Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft und Stürmer des FC Bayern München, Harry Kane, hat Berichte über angebliche Gespräche mit dem FC Barcelona dementiert. Die Spekulationen wurden durch Äußerungen von Xavier Vilajoana, einem Kandidaten für das Präsidentenamt des katalanischen Klubs, ausgelöst. Parallel dazu hallen in München die emotionalen Worte von Trainer Vincent Kompany gegen Rassismus nach, die von den Klubverantwortlichen und Weltmedien begeistert aufgenommen wurden und sich zu einem Manifest entwickelten, das über den Sport hinausgeht.
Kane beendet Gerüchte
Harry Kane hat offiziell Kontakte zum Kandidaten für das Präsidentenamt Barcelonas bestritten und seine Loyalität gegenüber Bayern bekräftigt.
Manifest gegen Rassismus
Vincent Kompany gewann mit seinem 12-minütigen Monolog über Diskriminierung die Anerkennung der Weltmedien und der Klubführung.
Wahlen in Barcelona
Xavier Vilajoana nutzt den Namen Kanes in seinem Wahlkampf vor den für den 15. März geplanten Abstimmungen.
Harry Kane hat sich in deutlichen Worten zu Berichten geäußert, die ihn mit einem Wechsel zum Camp Nou in Verbindung bringen. Der Stürmer, der in Diensten des FC Bayern München hervorragende Statistiken vorweist, räumte ein, er habe von dem angeblichen Interesse aus den Medien erfahren und betrachte es lediglich als höfliches Kompliment. Die Verwirrung wurde von Xavier Vilajoana ausgelöst, einem Anwärter auf den Präsidentenstuhl des Barcelona, der in seinem Wahlprogramm vor den für den 15. März geplanten Abstimmungen bekannt gab, Kontakt zum Umfeld des Engländers aufgenommen zu haben. Kane betonte jedoch, dass seine volle Konzentration dem Kampf um Titel in Bayern gelte und von Verhandlungen keine Rede sein könne. Zur gleichen Zeit beschäftigt die Fußballwelt der Auftritt von Trainer Bayern, Vincent Kompany. Der belgische Trainer hielt während der Pressekonferenz am Freitag einen fast zwölfminütigen Monolog über Rassismus und bezog sich dabei auf Vorfälle, die Vinícius Júnior vom Real Madrid betrafen. Der Kampf gegen Rassismus in Fußballstadien hat sich in Europa nach einer Reihe von Vorfällen in der spanischen La Liga im Jahr 2023 verschärft, was die Verbände zu strengeren Disziplinarmaßnahmen und Verfahren zum Spielabbruch zwang. Die Haltung des Trainers stieß auf große Anerkennung beim Klubpräsidenten, Herbert Hainer, der erklärte, Kompany habe „den Nagel auf den Kopf getroffen“ und bewiesen, dass er nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon eine herausragende Persönlichkeit sei. Kompany kündigte trotz anhaltenden medialen Drucks an, das Thema nicht endlos eskalieren zu wollen, in der Hoffnung, dass seine Botschaft die Tür zu einem sachlichen Dialog öffne. Sportmedien weltweit, darunter Dienste wie Ground News oder Bundesliga.com, zitieren seine Argumentation breit und betonen eine neue Qualität in der Kommunikation des FC Bayern und den Mut, ethische Standards im Fußball zu setzen. Unterdessen bleibt die Stimmung in der bayerischen Hauptstadt optimistisch, insbesondere nach dem letzten 3:2-Ligaserfolg, der die Position des Teams in der Tabelle der Bundesliga festigt. Letztes Ergebnis des FC Bayern München: Bayern Monachium 3:2 Przeciwnik ligowy 12 minut — dauerte Vincent Kompanys Monolog über Rassismus „Ich glaube nicht, dass wir jetzt was gewinnen, wenn ich das jetzt noch in den nächsten zwei, drei, fünf Tagen immer wieder sage. Ich hoffe, dass die Tür offen bleibt.” — Vincent Kompany
Mentioned People
- Harry Kane — Stürmer des FC Bayern München und Kapitän der englischen Nationalmannschaft.
- Vincent Kompany — Trainer des FC Bayern München, Autor einer vielbeachteten Rede gegen Rassismus.
- Xavier Vilajoana — Kandidat für das Präsidentenamt des FC Barcelona.
- Herbert Hainer — Präsident des FC Bayern München.
- Vinícius Júnior — Fußballspieler von Real Madrid, Opfer rassistischer Angriffe.