Das Nordatlantische Bündnis hat die umfangreichen Übungen Steadfast Dart 2026 gestartet, an denen über 10.000 Soldaten aus 13 Mitgliedstaaten teilnehmen. Ein zentrales Element der Manöver ist eine amphibische Landung an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein sowie die Erprobung der Fähigkeit, Kräfte rasch vom Süden Europas an die Ostflanke zu verlegen. Die Militäroperationen umfassten auch Hannover, wo es vorübergehend zu Behinderungen im Stadtzentrum kam.

Mobilisierung der Bündniskräfte

An den Manövern nehmen über 10.000 Soldaten aus 13 Ländern teil, um die Reaktionsgeschwindigkeit an der Ostflanke zu testen.

Amphibische Operation an der Ostsee

Auf dem Truppenübungsplatz Putlos wurde mit Beteiligung von 15 Schiffen die Landung von Spezial- und Marinekräften aus der Türkei und Spanien geübt.

Sperrung des Hannoveraner Zentrums

Die Militäraktionen am 19. Februar führten zur Sperrung von Straßen rund um das Alte Rathaus, wobei strenge Parkverbote verhängt wurden.

Im Norden Deutschlands haben einige der wichtigsten Militärübungen des Jahres unter dem Codenamen Steadfast Dart 26 begonnen. Hauptziel der Operation ist die Demonstration der Einheit des Bündnisses sowie die Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Allied Reaction Force (ARF). Das Manöverszenario konzentriert sich auf kollektive Verteidigung und simuliert eine Reaktion auf eine potenzielle Aggression gegen die baltischen Staaten. Ein Höhepunkt war die amphibische Operation auf dem Truppenübungsplatz Putlos, gegenüber der Insel Fehmarn. An dieser Phase waren 15 Schiffe sowie fast 2.600 Soldaten beteiligt, darunter Spezialeinheiten aus der Türkei und Spanien. Die Übungen wurden vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius besucht, der betonte, dass das Bündnis voll handlungsfähig sei. Seit 2014, nach der Annexion der Krim durch Russland, verstärken die NATO-Staaten regelmäßig die Bereitschaft an der Ostflanke durch systematische Steigerung des Übungsumfangs und rotierender Präsenz. Parallel zu den Küstenoperationen verlagerten sich die Manöver in städtische Gebiete, was die Bewohner Hannovers zu spüren bekamen. Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, sperrte das Militär wichtige Straßen im Zentrum der niedersächsischen Landeshauptstadt, darunter die Bereiche um das Alte Rathaus und die Marktkirche. Die Anwesenheit hunderter Soldaten und schwerer Geräte im öffentlichen Raum dient dem Üben von Logistik und Truppenbewegung in komplexer städtischer Umgebung. Experten weisen darauf hin, dass dies die erste derart große Truppenverlegung in Friedenszeiten ist, was ein deutliches Abschreckungssignal in Richtung Moskau darstellt. Die gesamte Operation wird vom deutschen General Ingo Gerhartz koordiniert, und die beteiligten Kräfte umfassen Marineangriffseinheiten, Kampftaucher und Transportluftfahrt. „Das Bündnis ist geeint, handlungsfähig und bereit, jeden Zentimeter des Bündnisterritoriums zu verteidigen.” — Boris Pistorius Kräfteeinsatz bei Steadfast Dart 26: Alle Teilnehmer: 10000, Landungseinheiten: 2600, Anzahl Schiffe: 15, Teilnehmende Länder: 1310 000 — Soldaten nehmen an den größten Manövern des Jahres teilLiberale Medien betonen die Bedeutung der Bündnissolidarität und die technologische Leistungsfähigkeit der Armee im Kontext der realen Bedrohung durch Russland. | Konservative Medien legen größeren Wert auf nationale Souveränität und die Notwendigkeit einer realen Aufstockung der nationalen Streitkräfte im Rahmen der NATO.

Mentioned People

  • Boris Pistorius — Deutscher Verteidigungsminister, der die Übungen an der Ostseeküste beobachtete.
  • Ingo Gerhartz — Deutscher General, der die Operation Steadfast Dart 26 befehligt.