Die Nationalmannschaften der Vereinigten Staaten und Kanadas treffen im Sonntagsfinale des Herren-Eishockeyturniers bei den Spielen in Mailand aufeinander. Die Amerikaner zogen nach einem beeindruckenden 6:2-Sieg über die Slowakei in das entscheidende Duell ein, während die Kanadier die Titelverteidiger aus Finnland mit 3:2 ausschalteten. Es ist das erste olympische Finale beider Großmächte mit NHL-Spielern seit 2010, was dieses Ereignis zum meist erwarteten Moment der Winterspiele 2026 macht.

Große Rückkehr der NHL-Stars

Die weltbesten Eishockeyspieler kehrten nach 12 Jahren Pause zu den Spielen zurück, was das Aufeinandertreffen der USA und Kanadas in den stärksten Aufstellungen ermöglichte.

Kaderprobleme Kanadas

Josh Morrissey wird im Finale nicht spielen, und der Einsatz von Kapitän Sidney Crosby bleibt aufgrund einer Verletzung fraglich.

USA kämpft mit der Geschichte

Die Amerikaner gewannen zuletzt 1980 die Goldmedaille; das Sonntagsfinale findet genau 46 Jahre nach dem berühmten „Wunder auf Eis” statt.

Das Sonntagsfinale im Herren-Eishockey in Mailand verspricht, eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte des modernen Wintersports zu werden. Zum ersten Mal seit zwölf Jahren nehmen bei den Spielen die weltbesten Eishockeyspieler aus der NHL-Liga teil, was die Bildung von „Traumteams” beider nordamerikanischer Großmächte ermöglichte. Die Amerikaner, angeführt vom dynamischen Jack Hughes und dem erfahrenen Dylan Larkin, ließen der Slowakei im Halbfinale keine Chance und gewannen 6:2. Das US-Team steht vor der historischen Chance, genau 46 Jahre nach dem legendären „Wunder auf Eis” von Lake Placid die Goldmedaille zu gewinnen. Kanada hingegen, obwohl mit Kaderproblemen kämpfend, zeigte enorme Entschlossenheit im Duell mit Finnland, holte einen Zwei-Tore-Rückstand auf und gewann 3:2. Die Personalsituation im Lager des „Ahornblatts” bleibt jedoch unsicher. Offiziell bestätigt wurde, dass im Finale der Schlüsselverteidiger Josh Morrissey nicht auflaufen wird, der bereits in der Gruppenphase eine Verletzung des Oberkörpers erlitt. Auch der Einsatz von Kapitän und Legende der Disziplin, Sidney Crosby, steht in Frage. Trotz dieser Schwächungen sehen Experten Kanada als leichten Favoriten und heben die unglaubliche Form von Connor McDavid hervor, der mit 13 Punkten die Scorerliste des Turniers anführt. Dieser Wettkampf hat nicht nur sportliche, sondern auch sentimentale Dimension – für viele Spieler wie Charlie McAvoy oder Brady Tkachuk ist es die Erfüllung kindlicher Träume, um die wertvollste Trophäe in Nationalfarben zu kämpfen. Die Eishockey-Rivalität zwischen den USA und Kanada gilt als die prestigeträchtigste in der Welt der Wintersportarten. Das berühmteste Finale mit beiden Teams fand 2010 in Vancouver statt, als Sidney Crosby das „Goldene Tor” in der Verlängerung erzielte und Kanada den Sieg auf eigenem Boden sicherte. Es ist erwähnenswert, dass die Eishockey-Emotionen in Mailand im Frauenturnier bereits ihren Höhepunkt erreichten, wo die US-Mannschaft Kanada mit 2:1 nach Verlängerung besiegte. Dieses Spiel zog mit 5,3 Millionen Zuschauern allein in den Vereinigten Staaten eine Rekord-Fernsehblickerschaft an, was es zum meistgesehenen Frauen-Eishockeyspiel der Geschichte macht. Es wird erwartet, dass das Sonntagsfinale der Herren alle Zuschauerrekorde in Nordamerika brechen und zu einem globalen Spektakel werden wird, das in fast jeden Winkel der Welt übertragen wird. Die Slowakei und Finnland kämpfen am Samstag um die Bronzemedaille, was für die Slowaken eine Chance ist, nach einem erfolgreichen Turnier die Zugehörigkeit zur Weltelite zu bestätigen. 46 lat — warten die Amerikaner auf die nächste olympische Goldmedaille

Mentioned People

  • Sidney Crosby — Kapitän der kanadischen Nationalmannschaft, dessen Finaleinsatz aufgrund einer Verletzung unsicher ist.
  • Connor McDavid — Star der kanadischen Nationalmannschaft, Führender in der Scorerwertung des Turniers.
  • Jack Hughes — Stürmer der USA, Schlüsselspieler im Halbfinalsieg über die Slowakei.
  • Josh Morrissey — Verteidiger Kanadas, der aufgrund einer Verletzung nicht im Spiel um die Goldmedaille spielen wird.