Die Lage im Nahen Osten hat nach einer diplomatischen Intervention Omans eine unerwartete Wendung genommen. Nach Angaben von Vermittlern hat Teheran der Vernichtung von Vorräten angereicherten Urans zugestimmt. Diese Information kam nur wenige Stunden nach scharfen Äußerungen von Präsident Donald Trump, der seine tiefe Unzufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche zum Ausdruck brachte und offen einräumte, den Einsatz militärischer Gewalt gegen das iranische Atomprogramm in Erwägung zu ziehen.
Iran stimmt Demontage von Uran zu
Vermittler aus Oman informierten, dass Teheran die Bedingungen für die Vernichtung von Vorräten angereicherten Kernbrennstoffs akzeptiert hat.
Trump droht mit Gewalteinsatz
Der US-Präsident äußerte Unzufriedenheit mit dem Verhandlungstempo und stellte klar, dass eine militärische Option in Betracht gezogen wird.
IAEO fordert Zugang zu Isfahan
Die Behörde verlangt dringende Inspektionen von Atomanlagen aufgrund verdächtiger Aktivitäten in der Region.
Evakuierung von Diplomaten aus Israel
Die USA erlaubten Familien von diplomatischem Personal, Posten in Israel aufgrund der wachsenden Spannungen zu verlassen.
Die Spannungen in den Beziehungen zwischen Washington und Teheran erreichten Ende Februar 2026 einen Wendepunkt. Donald Trump kritisierte in einer Reihe von Auftritten öffentlich die Haltung der iranischen Verhandler und stellte fest, dass sie „nicht die entscheidenden Worte sprechen“. Der amerikanische Präsident räumte ein, dass er zwar keinen offenen Konflikt anstrebe, militärische Gewalt jedoch ein unverzichtbares Instrument der Außenpolitik bleibe. Diese Äußerung, kombiniert mit der Genehmigung zur Evakuierung der Familien von Diplomaten aus Israel, löste sofortige internationale Reaktionen aus und versetzte den Nahen Osten in höchste Alarmbereitschaft. Oman fungiert seit Jahrzehnten als Schlüsselmediator zwischen den USA und dem Iran und verfügt über einen einzigartigen Status als neutraler Staat, der bereits die geheimen Gespräche beherbergte, die 2015 zum Atomabkommen führten. Gleichzeitig erhöhte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) den Druck auf Teheran und forderte sofortigen Zugang zur Anlage in Isfahan. Angesichts der wachsenden Angriffsgefahr schaltete sich die omanische Diplomatie ein. Der Außenminister Omans verkündete nach einem Treffen mit Vizepräsident JD Vance optimistische Nachrichten: „Der Frieden ist zum Greifen nah“. Nach omanischen Quellen hat der Iran seine Bereitschaft zum Abbau seiner Vorräte an angereichertem Uran signalisiert, was das bedeutendste Zugeständnis der Islamischen Republik seit Jahren darstellen würde. „I'm not happy with the way they're negotiating. I don't want to use the military, but sometimes you have to.” (Ich bin nicht zufrieden mit der Art, wie sie verhandeln. Ich möchte das Militär nicht einsetzen, aber manchmal muss man es.) — US-Präsident Donald Trump Trotz dieser optimistischen Signale zeigt sich die Verwaltung in Washington vorsichtig. Donald Trump betonte, dass er noch keine endgültige Entscheidung über weitere Schritte getroffen habe und die Zukunft der Vereinbarung von konkreten Taten des Iran und nicht nur von Erklärungen abhänge. Die Situation wird durch interne Spannungen im amerikanischen Kabinett und den geplanten Besuch von Marco Rubio in Israel, der die Maßnahmen mit der Regierung von Benjamin Netanjahu koordinieren soll, weiter verkompliziert. Der Rohstoffmarkt, obwohl durch Berichte über eine Einigung beruhigt, bleibt aufgrund von Rekordkäufen von Gold durch Zentralbanken und des Eskalationsrisikos in der Region instabil.
Perspektywy mediów: Kritisiert Trump für die Anwendung von Kriegserpressung und Gewaltandrohungen, die zu einem unkontrollierten Konfliktausbruch führen könnten. Lobt Trumps harte Haltung als einzigen wirksamen Weg, um Teheran zu echten Zugeständnissen in der Rüstungsfrage zu zwingen.
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, der die Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran kritisiert.
- JD Vance — US-Vizepräsident, der sich mit Vertretern Omans traf.
- Marco Rubio — US-Außenminister, der einen Besuch in Israel plant.