In Washington fand die erste Sitzung des Friedensrats statt, einer neuen internationalen Institution, die von Donald Trump ins Leben gerufen wurde. Die Initiative, deren Ziel die Überwachung der zweiten Phase des Friedensplans für den Gazastreifen ist, zog Vertreter aus über 45 Staaten an. Trotz der Ankündigung von 5 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau halten sich Schlüsselverbündete aus Westeuropa zurück und zeigen Skepsis gegenüber der Organisationsstruktur und ihrer potenziellen Konkurrenz zur UNO.
Im neu umbenannten Donald J. Trump U.S. Institute of Peace in Washington wurden die Beratungen des Friedensrats (engl. Board of Peace) eröffnet. Dieses Organ, das während des Weltwirtschaftsforums in Davos gegründet wurde, soll zum Hauptinstrument der US-Administration im Stabilisierungs- und Wiederaufbauprozess des Gazastreifens werden. Präsident Donald Trump verkündete, dass die Mitgliedsstaaten bereits Mittel von über 5 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe und Bauarbeiten zugesagt hätten. An dem Treffen nehmen Delegationen aus 47 Ländern teil, darunter autoritär geprägte Führer wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Auffällig ist jedoch das Fehlen hochrangiger Vertreter aus Großbritannien, Frankreich oder Deutschland, die lediglich niederrangige Beamte als Beobachter entsandten. Die institutionelle Hilfe für palästinensische Gebiete nach bewaffneten Konflikten war seit Jahrzehnten Domäne von UN-Agenturen wie der UNRWA, die 1949 zur Unterstützung palästinensischer Flüchtlinge gegründet wurde.Ernste Kontroversen lösen Pläne für den Bau einer Militärbasis mit einer Fläche von 350 Acres aus, die Platz für 5.000 Personen bieten und als Operationszentrum für internationale Kräfte in Gaza dienen soll. Dokumente, die Medien zugänglich wurden, deuten auf Ambitionen hin, einen Mechanismus als Alternative zur <przypis title=