Polen steht unter dem Einfluss des aktiven Tiefdruckgebiets Alina, das eine plötzliche Wetteränderung im ganzen Land gebracht hat. Am Dienstag, den 24. Februar, kämpfen die Bewohner fast aller Regionen mit schwierigen Wetterbedingungen. Während im Westen und Süden Regen vorherrscht, wurde der Norden des Landes, einschließlich der Dreistadt, von Schnee eingeschneit. Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft warnt vor Glatteis, das nach Einbruch der Dunkelheit auftreten wird.

Wintereinbruch im Norden

Danzig, Gdingen und Sopot kämpfen mit intensiven Schneefällen und Verkehrsbehinderungen.

Warnungen vor Glatteis

IMGW warnt vor dem Gefrieren nasser Straßen- und Gehwegbeläge nach Sonnenuntergang.

Tief Alina über Polen

Das Tiefdruckgebiet bringt Regen im Zentrum und Westen sowie Schneefälle in den Bergen.

Schwierige Bedingungen in den Bergen

In der Tatra und den Beskiden Zuwachs der Schneedecke um mehrere Zentimeter sowie starker Wind.

Der Durchzug des Tiefs Alina vom Atlantik hat zu einer deutlichen Wetterteilung Polens geführt. Die nördlichen Regionen des Landes, einschließlich der Dreistadt, erlebten Regen mit Schnee, was in Verbindung mit Nachtfrost zu lokalen Behinderungen auf den Straßen führen kann. Gleichzeitig dominieren in Zentral- und Südpolen, u.a. in Warschau, Krakau und Breslau, dichte Wolken und gleichmäßige Regenfälle. Die Meteorologen prognostizieren, dass die Temperatur nach Sonnenuntergang an vielen Orten unter null Grad fallen wird, was zum Gefrieren nasser Straßen- und Gehwegbeläge führen wird. IMGW hat daher entsprechende Warnungen vor Glatteisgefahr herausgegeben. Jahrhundertealte meteorologische Beobachtungen in Polen zeigen, dass der Februar statistisch einer der unberechenbarsten Monate ist, in dem polare und atlantische Luftmassen aufeinandertreffen. Historische Kälterekorde in dieser Zeit lagen unter -35 Grad Celsius, während moderne Phänomene zunehmend auf plötzliche Tauwetter und Temperatursprünge hinweisen, die durch atlantische Tiefdruckgebiete verursacht werden. Trotz der aktuellen Abkühlung deuten einige Wettermodelle auf einen bevorstehenden Temperatursprung hin, der durch den Zustrom wärmerer Luftmassen aus dem Westen verursacht wird. Bevor dies jedoch geschieht, wird sich die schwierigste Situation in den Bergregionen halten. In der Tatra und den Beskiden könnte die Schneedecke um mehrere Zentimeter zunehmen, was bei stärkerem Wind zu Schneeverwehungen und Schneestürmen führt. „Miejscami drogi i chodniki śliskie, szczególnie po zmroku.” (Stellenweise Straßen und Gehwege glatt, besonders nach Einbruch der Dunkelheit.) — IMGW Meteorologen appellieren an Autofahrer, besonders vorsichtig zu sein, insbesondere auf lokalen Strecken, die möglicherweise nicht zuerst geräumt werden. Internetnutzer, die von der anhaltenden Winterwitterung genervt sind, reagieren auf die Rückkehr des Frosts mit zahlreichen Kommentaren und Memes und drücken ihre Sehnsucht nach dem Frühling aus. kilkanaście cm — prognostizierter Zuwachs der Schneedecke in den Bergen In Städten wie Olsztyn oder Toruń erwarten die Meteorologen keine schnelle Aufheiterung. Atmosphärischer Front bewegt sich langsam nach Osten und bringt hohe Luftfeuchtigkeit mit sich. Art der Niederschläge in ausgewählten Städten (24. Februar): Gdańsk: Schnee, Sopot: Schnee, Warszawa: Regen, Wrocław: Regen, Zakopane: Schnee, Poznań: Bewölkung