Das Crown Court in Southwark, London, verurteilte Jose Alejandro Zamora Yrala zu sechs Jahren Freiheitsstrafe. Der ehemalige DJ, der als Direktor der Firma AOG Technics auftrat, bekannte sich in vierzehn Betrugsfällen schuldig. Sein Vorgehen bestand im Verkauf gefälschter Teile für Triebwerke von Passagierflugzeugen mit gefälschter Dokumentation, was zur Außerbetriebnahme hunderter Maschinen der größten Fluggesellschaften weltweit und zu Verlusten in Höhe von 40 Millionen Pfund führte.

Urteil auf unbedingte Haftstrafe

Jose Zamora Yrala wurde vom Gericht in London zu 6 Jahren Freiheitsstrafe für globale Dokumentationsbetrüge verurteilt.

Gigantische Kosten für die Branche

Die Verluste der Fluggesellschaften durch die Außerbetriebnahme von Maschinen und den Austausch von Teilen werden auf 40 Millionen Pfund geschätzt.

Massenhafte Fälschung von Zertifikaten

Die Firma AOG Technics verkaufte Teile mit gefälschten Sicherheitsdokumenten und gab sich als autorisierter Lieferant aus.

Betroffenheit globaler Giganten

Von dem Skandal waren die größten Fluggesellschaften betroffen, darunter Ryanair, American Airlines und United Airlines.

Jose Alejandro Zamora Yrala, ein 36-jähriger venezolanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Surrey, erhielt ein Urteil von sechs Jahren Haft für die Durchführung eines der dreistesten Betrugsfälle in der Geschichte der modernen Luftfahrt. Vier Jahre lang lieferte seine Firma AOG Technics Komponenten für die weltweit beliebtesten Strahltriebwerke aus und versah sie mit gefälschten Sicherheitszertifikaten. Der Verurteilte fälschte die Dokumentation, kopierte Logos anerkannter Hersteller und erfand fiktive Mitarbeiter, um die Herkunft von Teilen glaubhaft zu machen, die in Wirklichkeit keine Zulassungen besaßen. Dieses Vorgehen traf direkt die technische Sicherheit der Triebwerke CFM56 und CF6. In der Luftfahrt muss jede Schraube ein Zertifikat Form 1 (EASA) oder 8130-3 (FAA) besitzen, das die gesamte Historie des Bauteils dokumentiert. Fehlende verlässliche Dokumentation macht es unmöglich, die Restlebensdauer, also die sichere Betriebszeit eines Teils, zu bestimmen, was zu Materialermüdung und einem katastrophalen Triebwerksausfall während des Fluges führen kann. Das Ausmaß der finanziellen Verluste, die durch Zamora Yrala verursacht wurden, ist für den Transportsektor verheerend. Während der Wert der verkauften Teile selbst knapp 7 Millionen Pfund betrug, kostete die Notwendigkeit der sofortigen Überprüfung der Flotte und des Austauschs verdächtiger Komponenten die Fluggesellschaften über 40 Millionen Pfund. Die Außerbetriebnahme der Maschinen betraf globale Giganten, darunter American Airlines, United Airlines, Southwest und Ryanair. Der Richter betonte in der Urteilsbegründung, dass der Angeklagte von „grenzenloser Gier” geleitet wurde und tausende Passagiere aufgrund der potenziellen Ausfallgefahr nicht zugelassener Turbinenschaufeln und anderer kritischer Teile riskierte. 40 mln GBP — Gesamtverluste der Fluggesellschaften Die Ermittlungen der britischen Serious Fraud Office in Zusammenarbeit mit internationalen Luftfahrtbehörden zeigten, dass die Dokumente in großem Maßstab gefälscht wurden. Die Staatsanwaltschaft enthüllte, dass Zamora Yrala zuvor als DJ tätig war, was in den Medien als eklatantes Beispiel für den Mangel an technischer Kompetenz einer Person, die strategische Teilelieferungen verwaltet, breit kommentiert wurde. Obwohl bisher kein Unfall direkt durch Teile von AOG Technics verzeichnet wurde, betonen Experten, dass die Aufdeckung des Vorgehens einer potenziellen Tragödie vorgebeugt hat. Das Urteil von sechs Jahren Haft soll als strenge Warnung für andere Zwischenhändler auf dem Sekundärmarkt für Flugzeugteile dienen. Finanzielles Ausmaß des Vorgehens von AOG Technics: Direkter Gewinn aus dem Betrug: 0 GBP → 6,9 Mio. GBP; Kosten für Inspektionen und Austausch: Keine → 40 Mio. GBP; Anzahl gefälschter Teile: 0 → über 1000

Mentioned People

  • Jose Alejandro Zamora Yrala — Ehemaliger DJ und Direktor der Firma AOG Technics, verurteilt für serienmäßige Luftfahrtbetrüge.