Im Jahr 2025 leiteten deutsche Staatsanwaltschaften 4,98 Millionen Strafverfahren ein, was einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten deuten auf eine Fortsetzung des rückläufigen Trends hin, der seit 2016 beobachtet wird, mit Ausnahme der Pandemiezeit. Den stärksten Rückgang verzeichnete die Kategorie der Eigentumsdelikte, während die Zahl der Verfahren zu häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten auf hohem Niveau bleibt. Die Statistik verzeichnet auch einen Anstieg der Verfahren in Fällen von Steuerbetrug und Wirtschaftskriminalität.

Rückgang der Verfahrenszahl

Deutsche Staatsanwaltschaften leiteten im Jahr 2025 4,98 Millionen Strafverfahren ein, was einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Dies setzt einen langfristigen rückläufigen Trend fort, der seit 2016 beobachtet wird.

Eigentumsdelikte

Den stärksten Rückgang der Verfahrenszahl verzeichnete die Kategorie der Eigentumsdelikte, wie Diebstahl und Einbruch. In dieser Gruppe wurde ein Rückgang von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Häusliche Gewalt und Sexualstraftaten

Die Zahl der Verfahren in Fällen von häuslicher Gewalt sowie Sexualstraftaten, einschließlich sexuellen Missbrauchs, bleibt auf hohem Niveau. Diese Indikatoren zeigen keinen signifikanten Rückgang, was auf ein anhaltendes gesellschaftliches Problem hindeutet.

Anstieg bei Steuerbetrug

Es wurde ein Anstieg der Verfahren in Fällen von Steuerbetrug und anderen Wirtschaftsdelikten verzeichnet. Dieser Trend könnte die verstärkten Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden bei der Bekämpfung dieser Art von Kriminalität widerspiegeln.

Deutsche Staatsanwaltschaften verzeichneten im Jahr 2025 einen Rückgang der eingeleiteten Strafverfahren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Zahl bei 4,98 Millionen, was einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht. Dies setzt einen langfristigen rückläufigen Trend fort, der seit 2016 beobachtet wird, mit Ausnahme der Zeit der Coronavirus-Pandemie, in der die Fallzahl vorübergehend anstieg. Kriminalstatistiken in Deutschland werden seit Jahrzehnten vom Statistischen Bundesamt (Destatis) gesammelt und veröffentlicht. Diese Daten dienen als Schlüsselindikator für die innere Sicherheitspolitik und werden von Regierung, Polizei und Nichtregierungsorganisationen analysiert. Ein rückläufiger Trend bei der allgemeinen Kriminalität wird in vielen westlichen Ländern seit den 1990er Jahren verzeichnet, was oft mit verbesserten Lebensstandards, demografischen Veränderungen und der Entwicklung von Sicherheitstechnologien in Verbindung gebracht wird. Die Datenanalyse zeigt eine unterschiedliche Dynamik in den einzelnen Deliktskategorien. Der stärkste Rückgang von 4,6 Prozent wurde im Bereich der Eigentumsdelikte verzeichnet, zu denen Diebstahl und Einbruch zählen. Die Zahl der Verfahren zu häuslicher Gewalt sowie Sexualstraftaten, einschließlich sexuellen Missbrauchs, bleibt hingegen auf hohem Niveau und zeigt keinen signifikanten Rückgang. Gleichzeitig verzeichnet die Statistik einen Anstieg der Verfahren in Fällen von Steuerbetrug und anderen Wirtschaftsdelikten. Trend der Strafverfahren in Deutschland: 2021: 5.05, 2022: 5.12, 2023: 5.06, 2024: 5.06, 2025: 4.98 Experten weisen darauf hin, dass der Rückgang der Gesamtzahl der Verfahren auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein könnte, darunter gesellschaftliche Veränderungen, die Effektivität der Polizeiarbeit und die Entwicklung der Kriminalitätsformen selbst. Der Anstieg bei den Wirtschaftsdelikten könnte mit einer Intensivierung der Ermittlungen in diesem Bereich zusammenhängen. Die Veröffentlichung dieser Daten stellt einen wichtigen Referenzpunkt für die öffentliche Debatte über Sicherheit und die Effektivität der Justiz in Deutschland dar. Die Statistiken erfassen jedoch nicht alle Aspekte der Kriminalität, wie etwa die sogenannte Dunkelziffer, also Straftaten, die den Strafverfolgungsbehörden nicht gemeldet werden.