Neueste Berichte militärischer Nachrichtendienste und Denkfabriken deuten darauf hin, dass die Russische Föderation über Ressourcen verfügt, die eine Fortführung der Kriegshandlungen mindestens bis Ende 2026 ermöglichen. Trotz des vierten Jahrestags der Invasion und finanzieller Restriktionen hat Moskau den Ölexport um 6 % im Vergleich zum Vorkriegsniveau gesteigert. Gleichzeitig wurden Lücken im europäischen Verteidigungssystem sowie Geldtransfers in Höhe von 8 Milliarden Dollar über britische Überseegebiete aufgedeckt.
Stabilität der russischen Armee
Russland verfügt über Vorräte und Produktionskapazitäten, die eine intensive Kriegsführung während des gesamten Jahres 2026 ermöglichen.
Anstieg des Ölexports
Trotz des Embargos ist das Volumen des russischen Ölexports im Vergleich zur Vorkriegszeit um 6 % gestiegen.
Britische Gebiete im Spiel
Es wurden Geldtransfers in Höhe von 8 Milliarden Dollar über Steueroasen aufgedeckt, was zur Verhängung von 300 neuen Sanktionen durch Großbritannien führte.
Lücken in der Verteidigungsfähigkeit der EU
Die europäischen Streitkräfte weisen erhebliche Mängel in der Vorbereitung auf hochintensive Konflikte auf.
Eine Analyse des militärischen und wirtschaftlichen Potenzials Russlands zum vierten Jahrestag des Konflikts wirft ein neues Licht auf die Wirksamkeit internationaler Beschränkungen. Den Analysezentren zufolge ist es dem Kreml gelungen, die Staatsstruktur an die Realitäten eines langwierigen Konflikts anzupassen, was die Fortführung von Operationen im bisherigen Umfang für die nächsten zwei Jahre ermöglicht. Dieser Erfolg basiert auf geschickter Sanktionsumgehung und einer Vertiefung der Beziehungen zu Peking. An der russisch-chinesischen Grenze wurde ein starker Anstieg des Warenverkehrs verzeichnet, und Energieexporte bilden die finanzielle Grundlage der Kriegsmaschinerie. Obwohl die Staatseinnahmen aus Rohstoffen aufgrund der Notwendigkeit von Rabatten um 18 % gesunken sind, ist das Exportvolumen von Öl paradoxerweise höher als vor Februar 2022. Die Führung einer Kriegswirtschaft erfordert die vollständige Unterordnung der zivilen Industrie unter die Bedürfnisse der Front, was in der Geschichte der Sowjetunion in den 1940er Jahren zu einem gigantischen Anstieg der Rüstungsproduktion führte, gleichzeitig aber den Konsumgütersektor dauerhaft schwächte. Gleichzeitig wurde das Ausmaß von Missbräuchen im Finanzsystem aufgedeckt. Russische Akteure transferierten etwa 8 Milliarden Dollar über britische abhängige Gebiete, was London dazu veranlasste, fast 300 neue Wirtschaftssanktionen zu verhängen. Der neue Schlag zielte auf den Pipeline-Giganten Transneft und das Netzwerk „2Rivers”, das für den illegalen Rohstoffhandel genutzt wird. Experten weisen auf den Ärmelkanal als Schlüsselgebiet für den Betrieb der Schattenflotte hin, die für traditionelle Überwachungssysteme nahezu unsichtbar bleibt. Angesichts der russischen Widerstandsfähigkeit stehen europäische Länder vor einer ernsten technologischen Herausforderung. Berichte weisen auf tiefgreifende Defizite in der Ausrüstung der EU-Armeen hin, die schlecht auf asymmetrische Bedrohungen und einen intensiven Materialkrieg vorbereitet sind. Die Mängel betreffen insbesondere Luftabwehrsysteme und moderne Kommunikationstechnologien. Diese Situation stellt das europäische strategische Sicherheit langfristig in Frage und zwingt zu sofortigen Investitionen in die Verteidigungsindustrie.
Mentioned People
- Władimir Putin — Präsident Russlands, verantwortlich für die wirtschaftliche und militärische Strategie des Landes.