Am Dienstag ist Reverend Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren verstorben, einer der einflussreichsten Führer der Bürgerrechtsbewegung in der US-Geschichte. Jackson, ein enger Mitarbeiter von Martin Luther King Jr., verbrachte mehr als sechs Jahrzehnte damit, gegen Rassenungleichheit, Armut und soziale Ungerechtigkeit zu kämpfen. Zweimal bewarb er sich um die Nominierung der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen und ebnete so den Weg für zukünftige Generationen schwarzer Politiker, einschließlich Barack Obama.
Eine Ikone der Bürgerrechte ist gegangen
Reverend Jesse Jackson ist im Alter von 84 Jahren in Chicago verstorben. Er war einer der bekanntesten Führer der Bewegung für Rassengleichheit.
Pionier der schwarzen Politik
Jacksons zweimalige Kandidatur bei den Präsidentschaftsvorwahlen in den 80er Jahren ermöglichte späteren politischen Erfolgen der jüngeren Generation von Afroamerikanern.
Diplomatisches Vermächtnis
Jackson engagierte sich in humanitären Missionen weltweit, verhandelte die Freilassung von Gefangenen und unterstützte demokratische Bewegungen in Europa und Afrika.
Reverend Jesse Jackson, ein Titan des amerikanischen öffentlichen Lebens und Mentor vieler Generationen von Aktivisten, ist im Alter von 84 Jahren in seinem Zuhause in Chicago verstorben. Die Nachricht von seinem Tod übermittelte die Familie und gab an, dass er friedlich nach einem langen Kampf mit einer seltenen neurologischen Erkrankung eingeschlafen sei, die in den letzten Jahren seine Bewegungs- und Sprechfähigkeit eingeschränkt hatte. Jackson war eine Schlüsselfigur für das Verständnis des modernen Amerikas; als Schützling von Dr. Martin Luther King Jr. war er an den wichtigsten Momenten des Kampfes für Bürgerrechte in den 1960er Jahren beteiligt. Er war bei King anwesend, als dieser 1968 in Memphis tragisch ermordet wurde, was seinen weiteren Lebens- und politischen Weg für immer prägte. In den Jahren 1984 und 1988 führte Jesse Jackson historische Kampagnen um die Präsidentschaftsnominierung durch und schuf die sogenannte „Rainbow Coalition” – ein Bündnis ethnischer Minderheiten, der Arbeiterklasse und marginalisierter Gruppen.Sein Vermächtnis reicht über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus. Jackson war bekannt für seine Bürgerdiplomatie und verhandelte die Freilassung von Geiseln in Ländern wie Syrien oder Irak. In Nordirland unterstützte er den Friedensprozess und traf sich mit Führern wie John Hume in Derry. Er revolutionierte die Wirtschaftspolitik, indem er die Organisation <przypis title=
Mentioned People
- Jesse Jackson — Hauptperson, Bürgerrechtsführer, verstorbener Pastor und Politiker.
- Barack Obama — Ehemaliger US-Präsident, der Jackson als seinen Wegbereiter ehrte.
- Martin Luther King Jr. — Jacksons Mentor, Ikone des Kampfes für Bürgerrechte, 1968 ermordet.
- Joe Biden — US-Präsident, der Jacksons Vermächtnis würdigte.