Die Premiere der HBO-Comedyserie „Rooster“ mit Steve Carell in der Hauptrolle hat unter Kritikern eine Polarisierung ausgelöst. Die enthusiastischsten Rezensionen loben die komödiantische Form des Schauspielers, während die kritischeren der Produktion mangelnde Frische und eine kohärente Vision vorwerfen. Die Serie erzählt von einem ehemaligen Rockmusiker, der zu seinem erwachsenen Sohn zieht, um dessen Leben in Ordnung zu bringen, was Konflikte generiert, die die Grundlage des Humors bilden. Die Premiere fand am 5. März 2026 statt.

Carells Rückkehr zur Komödie

Steve Carell kehrt nach Jahren der Filmkarriere in der HBO-Serie in der Rolle des Mack Rooster, eines ehemaligen Rockmusikers, der versucht, das Leben seines erwachsenen Sohnes zu reparieren, zur Serienkomödie zurück. Seine Darstellung ist der zentrale Punkt aller Kritiken.

Enthusiasmus eines Teils der Kritiker

Kritiken im 'Irish Independent' und bei 'IndieWire' heben Carells komödiantisches Talent und den Charme der Serie hervor und bezeichnen sie als erfolgreiche Rückkehr des Schauspielers zum Genre. Auch 'The Wall Street Journal' konzentriert sich auf seine Rolle als sich einmischender Vater.

Scharfe Kritik an mangelnder Frische

Branchenpublikationen, 'The Hollywood Reporter' und insbesondere 'Variety', bewerten die Serie negativ und werfen ihr Veraltetheit, mangelnde Inspiration und Vorhersehbarkeit vor. 'THR' weist auf ein Problem mit der Bestimmung des Tons und Ziels der Produktion hin.

Dilemma der Serienidentität

Das grundlegende Problem von 'Rooster' scheint die Unklarheit zu sein, ob es eine einfühlsame Familienkomödie oder eine Satire sein soll. Dieser Zwiespalt schwächt laut Kritikern sowohl den Humor als auch die potenzielle emotionale Wirkung der Geschichte.

Die Plattform HBO startete am 5. März 2026 die Ausstrahlung der neuen Comedyserie „Rooster“, die Steve Carells Rückkehr zum Genre nach Jahren der Filmdominanz in seiner Karriere markiert. Die am 5. und 6. März veröffentlichten Kritiken zeigen extrem unterschiedliche Bewertungen, von enthusiastischer Aufnahme basierend auf der Darstellung des Schauspielers bis hin zu scharfer Kritik an mangelnder Originalität und Kohärenz der Produktion. Die Hauptgeschichte der Serie konzentriert sich auf Mack Rooster (Carell), einen ehemaligen Rockstar, der zu seinem erwachsenen Sohn zieht, um dessen Leben zu reparieren, was zu einer Reihe von komödiantisch-dramatischen Konflikten führt. Steve Carell, ein amerikanischer Schauspieler und Komiker, erlangte internationale Berühmtheit durch seine Rolle als Michael Scott in der amerikanischen Adaption der Serie „The Office“ (2005-2013), für die er einen Golden Globe erhielt. Nach Ende der Produktion konzentrierte er sich auf das Kino und spielte in dramatischen („Foxcatcher“) und komödiantischen („Battle of the Sexes“) Rollen. Seine Rückkehr zur Serien-Sitcom ist eines der am meisten erwarteten Fernsehereignisse der Saison. Positive Kritiken, die etwas später oder parallel zu den kritischen veröffentlicht wurden, konzentrieren sich fast ausschließlich auf Carells komödiantisches Talent. Der „Irish Independent“ bezeichnet in einer Rezension vom 6. März seinen Auftritt als „hervorragende, unbeholfene Form“ eines hilfsbereiten, aber vom Pech verfolgten Vaters. „IndieWire“ (5. März) beschreibt die Serie als „charmant“ und schlägt vor, sie müsse sich lediglich „selbst aus dem Weg gehen“, um vollends zu glänzen. Ähnlich stellt „The Wall Street Journal“ (5. März) Carell als „sich einmischenden Vater“ dar, was auf Potenzial für eine leichte, situative Komödie basierend auf der Stärke der Star-Kreation hindeutet. „'Rooster' Review: Steve Carell as a Meddling Dad” ('Rooster'-Kritik: Steve Carell als sich einmischender Vater) — The Wall Street Journal Kritische Stimmen, die von führenden Branchenpublikationen stammen und bereits früher am 5. März veröffentlicht wurden, sind deutlich skeptischer. „The Hollywood Reporter“ räumt ein, dass die Serie „sich einer hervorragenden Besetzung rühmen kann“, aber gleichzeitig „sich nicht entscheiden kann, was sie sein will“. Laut dem Rezensenten schwächt der Mangel an einer klaren Wahl zwischen einer einfühlsamen Familienkomödie und einer Satire sowohl den Humor als auch die emotionale Wirkung und hinterlässt den Eindruck unerfüllten Potenzials. Die schärfste Bewertung erteilt „Variety“ in der an diesem Tag als erste veröffentlichten Rezension. Der Kritiker bezeichnet die Produktion direkt als „veraltet und inspirationslos“ und wirft ihr flachen Humor, vorhersehbare Charaktere und Situationen sowie mangelnde Frische auf dem überfüllten Streaming-Markt vor. Diese deutliche Spaltung der Bewertungen illustriert das grundlegende Dilemma von „Rooster“: Handelt es sich um eine erfolgreiche, charakteristische Komödie, die auf der Stärke des Stars basiert und alle Mängel kompensiert, oder um eine durchschnittliche, inkohärente Produktion, die dem Genre nichts Neues hinzufügt? Diese Bewertungen betreffen nicht nur die Ausführung, sondern auch die Konstruktion der Serie. Während Enthusiasten darin eine Rückkehr zur Formel einer auf einem charismatischen Charakter basierenden Komödie sehen, weisen Kritiker auf Probleme mit dem Tempo, dem Drehbuch und der allgemeinen Idee hin. Das Thema schwieriger Vater-Beziehungen zu erwachsenen Kindern und der Generationenkonflikt wurden, obwohl universell, laut einiger Rezensenten auf schematische und wirklichkeitsferne Weise dargestellt. Letztlich könnte der Erfolg oder Misserfolg von „Rooster“ beim Publikum davon abhängen, ob die Zuschauer Carells Charisma als ausreichenden Ausgleich für die von Kritikern bemerkten erzählerischen und konzeptionellen Mängel ansehen.

Mentioned People

  • Steve Carell — Amerikanischer Schauspieler und Komiker, Darsteller der Hauptrolle Mack Rooster in der HBO-Serie "Rooster".