Italienische Fluggesellschaften führen revolutionäre Änderungen bei den Tierbeförderungsregeln ein und ermöglichen es großen Hunden, direkt in der Passagierkabine zu reisen. Die bisherigen Beschränkungen, die das Gewicht der Vierbeiner auf wenige Kilogramm begrenzten, werden von den Fluggesellschaften ITA Airways und Aeroitalia gelockert. Die neuen Vorschriften, die auf Inlandsstrecken getestet werden, erlauben den Flug für Hunde mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm, ohne sie im Frachtraum unterbringen zu müssen. Dies ist eine Reaktion auf die wachsenden Erwartungen der Passagiere vor der Sommersaison.

Neues Gewichtslimit für Tiere

Die Fluggesellschaften erhöhen das zulässige Gewicht für Hunde in der Kabine auf 30 Kilogramm, was die Reise für die meisten beliebten Rassen ermöglicht.

Tests bei Aeroitalia

Der Flugbetreiber führte einen erfolgreichen Testflug von Palermo durch, bei dem ein großer Hund in der Kabine ohne Transportbehälter reiste.

Fokus auf Inlandsflüge

Derzeit gelten die neuen Vorschriften hauptsächlich für Verbindungen innerhalb Italiens, mit besonderem Augenmerk auf die Sommersaison.

Der italienische Luftfahrtmarkt durchläuft eine bedeutende Transformation in Bezug auf Familien- und Tierfreundlichkeit und öffnet die Passagierkabinen für Vierbeiner mit deutlich größeren Abmessungen als bisher. Die neuen Vorschriften, über die führende italienische und deutsche Medien berichten, betreffen vor allem Inlandsflüge der nationalen Fluggesellschaft ITA Airways und der Regionalfluggesellschaft Aeroitalia. Die Hauptänderung ist die drastische Anhebung des Gewichtslimits für Hunde in der Kabine von bisher 8-10 Kilogramm auf 30 Kilogramm. ITA Airways gab bekannt, dass Passagiere einen Sitzplatz neben sich für ihren Hund buchen können, vorausgesetzt, die entsprechenden Sicherheits- und Hygienestandards werden eingehalten. Diese Initiative wird als strategischer Schachzug vor der anstehenden Urlaubssaison gesehen, um Tierbesitzer anzuziehen, die bisher Flugreisen vermieden haben, weil sie den Stress für ihr Tier im Frachtraum scheuten. Die Fluggesellschaft Aeroitalia führte bereits einen Testflug von Palermo durch, bei dem ein großer Hund an Bord reiste, ohne in einem herkömmlichen Transportbehälter zu sein. Deutsche Medien, darunter ZEIT ONLINE, weisen darauf hin, dass diese Entscheidung besonders im Kontext der geplanten Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa-Gruppe wichtig ist, was die Reise standards in ganz Europa beeinflussen könnte. Die Fluggesellschaften betonen jedoch, dass dieser Service zusätzlich kostenpflichtig ist und die Anzahl der Tiere an Bord eines Flugzeugs streng limitiert bleibt, um den Komfort aller Passagiere zu gewährleisten. Historisch war der Transport größerer Hunde in der zivilen Luftfahrt fast ausschließlich zertifizierten Assistenzhunden vorbehalten, während Haustiere in speziellen Käfigen im Frachtraum reisen mussten. Die Einführung der neuen Regeln erforderte Anpassungen der Betriebsabläufe und Schulungen des Kabinenpersonals im Umgang mit ungewöhnlichen Passagieren. Obwohl sich die Änderungen derzeit hauptsächlich auf Verbindungen innerhalb Italiens beziehen, prognostizieren Branchenexperten, dass der Erfolg dieses Modells andere europäische Fluggesellschaften dazu veranlassen könnte, ihre strengen Vorschriften zu überprüfen. Es ist wichtig zu betonen, dass Hundebesitzer verpflichtet sind, einen vollständigen Satz tierärztlicher Dokumente vorzulegen und sicherzustellen, dass ihr Tier die Ruhe anderer Reisender nicht stört. „Introduciamo questa innovazione per rispondere alle esigenze dei nostri passeggeri, che considerano i loro animali come membri della famiglia.” (Wir führen diese Innovation ein, um den Bedürfnissen unserer Passagiere gerecht zu werden, die ihre Tiere als Familienmitglieder betrachten.) — Pressemitteilung ITA Airways

Perspektywy mediów: Liberale und Lifestyle-Medien betonen den Aspekt der Empathie und der Behandlung von Tieren als Familienmitglieder in der modernen Gesellschaft. Wirtschaftsportale konzentrieren sich auf ökonomischen Pragmatismus und den Wunsch, die Einnahmen aus Zusatzleistungen vor dem Sommer zu steigern.