Ab dem 1. März 2026 erhalten Millionen polnischer Senioren höhere Renten- und Pensionsleistungen. Die jährliche Valorisierung umfasst nicht nur die Grundrenten von ZUS und KRUS, sondern auch eine Reihe von Zuschlägen, darunter Pflege- und Wohnzuschläge. Auch die Einkommensgrenzen für den Bezug von Zuschüssen ändern sich. Gleichzeitig werden Änderungen bezüglich arbeitsfreier Tage sowie des Mindestlohns für bestimmte Berufsgruppen verhandelt.
Start der Leistungsvalorisierung
Ab dem 1. März 2026 steigen alle Renten und Pensionen sowie wichtige Zuschläge, die von ZUS und KRUS ausgezahlt werden.
Neue Einkommensgrenzen
Die Einkommensgrenzen für Wohnzuschläge (3561 Złoty und 2671 Złoty) sowie die Aussetzungsgrenzen für Leistungen wurden geändert.
Debatte über freie Tage
Die Regierung analysiert Petitionen für zusätzliche freie Tage als Ausgleich für Feiertage an Sonntagen sowie den Status des Karfreitags im Jahr 2026.
Die jährliche Valorisierung der Renten- und Pensionsleistungen, die am 1. März 2026 in Kraft tritt, ist ein Schlüsselelement der staatlichen Sozialpolitik. Dieser Prozess zielt darauf ab, die Höhe der Auszahlungen an die aktuelle Inflation und das Lohnwachstum in der Wirtschaft anzupassen. In diesem Jahr können Senioren auf eine reale Erhöhung ihrer Einkünfte hoffen, was sowohl die allgemeinen Renten als auch die von der KRUS gezahlten Leistungen für Landwirte umfasst. Der ZUS hat auch die Höhe von Zuschlägen wie dem Pflegezuschlag sowie besonderen Leistungen für Hundertjährige aktualisiert, die Rekordniveaus erreichen. Der Mechanismus der Rentenvalorisierung in Polen wurde in seiner heutigen Form in den 1990er Jahren eingeführt, um den realen Wert der Leistungen vor den Auswirkungen der Inflation zu schützen, die in der Zeit des Systemwechsels besonders spürbar war. Ein wichtiger Aspekt der diesjährigen Änderungen ist die Aktualisierung der Einkommensgrenzen. Beim Wohnzuschlag betragen die neu festgelegten Grenzen 3561 Złoty bzw. 2671 Złoty, was sich direkt auf die Anzahl der Anspruchsberechtigten für diese Unterstützungsform auswirkt. Personen mit den niedrigsten Einkommen profitieren zudem von der erhöhten Höhe der Minimalrente. Gleichzeitig erinnern die Medien an die bevorstehende dreizehnte Rente, deren Auszahlungskalender eng mit der März-Valorisierung verknüpft ist und einen zusätzlichen Geldsegen vor den kommenden Osterfeiertagen darstellt. Neben finanziellen Fragen konzentriert sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Organisation der Freizeit. Im Sejm und im Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik werden Petitionen zur Gewährung von freien Tagen als Ausgleich für Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, analysiert. Dies betrifft das Jahr 2026, in dem sich mehrere Feiertage mit arbeitsfreien Tagen überschneiden. Darüber hinaus laufen Debatten über die Einführung des Karfreitags als arbeitsfreien Tag, analog zu den Regelungen für Heiligabend. Für Beschäftigte im medizinischen Sektor bleibt die Ankündigung einer Erhöhung des Mindestlohns auf 9000 Złoty brutto, die Mitte des Jahres in Kraft treten soll, eine zentrale Information. „Waloryzacja jest narzędziem sprawiedliwości społecznej, chroniącym tych, którzy przez lata budowali polską gospodarkę.” (Die Valorisierung ist ein Instrument der sozialen Gerechtigkeit, das diejenigen schützt, die jahrelang die polnische Wirtschaft aufgebaut haben.) — Regierungsvertreter In der Praxis fällt der 1. März 2026 auf einen Sonntag, der kein verkaufsoffener Sonntag ist, was die Aufrechterhaltung der Einschränkungen im Einzelhandel bedeutet. Senioren sollten auch auf die Überweisungstermine achten. Da der erste März auf einen arbeitsfreien Tag fällt, wurden einige Auszahlungen vom ZUS bereits Ende Februar im Voraus beauftragt. Parallel dazu gibt es Erinnerungen an die bevorstehende Zeitumstellung auf Sommerzeit, wobei die Anpassung der Termine im Kalender für 2026 Kontroversen auslöst.