West- und Südeuropa erleben eine rasche Erwärmung, die Ende Februar geradezu frühlingshaftes Wetter gebracht hat. In Deutschland zeigen Thermometer sogar 21 Grad Celsius an, was die Bewohner Berlins und Münchens zu Aktivitäten im Freien veranlasst. Ähnliche Tendenzen sind in Italien zu beobachten, wo die Temperaturen die Norm um 10 Grad übersteigen. Meteorologen warnen jedoch vor einem bevorstehenden Wetterumschwung und der Rückkehr von Regenfällen in einigen Regionen.
Historische Wärmerekorde
Die Temperaturen in Deutschland bewegen sich um 21 Grad und nähern sich dem Rekord von vor 124 Jahren.
Frühlingsimpuls in Berlin
Die sonnige Wetterlage beeinflusste die Aktivität der Bewohner, trotz der in der Stadt andauernden Streiks.
Wetterwechsel in Italien
Trotz einer Erwärmung um 10 Grad über der Norm wird im Nordwesten Italiens Regen erwartet.
Risiko für die Landwirtschaft
Die durch hohe Temperaturen ausgelöste verfrühte Vegetation der Pflanzen bedroht die Ernte bei Frost.
Ende Februar 2026 geht als eine außergewöhnlich warme und sonnige Periode für einen Großteil des Kontinents in die meteorologischen Geschichtsbücher ein. In Deutschland, insbesondere in den Regionen Bayern sowie Berlin und Brandenburg, wurden Temperaturen gemessen, die zu dieser Jahreszeit selten vorkommen. Die Thermometer näherten sich vielerorts der Marke von 20–22 Grad Celsius, was ein Ergebnis um mehr als zehn Grad über dem langjährigen Durchschnitt darstellt. Diese Situation weckt nicht nur das Interesse der sonnenhungrigen Bewohner, sondern auch der Wissenschaftler, da die aktuellen Werte sich dem historischen Temperaturrekord aus dem Jahr 1900 annähern. Meteorologischer Frühling steht vor der Tür, und die aktuelle Wetterlage stellt für viele seinen verfrühten Auftakt dar. Parallel dazu herrscht in Italien eine fast maitypische Atmosphäre, mit Temperaturen, die den Durchschnitt um 10 Grad Celsius übersteigen. Artikel verweisen auf ein sonniges Wochenende, das Tourismus und Freizeitaktivitäten begünstigt. Dennoch ist die Situation nicht für den gesamten Kontinent einheitlich. Während der Süden und die Mitte Deutschlands sowie Italien die Sonne genießen, kämpfen nördliche Regionen wie Schleswig-Holstein oder Hamburg mit wechselhafterem Wetter und Bewölkung. Die italienischen Wetterdienste kündigen auch das Heranziehen einer atlantischen Front an, die im Nordwesten des Landes schwache Regenfälle bringen und der vorübergehenden Idylle ein Ende setzen soll. Der Februar in Mitteleuropa war historisch durch Frost und Schneedecke geprägt, jedoch werden in den letzten Jahren zunehmend sogenannte thermische Anomalien beobachtet, die mit fortschreitenden Klimaveränderungen zusammenhängen. In Berlin beeinflusste die Erwärmung die gesellschaftliche Stimmung, was anschaulich als Anregung der Vitamin-D-Rezeptoren beschrieben wurde. Selbst die andauernden Streiks im öffentlichen Nahverkehr scheinen bei 18 Grad nicht so belastend. Experten des DWD beobachten die Situation jedoch im Hinblick auf mögliche Wetterextreme. Obwohl die aktuelle Erwärmung angenehm ist, könnte sie sich negativ auf die Vegetation auswirken, da Pflanzen, die zu früh erwachen, Opfer von Märzfrösten werden könnten. „Streik bei 18 Grad? Nach diesem Winter erschüttert das Berlin nicht” — Berliner Zeitung Diese ironische Bemerkung bringt den Wandel der Prioritäten der Bewohner der deutschen Hauptstadt gut zum Ausdruck, für die die Sonne eine vorübergehende Erleichterung nach langen Monaten der Tristesse wurde. In Nordrhein-Westfalen sowie in den Ländern Saarland und Rheinland-Pfalz bleibt das Wetter differenzierter. Nach anfänglichem Sonnenschein sind dort Schauer zu erwarten, was zeigt, dass das stabile Hochdruckgebiet noch nicht ganz Westeuropa erfasst hat. Dennoch bleibt das erwartete Überschreiten der 20-Grad-Marke im Februar das Hauptthema öffentlicher und medialer Debatten.
Perspektywy mediów: Liberale und pro-ökologische Medien betonen den Zusammenhang der Anomalien mit der Klimakrise sowie die Risiken für Landwirtschaft und Ökosysteme. Konservative Medien konzentrieren sich auf den Erholungsaspekt, die Vorteile für die Stimmung der Bewohner und historische Wetterzyklen.