In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Provinz Almería im Süden Spaniens von einem Erdbeben der Stärke 4,3 erschüttert. Nach Angaben des Nationalen Geographischen Instituts lag das Epizentrum der Beben in der Nähe der Ortschaft Tabernas. Obwohl das Phänomen in mehreren Provinzen, darunter Granada und Murcia, spürbar war, wurden bisher keine Todesopfer oder größere Sachschäden gemeldet. Dem Hauptbeben folgte eine Serie von mehr als einem Dutzend Nachbeben.

Starker Stoß bei Almería

Das Phänomen mit einer Stärke von 4,3 wurde um 00:55 Uhr registriert, mit einem Epizentrum in der Nähe von Tabernas in sehr geringer Tiefe.

Keine Opfer und Zerstörungen

Erste Analysen weisen keine Sachschäden oder Verletzten auf, trotz der weiten Wahrnehmbarkeit in Granada und Murcia.

Serie von Nachbeben

Dem Hauptbeben folgten mindestens 14 Nachbeben mit geringerer Stärke, die vom IGN überwacht werden.

Am Montag, 16. Februar 2026, kurz vor ein Uhr nachts, erlebte Südspanien ein heftiges seismisches Ereignis. Das Nationale Geographische Institut (IGN) registrierte ein Beben der Stärke 4,3 auf der Richterskala, dessen Epizentrum in der Gemeinde Tabernas lokalisiert wurde. Das Beben war aufgrund seiner flachen Natur besonders deutlich spürbar – Daten deuten darauf hin, dass der Herd in einer Tiefe von null bis sechs Kilometern unter der Erdoberfläche lag. Das Phänomen bewegte die Einwohner nicht nur der Provinz Almería, sondern auch der benachbarten Regionen Granada, Jaén und Murcia. Die Iberische Halbinsel liegt in der Kontaktzone der eurasischen und afrikanischen tektonischen Platten, was den Süden Spaniens historisch anfällig für häufige seismische Aktivität macht, die jedoch selten katastrophale Ausmaße annimmt.Dem Hauptstoß, der um 00:55 Uhr erfolgte, folgten mindestens 14 Nachbeben mit einer Stärke zwischen 1,5 und 2,0. Die örtlichen Rettungsdienste überwachen die Lage in Orten wie Roquetas de Mar, El Ejido und Níjar. Obwohl das Erdbeben in der Bevölkerung Besorgnis auslöste und in Wohngebäuden deutlich zu spüren war, weisen erste Berichte nicht auf Schäden an der Infrastruktur oder Verletzungen von Bürgern hin. Experten der Seismologie betonen, dass derart flache Beben deutlich stärker wahrgenommen werden können als tiefere Ereignisse mit derselben Energie. Die Lage in der Gemeinde Tabernas, bekannt für ihre einzigartige Wüstenlandschaft, steht unter strenger Kontrolle der Zivilschutzbehörden. Lokale Medien berichten, dass es sich um eines der stärkeren Beben in dieser Region in den letzten Jahren handelte. Die Einwohner werden gebeten, Ruhe zu bewahren und die Mitteilungen des Zivilschutzes zu verfolgen, obwohl die Gefahrenstufe nicht erhöht wurde. Geophysiker analysieren derzeit Daten, um den Bruchmechanismus der Verwerfung, der die heutigen Bodenerschütterungen in Andalusien verursachte, genau zu bestimmen.