US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung der Regierung von Keir Starmer zur Übertragung der Souveränität über den Chagos-Archipel an Mauritius scharf kritisiert. In einer Reihe von Beiträgen auf der Plattform Truth Social bezeichnete Trump diese Entscheidung als „großen Fehler“ und betonte die strategische Bedeutung des Luftwaffenstützpunkts Diego Garcia. Diese Warnung fällt mit wachsenden Spannungen in den Beziehungen zum Iran zusammen, wo die Inselbasis eine Schlüsselrolle in militärischen Operationen spielen könnte.

Strategischer Widerstand Trumps

Der US-Präsident ist der Ansicht, dass Keir Starmer einen Fehler begeht, indem er die Souveränität über die Chagos-Inseln abgibt, was die Basis Diego Garcia gefährdet.

Rohstoffsicherheit

Trump unterzeichnete eine Verordnung zum Schutz der Versorgung mit Phosphor und Glyphosat und erklärte sie für die nationale Sicherheit der USA als entscheidend.

Iran-Kontext

Die Basis im Indischen Ozean wird als unerlässlich im Falle eines Angriffs auf den Iran angesehen, den das Pentagon in Betracht zieht.

Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump hat eine scharfe Kehrtwende in Bezug auf das britisch-mauritische Abkommen über den Chagos-Archipel im Indischen Ozean vollzogen. Obwohl die US-Administration noch am Vortag Unterstützung für das Abkommen signalisierte, rief Trump öffentlich Premierminister Keir Starmer dazu auf, die Verhandlungen abzubrechen. Das Hauptargument des Präsidenten ist die Aufrechterhaltung der vollen Kontrolle über die Basis Diego Garcia, die er als entscheidend für die nationale Sicherheit der USA bezeichnete. Laut Trump schwächt die Übertragung der Souveränität an „zuvor unbekannte“ Akteure die Verteidigungsfähigkeiten des Westens, insbesondere im Kontext eines möglichen Konflikts mit dem Iran. Die Chagos-Inseln wurden 1965 von Mauritius getrennt, drei Jahre bevor die Kolonie ihre Unabhängigkeit erlangte. In den 1970er Jahren zwangen die britischen Behörden die indigene Bevölkerung zur Umsiedlung, um den Bau einer strategischen US-Militärbasis zu ermöglichen.Parallel zur diplomatischen Offensive unterzeichnete Donald Trump eine auf dem Verteidigungsproduktionsgesetz basierende Verordnung, um die Versorgung mit Phosphor und glyphosathaltigen Herbiziden zu sichern. Glyphosat wurde vom Präsidenten als unerlässlich für die Ernährungssicherheit des Landes eingestuft, trotz zahlreicher kritischer Stimmen zu seinen gesundheitlichen Auswirkungen. Diese beiden scheinbar entfernten Themen – die Kontrolle über die Militärbasis und die Rohstoffautarkie – fügen sich zu einer kohärenten Doktrin von America First zusammen, in der harte militärische Stärke und wirtschaftliche Unabhängigkeit Priorität haben. 99 lat — soll die Pacht der Basis Diego Garcia dauernTrumps Widerstand gegen das Chagos-Abkommen stellt die britische Diplomatie in eine schwierige Lage. Premierminister Sir Keir Starmer strebte die Beilegung des jahrzehntelangen Streits an und hoffte, den Status der Basis durch eine 99-jährige Pacht zu stabilisieren. Die republikanische Administration befürchtet jedoch, dass ein Wechsel der Oberhoheit über den Archipel Tür und Tor für den Einfluss Chinas in der Region öffnet. Die Situation wird dadurch verkompliziert, dass das Außenministerium zuvor eine positive Stellungnahme zum Abkommen abgegeben hatte, was das Entscheidungschaos in Washington oder eine gezielte Druckstrategie gegenüber London zeigt. „Premierminister Starmer begeht einen großen Fehler, indem er die Kontrolle über diese wichtige Insel an Akteure verliert, von denen vorher niemand gehört hat. GEBT DIEGO GARCIA NICHT AUF!” — Donald Trump Eskalation des Chagos-Streits: Mai 2025 — Unterzeichnung des Abkommens; 17. Februar 2026 — Unterstützung des Außenministeriums; 18. Februar 2026 — Trumps Angriff; 19. Februar 2026 — Reaktion Londons Liberale Medien betonen, dass das Chagos-Abkommen koloniale Fehler korrigiert und den Status der Basis stabilisiert, während Trump unnötig Beziehungen destabilisiert. | Konservative Medien unterstützen Trump und behaupten, strategische Punkte in die Hände von Verbündeten Chinas zu geben, sei ein Verrat an Sicherheitsinteressen.

Mentioned People

  • Keir Starmer — Premierminister des Vereinigten Königreichs, von Trump für die Entscheidung zur Übergabe der Chagos-Inseln kritisiert.
  • Donald Trump — Präsident der USA, der die Unterstützung für das britisch-mauritische Abkommen blockierte.
  • Karoline Leavitt — Pressesprecherin des Weißen Hauses, die die Authentizität der Beiträge des Präsidenten bestätigte.