Die italienische Mannschaft schreibt bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo Geschichte. Dank der Silbermedaille des Duos Michela Moioli und Lorenzo Sommariva im Mixed-Team-Snowboardcross haben die Gastgeber ihren 21. Medaillengewinn erzielt. Damit wurde der historische Rekord von 20 Medaillen, aufgestellt bei den Spielen in Lillehammer 1994, gebrochen. Für Moioli selbst ist es ein weiterer Erfolg nach zuvor gewonnener Einzel-Bronze.

Historischer Rekord für Italien

Italien gewann die 21. Medaille bei den Olympischen Winterspielen und brach damit den Rekord von 1994, der bei 20 Medaillen lag.

Silbernes Duo in Livigno

Michela Moioli und Lorenzo Sommariva gewannen Silber im Snowboardcross und unterlagen nur Großbritannien.

Dritte Medaille in Moiolis Karriere

Die italienische Snowboarderin besiegelte ihren Starstatus mit dem Gewinn ihres dritten olympischen Podiums in Folge in ihrer Karriere.

Die Wettkämpfe am Sonntag in Livigno brachten dem italienischen Sport einen historischen Durchbruch. Das Team bestehend aus Michela Moioli und Lorenzo Sommariva gewann die Silbermedaille in der spektakulären Disziplin Snowboardcross im Mixed-Team. Die Italiener unterlagen nur den Vertretungen Großbritanniens und Frankreichs und wiederholten damit ihren Erfolg von den vorherigen Spielen in Peking 2022. Der entscheidende Moment des Finales war Moiolis phänomenale Aufholjagd, die Rückstände wettmachte und ihrem Team den Platz auf dem Podium sicherte. Dieser Sieg hat eine symbolische Bedeutung für das ganze Land, da es sich um die 21. Medaille handelt, die Italien bei der laufenden Veranstaltung Mailand-Cortina 2026 gewonnen hat. Dieses Ergebnis löscht offiziell den Rekord von Lillehammer 1994 aus, wo italienische Sportler 20 Medaillen errangen. Dieser Rekord hielt 32 Jahre, bevor er vor heimischem Publikum verbessert wurde. Sportmedien feierten Michela Moioli als „Bronzener Phönix“, in Anspielung auf ihren schwierigen Weg zum Erfolg, der über einen schmerzhaften Trainingssturz und einen Krankenhausaufenthalt wegen einer Gesichtsverletzung führte. Die Spiele in Lillehammer 1994 galten bisher als Goldstandard des italienischen Wintersports, vor allem dank der Dominanz im Skilanglauf und Rennrodeln.29 Jahre — warteten die Italiener auf den Rekordmedaillen-BruchMichela Moioli, aus der Provinz Bergamo stammend, wird zu einer der erfolgreichsten Sportlerinnen in der Geschichte des italienischen Snowboardsports. In ihrer Karriere hat sie bereits die komplette Palette olympischer Medaillen gesammelt: Gold aus Pyeongchang, Silber aus Peking (und nun aus Mailand im Team) sowie zuletzt gewonnene Einzel-Bronze. Die Athletin selbst betonte in Interviews, wie viel Mühe sie die Rückkehr zur vollen Kraft nach dem traumatischen Unfall kurz vor dem Start gekostet habe. „Diese Medaille hat die Farbe meiner Wunden, aber ich habe bewiesen, dass ich niemals aufgebe.” — Michela Moioli Der Erfolg in Livigno festigt Italiens Position in der Medaillenwertung und krönt einen sonntagvollen Erfolg für die Gastgeber der Spiele. Anzahl der Medaillen Italiens bei Olympischen Winterspielen: Lillehammer 1994: 20, Nagano 1998: 10, Salt Lake City 2002: 13, Turin 2006: 11, Vancouver 2010: 5, Sotschi 2014: 8, Pyeongchang 2018: 10, Peking 2022: 17, Mailand-Cortina 2026: 21Podium Snowboardcross Mixed-Team 2026: 1. Großbritannien — 1. Platz; 2. Italien — Silber; 3. Frankreich — 3. Platz

Mentioned People

  • Michela Moioli — Italienische Snowboard-Meisterin, mehrfache Olympia-Medaillengewinnerin, Schlüsselfigur des Erfolgs 2026.
  • Lorenzo Sommariva — Italienischer Snowboarder, Partner von Moioli im silbernen Teamrennen.