Sarah Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, hält sich seit über zwei Monaten in der Luxusklinik Paracelsus Recovery in Zürich auf, wie britische und italienische Medien enthüllten. Ihr Aufenthalt kostet etwa 15.000 Euro pro Tag. Die Entscheidung zur Abreise und zur Aufnahme einer Therapie fiel zeitlich mit der Verhaftung ihres Ex-Mannes, Prinz Andrew, im Zusammenhang mit der Ermittlung zu Jeffrey Epstein zusammen. Unterdessen wird in London über die Zukunft der Monarchie diskutiert, und die Regierung erwägt, Andrew von der Thronfolge auszuschließen.

Aufenthalt in Luxusklinik

Sarah Ferguson hält sich seit Ende letzten Jahres in der Klinik Paracelsus Recovery in Zürich auf. Die täglichen Kosten für den Aufenthalt betragen etwa 15.000 Euro. Quellen beschreiben, dass sie sich dort sicher fühlt und umfassende Betreuung erhält.

Verhaftung von Prinz Andrew

Der unmittelbare Kontext für Fergies Abreise war die Verhaftung von Prinz Andrew. Er wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Skandal um Jeffrey Epstein für 11 Stunden festgenommen.

Verschärfung der Monarchiekrise

Die Epstein-Affäre und die damit verbundenen rechtlichen Probleme Andrews stellen eine ernste Krise für die britische Königsfamilie dar. Die britische Regierung arbeitet an einem Gesetz, um den Prinzen endgültig aus der Thronfolge auszuschließen.

Außergewöhnliche Bindung des Ex-Paares

Trotz der Scheidung im Jahr 1996 bleiben Sarah Ferguson und Prinz Andrew in einer sehr engen Beziehung und wohnen gemeinsam in der Royal Lodge. Der Epstein-Skandal, der auch ihre Töchter betraf, hat sie noch enger zusammengeschweißt.

Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew und Schwiegertochter von Königin Elizabeth II., hält sich seit über zwei Monaten heimlich in einer exklusiven Klinik in der Schweiz auf. Wie italienische und britische Medien berichten, reiste die 66-jährige Fergie kurz nach Weihnachten nach Zürich und bezog das Zentrum Paracelsus Recovery, das sich auf die Behandlung von Abhängigkeiten sowie auf psychische und physische Regeneration spezialisiert hat. Der Tagessatz für den Aufenthalt in dieser Einrichtung erreicht etwa 15.000 Euro, was sie zu einer der teuersten der Welt macht. Quellen aus dem Umfeld der Klinik behaupten, die ehemalige Herzogin fühle sich dort „wie zu Hause” und erhalte „Liebe, Aufmerksamkeit sowie spezialisierte medizinische Versorgung”. Die Entscheidung zur Abreise und zur Aufnahme der kostspieligen Therapie fiel zeitlich mit den ernsten rechtlichen Problemen ihres Ex-Mannes zusammen. Prinz Andrew, der jüngere Sohn von König Charles III., wurde kürzlich vorläufig für 11 Stunden festgenommen, im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum pädophilen Skandal um den Finanzier Jeffrey Epstein. Die Affäre, die auch die erwachsenen Töchter des Paares, Beatrice und Eugenie, betraf, soll Sarah Ferguson zutiefst erschüttert haben. Wie „il Giornale.it” berichtet, bleibt das Paar trotz der Scheidung im Jahr 1996 durch gemeinsame Geschäfte, die Kinder und eben die Konsequenzen des Skandals eng miteinander verbunden. Die Medien beschreiben ihre Beziehung als „seltsam, an der Grenze zur Perversion”, die zahlreiche Stürme überstanden hat. Das Paar wohnt weiterhin gemeinsam in der Royal Lodge in Windsor, was eine Besonderheit unter geschiedenen Königspaaren darstellt. Sarah Ferguson heiratete Prinz Andrew 1986 und wurde dadurch zur Herzogin von York. Ihre Ehe, anfangs als Romanze des Jahrhunderts angesehen, zerbrach nach zehn Jahren aufgrund von Sitten- und Finanzskandalen. Die Scheidung bedeutete jedoch nicht das Ende ihrer Verbindung – sie pflegten eine enge Freundschaft und gemeinsames Wohnen. Das Engagement von Prinz Andrew in der Sache um Jeffrey Epstein, der wegen Kinderhandels zu sexuellen Zwecken verurteilt wurde und 2019 im Gefängnis Suizid beging, stellt seit Jahren eine Quelle schwerer Kontroversen dar und belastet das Image der Königsfamilie.Unterdessen werden in London intensive Diskussionen über die Zukunft der Monarchie im Kontext dieses Skandals geführt. Einige Kommentatoren halten die Situation rund um Prinz Andrew für die schwerste Image- und institutionelle Krise, der die Windsors seit Jahrzehnten gegenüberstehen. Die britische Regierung, wie „il Giornale.it” berichtet, bereitet einen Gesetzentwurf vor, der darauf abzielt, Prinz Andrew endgültig aus der Thronfolge auszuschließen. Eine solch radikale legislative Entscheidung soll die Herrschaft von König Charles III. absichern und die Nachfolge in der Linie seines älteren Sohnes, Prinz William, und dessen Frau Catherine beschleunigen. Ungewiss bleibt auch das Schicksal von Sarah Ferguson selbst. Es ist nicht bekannt, wann sie die Schweizer Klinik verlassen will, noch ob und wann sie sich öffentlich zu den Vorwürfen und ihrer Verbindung zur Epstein-Affäre äußern wird. Ihre derzeitige Abwesenheit im öffentlichen Leben und ihr Schweizen schüren nur Spekulationen über ihren emotionalen Zustand und den Einfluss, den die ganze Angelegenheit auf ihre Gesundheit hatte.

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen die institutionelle Krise der Monarchie, fordern eine Aufarbeitung des Falls Prinz Andrew und sehen die Situation als Chance für Erneuerung und Abgrenzung vom Skandal. Konservative Medien konzentrieren sich häufiger auf das persönliche Drama Fergies, ihre kostspielige Therapie und emotionales Leiden, wobei sie radikale Forderungen bezüglich der Thronfolge vermeiden.

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