Polen befindet sich unter dem Einfluss frostiger Luft aus der Arktis, was einen plötzlichen Wetterumschwung gebracht hat. Nach einer kurzen Erwärmung zogen Schneestürme, stürmischer Wind und drastische Temperaturstürze, die lokal unter minus 20 Grad Celsius fielen, über das Land. Meteorologen warnen vor schwierigen Bedingungen auf den Straßen, Glatteis und dynamischen Luftdruckänderungen infolge des Zerfalls des Polarwirbels. Das raue Wetter hält bis zum Wochenende an und kündigt einen kühlen Märzbeginn an.

Extreme Temperaturabfälle

Im Nordosten Polens wurden Rekordfröste von bis zu -20 Grad Celsius gemessen, und Prognosen des IMGW sagen örtlich sogar Abfälle auf -23 Grad voraus.

Intensive Schneestürme und Wind

Eine atmosphärische Front brachte am 16. Februar anhaltende Schneefälle in der Mitte und im Süden des Landes, begleitet von starkem, böigem Wind.

Ursache liegt im Polarwirbel

Die derzeitige Wetterinstabilität resultiert aus dem Zerfall des Polarwirbels, der den Weg für frostige Luftmassen direkt aus der Arktis freigibt.

Kühle Prognosen für März

Langfristmodelle deuten darauf hin, dass der März 2026 ein Monat mit Temperaturen unter dem Durchschnitt sein wird, was den Frühlingsbeginn verzögert.

Die zweite Februarhälfte brachte eine plötzliche Wetterwende und setzte der kurzen Erwärmung ein Ende. Frostige und trockene Luft arktischen Ursprungs strömte über Polen, was zu drastischen Temperaturabfällen führte. Die schwierigste Situation herrscht im Nordosten des Landes, wo die Thermometer in der Nacht von Sonntag auf Montag sogar -20 Grad Celsius anzeigten. Meteorologen des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft warnen, dass die frostige Witterung mit nächtlichen Temperaturabfällen von bis zu mehreren Graden unter Null mindestens bis zum Wochenende anhalten wird. Polen wurde deutlich in einen frostigen Osten und einen etwas milderen, aber immer noch winterlichen Westen geteilt. Die Ursache für diese dynamischen Veränderungen ist der Zerfall des Polarwirbels, der den freien Austausch von Luftmassen aus dem Norden ermöglichte. Über Europa hat sich ein System von Tiefdruckgebieten und Hochdruckgebieten gebildet, die sich von Westen nach Osten bewegen und alle paar Tage die Wetterbedingungen in der Region verändern werden. Am Montag, dem 16. Februar, erfassten intensive Schneefälle die westlichen und südlichen Woiwodschaften und erreichten anschließend Zentralpolen. Diese Niederschläge führen in Verbindung mit stürmischem Wind zu Schneeverwehungen und Schneetreiben und erschweren den Straßenverkehr erheblich. Historisch gesehen war der Februar in Polen ein Monat extremer Fröste; die rekordtiefste Temperatur wurde 1929 in Siedlce gemessen, wo das Quecksilber auf minus 41 Grad Celsius fiel.-23 stopnie — betragen die niedrigsten prognostizierten BodentemperaturenLangfristige Prognosen machen Menschen, die auf einen baldigen Frühling hoffen, nicht optimistisch. Obwohl gegen Ende der Woche eine vorübergehende Erwärmung erwartet wird, deuten meteorologische Modelle auf einen sehr kühlen März mit Temperaturen unter dem langjährigen Durchschnitt hin. Das bedeutet, dass frostige Morgen und lokale Gefrierregenfälle uns noch viele Wochen begleiten könnten. Autofahrer sollten aufgrund des Phänomens Glatteis besondere Vorsicht walten lassen, das durch das Gefrieren von Niederschlägen auf abgekühlten Straßenoberflächen entsteht. Thermische Bedingungen: Anfang vs. Winterwoche: Nachttemperatur (NO): 0 bis -3°C → -15 bis -20°C; Dominierender Niederschlag: Regen → Schnee und gefrierender Nieselregen; Wind: schwach → stark und böig