In einem packenden Duell zweier französischer Top-Teams in den Champions-League-Playoffs besiegte Paris Saint-Germain auswärts AS Monaco mit 3:2. Obwohl die Gastgeber durch Tore von Folarin Balogun bereits mit zwei Treffern führten, konnten die Titelverteidiger aus Paris die Partie noch drehen. Das Spiel im Stade Louis-II bestätigte die starke Form der Pariser in Duellen mit Landesrivalen, trotz zuvoriger Ligaschwierigkeiten unter Trainer Luis Enrique.
Anfängliche Dominanz von Monaco
Der Amerikaner Folarin Balogun erzielte innerhalb der ersten 18 Minuten zwei Tore und verschaffte den Gastgebern eine sensationelle Führung.
Gelungene Aufholjagd der Pariser
Trotz des Rückstands drehte Paris Saint-Germain die Partie und gewann mit 3:2, womit es dem Weiterkommen einen Schritt näher kam.
Formkrise überwunden
Für das Team von Luis Enrique war dies ein wichtiger Durchbruch nach der Ligapleite gegen Stade Rennais am vergangenen Wochenende.
Das erste Spiel der Playoff-Runde der Champions League der Saison 2025-2026 zwischen AS Monaco und Paris Saint-Germain bot den Fans enorme Spannung. Die Gastgeber, vertreten unter anderem durch die Schweizer Philipp Köhn und Denis Zakaria, starteten mit enormem Schwung. Bereits in der 18. Minute führten sie 2:0 dank eines Doppelpacks des US-amerikanischen Stürmers Folarin Balogun. Es schien, dass das Team aus dem Fürstentum eine Überraschung schaffen und vergangene Erfolge wiederholen könnte, doch die Pariser zeigten mehr internationale Erfahrung. Die innerfranzösische Rivalität in europäischen Wettbewerben ist nach der UEFA-Reform des Formats häufiger geworden. In der Vorsaison hatte PSG in derselben Phase Stade Brestois ausgeschaltet und im Hin- und Rückspiel mit 10:0 deutlich gewonnen. Trotz einer glanzvollen Leistung des Monaco-Torwarts und ehrgeiziger Defensivarbeit konnten die Titelverteidiger aus Paris den Rückstand aufholen und schließlich mit 3:2 gewinnen. Die von Luis Enrique trainierte Mannschaft ging nach einer Niederlage gegen Rennes in der Ligue 1 nicht in bester Stimmung in dieses Spiel. Der Sieg im Stade Louis-II macht PSG zum klaren Favoriten vor dem Rückspiel in der Hauptstadt und setzt die Erfolgsserie gegen Vereine derselben Liga in der europäischen Elite fort. Das Stade Louis II in Monaco, eröffnet 1985, ist bekannt für seine einzigartige Architektur, darunter neun charakteristische Bögen auf der Südtribüne, und beherbergt regelmäßig bedeutende Sportereignisse. Für Monaco, das sich als 21. der Ligaphase für die Playoffs qualifizierte, ist die Dienstagniederlage schmerzhaft, besonders angesichts des phänomenalen Spielbeginns. Experten betonen, dass es für das Team aus dem Fürstentum ein Spiel zur „Rettung der Saison” war, die bisher nicht nach den Wünschen der Fans verlief. PSG, das vor dem Spiel als weniger selbstbewusst eingeschätzt wurde als im Vorjahr, bewies, dass es in Schlüsselmomenten seinen Spielstil durchsetzen und die Kontrolle über das Ergebnis übernehmen kann, selbst unter großem Druck beim Gegner.Champions-League-Playoff - erstes Spiel: AS Monaco 2:3 Paris Saint-Germain18. Minute — ist der Zeitpunkt, zu dem Monaco nach dem Doppelpack von Balogun bereits 2:0 führte
Mentioned People
- Folarin Balogun — US-amerikanischer Stürmer von AS Monaco, Torschütze zweier Tore im Spiel gegen PSG.
- Luis Enrique — Trainer von Paris Saint-Germain, der die Titelverteidigung in der Champions League anstrebt.
- Philipp Köhn — Schweizer Torhüter der Mannschaft aus Monaco.
- Denis Zakaria — Schweizer Mittelfeldspieler und Kapitän von AS Monaco.