Die polnische Frauenfußballnationalmannschaft hat den Kampf um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 mit einem äußerst wertvollen Remis gegen die favorisierte Mannschaft der Niederlande begonnen. Das in Danzig ausgetragene Spiel endete 1:1, was nach Ansicht von Experten ein Signal für die wachsende Stärke des polnischen Frauenfußballs ist. Die Hauptheldin der Begegnung wurde Ewa Pajor, deren Tor den Polinnen das wertvolle Remis sicherte und ihren Status als Teamführerin im Duell mit der europäischen Spitze bestätigte.

Wertvolles Remis der Polinnen

Die polnischen Nationalspielerinnen starteten in die WM-Qualifikation 2027 mit einem 1:1-Remis gegen die favorisierten Niederlande in Danzig.

Pajor verspürt Unzufriedenheit

Die Führungsspielerin der polnischen Mannschaft, Ewa Pajor, ist der Ansicht, dass das Team selbst gegen die stärksten Gegnerinnen gewinnen kann.

Spanien wartet auf UEFA

Der Flug der spanischen Fußballerinnen in die Türkei wurde aufgrund von Kriegsgefahr in der Region des Spiels gegen die Ukraine verzögert.

Deutsche gewinnen, Schweiz obenauf

Die Favoritinnen ließen in anderen Gruppen nicht nach; Deutschland gewann gegen Slowenien, und die Schweiz gegen Nordirland.

Der Beginn der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 bescherte polnischen Fans Grund zum Stolz. Die Weiß-Roten, die sich in der Polsat Plus Arena in Danzig mit der niederländischen Nationalmannschaft maßen, konnten einen Punkt erkämpfen und das Spiel mit einem 1:1 beenden. Sportmedien in ganz Europa betonen einhellig, dass die polnischen Fußballerinnen immer mutiger an die europäische Spitze klopfen. Die polnische Nationaltrainerin Nina Patalon zeigte sich zufrieden mit der Haltung ihrer Spielerinnen, auch wenn Mannschaftskapitänin Ewa Pajor zugab, nach dem Schlusspfiff ein gewisses Unzufriedenheitsgefühl verspürt zu haben, was nur die hohen Ambitionen des Teams bestätigt. In anderen Qualifikationsgruppen gab es ebenfalls viel Bewegung. Die deutsche Nationalmannschaft besiegte Slowenien sicher, und Cora Mühlhaus absolvierte ihr Traumdebüt, indem sie bereits bei ihrem ersten Einsatz auf die Torschützinnenliste kam. Die Schweiz feierte einen 2:0-Sieg gegen Nordirland, und England zeigte in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Ukraine eine hervorragende Verfassung. Unterdessen kämpft die spanische Nationalmannschaft mit logistischen Problemen: Die geplante Reise in die Türkei zum Spiel gegen die Ukraine wurde aufgrund der unsicheren Sicherheitslage in der Region verzögert, und der spanische Verband wartet auf endgültige Richtlinien der UEFA. Die Frauen-Weltmeisterschaft 2027, deren Gastgeber Brasilien sein wird, wird die zehnte Ausgabe dieses Turniers sein. Seit der ersten offiziellen Meisterschaft im Jahr 1991 steigt die Bedeutung des Frauenfußballs systematisch, was sich in Rekordzuschauerzahlen und Medieninteresse niederschlägt. Im polnischen Lager konzentriert sich die Aufmerksamkeit bereits auf die nächste Herausforderung. Die Polinnen begeben sich nach Lubin, wo sie auf die norwegische Nationalmannschaft treffen werden – ein Team voller Weltklasse-Stars, amtierende Welt- und Olympiasiegerinnen. Experten weisen auf den enormen taktischen Fortschritt der Spielerinnen von Nina Patalon hin, der es ermöglichte, den Klassenunterschied im Duell mit den Niederländerinnen auszugleichen. Dieser Erfolg hat nicht nur eine punktebezogene, sondern auch eine mentale Dimension und stärkt das Selbstvertrauen vor weiteren schwierigen Spielen in der Gruppenphase. „Miałam poczucie niedosytu po meczu z Holandią, choć wiemy, jak trudny był to rywal.” (Ich hatte nach dem Spiel gegen die Niederlande ein Gefühl der Unzufriedenheit, auch wenn wir wissen, wie schwierig dieser Gegner war.) — Ewa Pajor Ebenso ist die historische Leistung von Mariona Caldentey zu vermerken, die dem exklusiven Kreis der Fußballerinnen beigetreten ist, die hundert Einsätze für die spanische Nationalmannschaft vorweisen können. In Deutschland wurde festgestellt, dass die Übertragung des Länderspiels im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD, die die beliebte Quizshow „Wer weiß denn sowas?” ersetzte, ein etwas kleineres Publikum versammelte, was eine Diskussion über das kommerzielle Potenzial des Frauenfußballs bei unseren westlichen Nachbarn auslöste. Die polnische Nationalmannschaft zieht jedoch dank guter Ergebnisse erfolgreich Fans in die Stadien, was während des gut besuchten Spiels in Danzig sichtbar war.

Mentioned People

  • Ewa Pajor — Kapitänin und Führungsspielerin der polnischen Nationalmannschaft, Weltklasse-Spielerin.
  • Paulina Tomasiak — Junge polnische Fußballerin, die ein wichtiges Tor im Spiel gegen die Niederlande erzielte.
  • Nina Patalon — Nationaltrainerin der polnischen Frauenfußballnationalmannschaft.
  • Mariona Caldentey — Spanische Fußballerin, die ihr hundertstes Länderspiel für die Nationalmannschaft absolvierte.