Der US-Präsident Donald Trump äußerte tiefe Unzufriedenheit mit den Fortschritten in den Verhandlungen mit dem Iran und warnte, dass eine militärische Intervention eine reale Option bleibt. Obwohl er betonte, noch keine endgültige Entscheidung über einen Schlag getroffen zu haben, unterstrich er die Notwendigkeit einer gewaltsamen Lösung als letztes Mittel. Diese Situation löste einen sofortigen Anstieg der Ölpreise sowie verstärkte diplomatische Aktivitäten der Berater des Weißen Hauses aus, die versuchen, die Auswirkungen der aggressiven Rhetorik des Präsidenten abzumildern.
Drohung mit Gewalteinsatz
Präsident Trump erklärte, dass er zwar keinen Krieg wolle, der Einsatz des Militärs gegen den Iran aber möglich sei und in Betracht gezogen werde.
Spaltung in der Regierung
Innerhalb des Weißen Hauses stehen sich Fraktionen gegenüber: Falken, die einen Angriff fordern, und Tauben, die auf weitere Diplomatie setzen.
Reaktion der Märkte
Die Spannungen führten zu einem sofortigen Anstieg der Ölpreise an den Weltbörsen aus Angst vor einem Konflikt.
Druck durch die IAEO
Die Internationale Atomenergieorganisation fordert Inspektionen in den Anlagen in Isfahan aufgrund des Verdachts auf Verstöße.
Die Spannungen in den Beziehungen zwischen Washington und Teheran haben nach einer Reihe von Auftritten von Präsident Donald Trump einen neuen kritischen Punkt erreicht. Der amerikanische Führer stellte eindeutig klar, dass er mit der Art und Weise, wie der Iran die Verhandlungen über sein Atomprogramm führt, nicht zufrieden ist. Trump, bekannt für seine unberechenbare Außenpolitik, balanciert zwischen einer erklärten Abneigung gegen langwierige Kriege im Nahen Osten und der Bereitschaft zu punktuellen Vergeltungsschlägen. In der US-Administration zeichnete sich eine deutliche Spaltung ab: Während Verteidigungsminister Pete Hegseth auf entschlossenes Handeln drängt, zeigt Vizepräsident JD Vance Zurückhaltung, und Außenminister Marco Rubio versucht, einen Kompromiss auszuhandeln. Rubio ordnete an, dass sich amerikanische Beamte öffentlicher Kommentare enthalten sollen, die die zerbrechlichen Gespräche gefährden könnten. Die amerikanisch-iranischen Beziehungen sind seit der Islamischen Revolution 1979 und der Besetzung der US-Botschaft in Teheran feindselig. Seitdem unterhalten beide Staaten keine offiziellen diplomatischen Beziehungen, und ihr Wettstreit um Einfluss in der Region hat wiederholt an den Rand eines bewaffneten Konflikts geführt. Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) erneuerte zur gleichen Zeit ihre Forderung nach Zugang für Inspektoren zu Schlüsselanlagen, darunter das Zentrum in Isfahan, wo eine verstärkte Forschungsaktivität vermutet wird. Das Pentagon demonstrierte militärische Stärke, indem es den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford in die Region entsandte, was ein klares Abschreckungssignal darstellt. Die Besorgnis auf der internationalen Bühne wird durch Entscheidungen der US-Verbündeten verstärkt – Deutschland rät seinen Bürgern von Reisen nach Israel ab, und amerikanische Diplomaten begannen, ihre Vertretungen in Tel Aviv zu verlassen. Der Kraftstoffmarkt reagierte heftig auf Berichte über einen möglichen Angriff, da Investoren Störungen der Öllieferungen aus dem Persischen Golf befürchten, was sich in den kommenden Monaten in einer globalen wirtschaftlichen Verlangsamung niederschlagen könnte. „I'm not happy with the way they're negotiating. I don't want to use the military, but sometimes you have to.” (Ich bin nicht zufrieden mit der Art, wie sie verhandeln. Ich möchte das Militär nicht einsetzen, aber manchmal muss man es.) — Donald Trump Analysten weisen darauf hin, dass Trump trotz harter Rhetorik möglicherweise lediglich eine bessere Verhandlungsposition anstrebt und nicht einen umfassenden Krieg, den die US-Öffentlichkeit fürchtet. Das Fehlen einer kohärenten Kommunikation aus dem Weißen Haus lässt jedoch Befürchtungen über eine unbeabsichtigte Eskalation aufkommen. Angesichts der Sackgasse in Genf sind die Augen der Welt auf die nächsten Schritte des Präsidenten gerichtet, der angekündigt hat, dass die Entscheidung über einen möglichen Schlag bald fallen wird, abhängig von der Haltung Teherans.
Perspektywy mediów: Betont die Impulsivität Trumps und das Risiko einer Destabilisierung der Region durch seine inkonsistente Diplomatie sowie interne Streitigkeiten im Kabinett. Präsentiert die Haltung des Präsidenten als Form eines effektiven Drucks („maximum exertion“), der den Iran zu tatsächlichen nuklearen Zugeständnissen zwingen soll.
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, der Schlüsselentscheidungen über einen möglichen Angriff auf den Iran trifft.
- Marco Rubio — US-Außenminister, der versucht, die Rhetorik der Regierung zu dämpfen und im Konflikt zu vermitteln.
- Pete Hegseth — US-Verteidigungsminister, der zu den Befürwortern eines harten Kurses gegenüber Teheran zählt.