Die Welt der lateinamerikanischen Musik trauert um den Tod von Willie Colón, dem legendären Posaunisten, Komponisten und Produzenten. Der Künstler verstarb am Samstag, den 21. Februar 2026, im Alter von 75 Jahren. Sein Ableben wurde von der Familie und seinem Manager in den sozialen Medien bekannt gegeben. Colón, eine der Säulen des Labels Fania Records, revolutionierte den Sound der Salsa, indem er afrokaribische Rhythmen mit Jazz-Elementen und dem Stadtfolk New Yorks verband.
Tod des Salsa-Königs
Der legendäre Musiker Willie Colón starb im Alter von 75 Jahren in der Region New York, wie die Familie am 21. Februar 2026 mitteilte.
Grundpfeiler von Fania Records
Er war eine Schlüsselfigur der Nuyorican-Bewegung und eine Säule des Labels Fania Records, auf dem er in seiner 50-jährigen Karriere über 40 Alben veröffentlichte.
Künstlerisches Erbe
Er wurde berühmt als Posaunist und Arrangeur, der mit Ikonen wie Rubén Blades und Héctor Lavoe zusammenarbeitete und damit die Grundlagen der modernen Salsa schuf.
Am Samstagmorgen verstarb Willie Colón im Kreis seiner engsten Angehörigen. Er gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der lateinamerikanischen Musik. Die Nachricht von seinem Tod erschien auf dem offiziellen Profil des Künstlers in den sozialen Medien und wurde von seinem langjährigen Manager, Pietro Carlos, bestätigt. Obwohl die direkte Todesursache nicht bekannt gegeben wurde, deuten Medienberichte auf zunehmende gesundheitliche Probleme in letzter Zeit hin. Der Künstler verstarb in der Region New York, wo er den größten Teil seines Berufs- und Privatlebens verbrachte. Colón wurde im Bronx in einer Familie puerto-ricanischer Einwanderer geboren, was seine musikalische Identität stark prägte. Seine Karriere begann er als Teenager, und sein Debütalbum für Fania Records setzte neue Maßstäbe in der Entwicklung der Salsa. Als Virtuose der Posaune, Arrangeur und Bandleader schuf er unvergessliche Duette mit Stars wie Rubén Blades oder Héctor Lavoe. Gemeinsam mit Blades veröffentlichte er das Album „Siembra”, das bis heute als eines der wichtigsten Werke in der Geschichte des Genres gilt und tänzerische Energie mit tiefgründiger sozialer und politischer Botschaft verbindet. In den 1960er und 1970er Jahren war Salsa-Musik nicht nur Unterhaltung, sondern auch die Stimme der puerto-ricanischen Diaspora in den USA, die unter schwierigen städtischen Bedingungen um Anerkennung und Identität kämpfte. In den letzten Jahrzehnten seines Lebens engagierte sich Willie Colón auch sozial und politisch und wurde zum Sprecher der Rechte der Latino-Minderheit in den Vereinigten Staaten. Sein künstlerisches Werk umfasst über 40 Alben und zahlreiche Auszeichnungen, darunter die prestigeträchtige Latin Grammy-Ehrung für sein Lebenswerk. Der Latin Grammy Lifetime Achievement Award unterstrich seinen Status als „König der Salsa”, der das Genre aus dem Untergrund New Yorks auf die größten Bühnen der Welt führte. Sein Andenken ehrten die herausragendsten Vertreter der Musikbranche, darunter Marc Anthony, sowie zahlreiche Fans aus ganz Lateinamerika. „It is with profound sadness that we announce the passing of our beloved husband, father, and renowned musician, Willie Colón. He passed away peacefully this morning, surrounded by his loving family.” (Mit tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser geliebter Ehemann, Vater und renommierter Musiker, Willie Colón, von uns gegangen ist. Er ist heute Morgen friedlich im Kreis seiner liebenden Familie entschlafen.) — Familie von Willie Colón Wichtigste Alben und Kollaborationen: Gesamtkarriere: 40, Duett mit Héctor Lavoe: 10, Siembra (Erscheinungsjahr): 1978
Mentioned People
- Willie Colón — Legendärer Salsa-Musiker, Posaunist und Aktivist.
- Rubén Blades — Panamaischer Musiker, langjähriger Mitarbeiter von Colón.
- Héctor Lavoe — Legendärer Salsa-Sänger, Mitgestalter von Colóns Erfolgen.
- Marc Anthony — Beliebter Salsa-Sänger, der dem Verstorbenen Tribut zollte.