekonferenz in Bonn wurden die Ergebnisse einer unabhängigen Prüfung vorgestellt, die ein düsteres Licht auf die Vergangenheit der von den Minderbrüdern geführten Bildungseinrichtungen und Internate wirft. Der Bericht dokumentiert die Tätigkeit von 98 mutmaßlichen Tätern, was etwa 4 Prozent aller in Deutschland im Untersuchungszeitraum tätigen Ordensleute entspricht. Die Opfer, vor allem junge Jungen, erlitten Gewalt an Orten, die ihnen Sicherheit bieten sollten, etwa in Internaten in Vossenack oder Einrichtungen in Bayern. Die Forscher betonten, dass im Orden über Jahrzehnte eine Kultur des Schweigens und die Priorität des Schutzes des Institutionsimages über dem Wohl der geschädigten Kinder vorherrschte. Vorgesetzte verlegten Täter oft ohne jegliche Warnung in andere Pfarreien, was die Fortsetzung ihrer kriminellen Aktivitäten ermöglichte. Der derzeitige Provinzial des Ordens räumte kategorisch ein, dass die Franziskaner auf allen Ebenen versagt haben – von der Prävention bis zur gründlichen Aufklärung von Meldungen. Obwohl die meisten identifizierten Täter bereits verstorben sind, soll der Bericht die Grundlage für einen neuen Entschädigungsprozess und eine radikale Veränderung der Machtstrukturen innerhalb des Ordens bilden. Der Orden der Minderbrüder, umgangssprachlich Franziskaner genannt, wurde 1209 vom heiligen Franziskus von Assisi als Gemeinschaft gegründet, die auf Armut und Demut basiert – ein drastischer Kontrast zu den aufgedeckten Fällen von Machtmissbrauch. Die Betroffenen, die an der Erstellung des Berichts mitgewirkt haben, beschreiben ihr Leben als „zerstört” durch traumatische Kindheitserfahrungen. Viele fanden erst nach sechzig Jahren die Kraft, über die Demütigungen zu sprechen, die sie durch Geistliche erlitten haben. Die Autoren des Berichts warnen, dass die offiziellen Zahlen nur die Spitze des Eisbergs darstellen, da viele Archive in der Vergangenheit unvollständig archiviert oder absichtlich bereinigt wurden.