US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er zwar eine Einigung mit dem Iran anstrebe, die militärische Option aber auf dem Tisch bleibe. In Genf laufen schwierige Atomverhandlungen, bei denen Vermittler Fortschritte verzeichnen, doch beide Seiten beharren auf radikal unterschiedlichen Forderungen. Diese Situation löst starke Reaktionen auf den Rohstoffmärkten aus, was in Verbindung mit Rekordkäufen von Edelmetallen durch Zentralbanken den Goldpreis auf über 5200 Dollar pro Unze getrieben und die Notierungen für Erdöl angehoben hat.

Trump schließt Gewalt nicht aus

Der US-Präsident erklärte, dass er zwar eine Einigung anstrebe, die militärische Option gegenüber dem Iran aber aufgrund seiner Unzufriedenheit mit dem Verhandlungstempo aktuell bleibe.

Rekordpreise für Gold

Geopolitische Spannungen lösten einen starken Anstieg der Edelmetallpreise aus, der das Niveau von 5200 Dollar pro Unze überschritt.

Aktivitäten in IAEO-Anlagen

Die Behörde verzeichnete Bewegung rund um iranische Uranlager und Einrichtungen, die in der Vergangenheit Ziele von Luftangriffen waren.

Die Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm sind in eine entscheidende und äußerst angespannte Phase eingetreten. Obwohl der omanische Vermittler über das Erreichen eines „bedeutenden Fortschritts” informierte, bleibt die Rhetorik der Führer konfrontativ. Präsident Donald Trump analysiert laut Berichten aus geschlossenen Besprechungen mit dem CENTCOM-Kommando die verfügbaren militärischen Optionen für den Fall eines diplomatischen Scheiterns, obwohl das Weiße Haus offiziell öffentliche Erklärungen über den Einsatz von Gewalt während der laufenden Gespräche vermeidet. Der iranische Außenminister Abbas Aragchi warnte indes, dass jegliche Vereinbarung vom Rückzug der Vereinigten Staaten von „übertriebenen Forderungen” abhänge, die Teheran als Verletzung seiner Souveränität betrachtet. Diese Situation schafft eine komplizierte diplomatische Landschaft, in der die Drohung eines gezielten Angriffs mit Bemühungen um eine neue Atomvereinbarung verwoben ist. Die amerikanisch-iranischen Beziehungen sind seit der Islamischen Revolution 1979 angespannt, doch die Frage der Atomrüstung wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts zum zentralen Streitpunkt, was zur Verhängung einer Reihe schmerzhafter Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat führte. Gleichzeitig deuten unabhängige Analysen von Satellitenbildern auf verstärkte Aktivitäten rund um iranische Uranlager hin, was internationale Beobachter beunruhigt. Satellitendaten bestätigen Bau- und Befestigungsarbeiten in zuvor von Angriffen betroffenen Gebieten, was auf einen Versuch hindeutet, kritische Infrastruktur in tiefer gelegene Bunker wie den Pickaxe-Mountain-Komplex zu verlegen. Vizepräsident J.D. Vance versucht, die Stimmung zu dämpfen, indem er erklärt, einen langjährigen Konflikt vermeiden zu wollen, was die Finanzmärkte jedoch als Ankündigung einer möglichen, aber kurzfristigen chirurgischen Operation interpretieren. Die politische Unsicherheit schlägt sich in realen Wirtschaftsindikatoren nieder: Investoren flüchten in sichere Häfen, was die Edelmetallpreise auf Rekordniveaus getrieben hat. Experten analysieren auch den Zustand der sogenannten Achse des Widerstands und fragen sich, inwieweit Teherans regionale Verbündete in der Lage sind, auf möglichen Druck aus Washington zu reagieren. Eine weitere Runde technischer Gespräche ist für nächste Woche geplant, was ein enges Zeitfenster für die Deeskalation der eskalierenden Krise bietet. „We still have the military option if needed, but I would rather make a deal.” (Wir haben immer noch die militärische Option, falls nötig, aber ich würde lieber einen Deal machen.) — Donald Trump

Perspektywy mediów: Betonung des Rechts des Iran auf Technologie und der aggressiven Haltung der USA als Haupthindernis für Frieden in der Region. Akzentuiert die Notwendigkeit eines vollständigen Abbaus der Nuklearanlagen und unterstützt Trumps harte Linie als einzig wirksame Druckmethode.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, Entscheidungsträger für einen möglichen Angriff und Hauptarchitekt der Politik des maximalen Drucks.
  • J.D. Vance — Vizepräsident der USA, der erklärt hat, einen langjährigen Krieg mit dem Iran vermeiden zu wollen.
  • Abbas Aragchi — Außenminister des Iran, Teilnehmer der Atomverhandlungen in Genf.