In der niedersächsischen Ortschaft Stuhr in der Nähe von Bremen hat es einen dreisten Einbruch in eine Filiale der Volksbank gegeben. Unbekannte Täter nutzten die Mittagspause, um in den Keller der Bank vorzudringen, wo sie mindestens vierzehn Schließfächer aufbrachen. Die Polizei führt intensive Ermittlungen, doch im derzeitigen Stadium fehlen Informationen zum Wert der gestohlenen Gegenstände sowie zur Identität der Einbrecher, die vom Tatort wahrscheinlich mit einem schwarzen Fahrzeug geflüchtet sind.

Dreister Überfall am Mittag

Die Täter gelangten während der Mittagspause der Bank in die Tresorräume, indem sie ein Oberlicht in der Gebäudefassade nutzten.

Übelkeit der Bankmitarbeiter

Der Entdeckung des Einbruchs gingen Meldungen über Unwohlsein des Personals ein, was auf den Einsatz von chemischen Substanzen durch die Täter hindeutet.

Flucht mit schwarzem Fahrzeug

Zeugen sahen drei Männer in Overalls, die mit einem dunklen Auto in unbekannter Richtung vom Tatort davonfuhren.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 13. Februar 2026, am helllichten Tag. Die Täter nutzten die Mittagspause in der Filiale der Volksbank in Stuhr. Nach Ermittlungserkenntnissen drangen die Täter durch ein Oberlicht in den Keller des Gebäudes ein. Dort brachen sie nach Überwindung der Sicherungen mehrerer Türen in den Raum mit den Schließfächern ein. Der Einbruch wurde erst von Mitarbeitern entdeckt, die von der Pause zurückkehrten und über plötzliche Übelkeit und Unwohlsein klagten, was auf den Einsatz unbekannter chemischer Substanzen während der Tat hindeuten könnte. Die Institution des Bankschließfachs leitet sich aus der Tradition der sicheren Aufbewahrung von Wertgegenständen in den Schatzkammern der Tempel des antiken Roms und Griechenlands ab und entwickelte sich in moderner Form mit der Entstehung großer Geschäftsbanken im 19. Jahrhundert.Rettungsdienste und Polizei aus Diepholz sicherten den Tatort, und erste Untersuchungen ergaben, dass genau 14 Schließfächer geöffnet wurden. Zeugen sagten aus, dass in der Nähe der Bank drei Männer in Overalls gesehen wurden, die mit einem schwarzen Auto davonfuhren. Obwohl die genaue Liste der gestohlenen Gegenstände unbekannt ist, wird angenommen, dass Schmuck, Juwelen und Bargeld erbeutet wurden. Die Bank hat eine spezielle Hotline für betroffene Kunden eingerichtet, die große Besorgnis um ihr Eigentum äußern. „Das ist eine außerordentlich schwierige und stressige Situation. Ich fühle mich jetzt nicht ruhig in Bezug auf meine Ersparnisse.” — Stephan Drettmann Der Fall aus Stuhr weckt Analogien zum spektakulären Einbruch in Gelsenkirchen Ende 2025, wo Täter ein Loch in die Decke des Tresorraums bohrten und über 3000 Schließfächer plünderten. In jenem Fall wurden die Verluste auf Millionen Euro geschätzt, und der Tatort wurde von der Staatsanwaltschaft erst Mitte Februar zur Nutzung durch die Bank freigegeben. Die Polizei prüft nun, ob beide Vorfälle organisatorisch miteinander verbunden sein könnten, obwohl das Ausmaß des Diebstahls bei Bremen geringer erscheint. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Analyse von Überwachungsaufnahmen und die Untersuchung einer rätselhaften Flüssigkeit, die im Keller zurückgelassen wurde.14 — Schließfächer wurden von den Einbrechern geleertAblauf der Ereignisse in Stuhr: 13. Februar, Mittag — Beginn des Einbruchs; 13. Februar, Nachmittag — Entdeckung der Straftat; 13. Februar, Abend — Polizeimitteilung; 14. Februar, Morgen — Details der Operation Vergleich von Bankeinbrüchen: Anzahl der Schließfächer: Gelsenkirchen: ca. 3000 → Stuhr: 14; Zugangsmethode: Bohrung in der Decke → Einstieg durch Oberlicht; Tageszeit: Nacht/Wochenende → MittagspauseLiberale Medien betonen die Notwendigkeit einer verstärkten Überwachung der Sicherheitsverfahren in Genossenschaftsbanken. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Bedrohung durch organisierte Kriminalität und die Notwendigkeit strengerer Strafen für Rückfalltäter.

Mentioned People

  • Stephan Drettmann — Kunde der Bank in Stuhr, der dort ein Schließfach besaß und in den Medien seine Besorgnis äußerte.