Deutschland beendet den diesjährigen Winter unter meteorologischen Extrembedingungen. Während Berlin und der Norden des Landes den schneereichsten Winter seit 14 Jahren erlebten, verzeichnete der Südwesten rekordverdächtige 23 Grad Celsius für den Februar. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist darauf hin, dass die Saison im Durchschnitt wärmer, trockener und sonniger war als die langjährigen Mittelwerte, trotz lokaler Episoden mit lähmenden Schneefällen.

Temperaturrekord im Februar

Im Südwesten Deutschlands zeigten die Thermometer 23 Grad an, was ein historisches Maximum für diesen Monat in der Region darstellt.

Schneereicher Winter im Norden

Berlin und die nördlichen Bundesländer verzeichneten die stärksten Schneefälle seit 2012, in der Hauptstadt sogar seit 14 Jahren.

Niederschlagsdefizit in Sachsen

Trotz lokaler Schneefälle wurde der Winter in Sachsen und Thüringen als zu trocken und sonnig klassifiziert.

Ende der Skisaison

Die rasche Erwärmung erzwingt die Schließung von Skipisten in Hessen und anderen Mittelgebirgsregionen.

Dieser Winter in Deutschland wird als Periode außergewöhnlicher Wetterkontraste in die Geschichte eingehen, wie die neuesten Daten des Deutschen Wetterdienstes bestätigen. Am letzten Freitag im Februar erlebten die südwestlichen Regionen des Landes einen Frühlingswärmeeinbruch, der die 23-Grad-Marke überschritt. Dies ist ein beispielloser Wert für diesen Monat, der sowohl Begeisterung bei den Bewohnern als auch Besorgnis bei Klimaforschern auslöst. Dieses Phänomen steht in scharfem Kontrast zur Situation in Berlin sowie in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, wo die stärksten Schneefälle seit 2012 verzeichnet wurden. Die deutsche Hauptstadt sah sich mit einer Schneedecke konfrontiert, wie sie seit 14 Jahren nicht beobachtet wurde, was die städtischen Dienste über Wochen zu intensiver Arbeit zwang. Trotz dieser frostigen Episoden im Norden deutet die Gesamtbilanz für das ganze Land darauf hin, dass der Winter insgesamt zu mild war. In Nordrhein-Westfalen lagen die Durchschnittstemperaturen deutlich über der Norm, und in Hessen müssen Skigebiete die Saison aufgrund schnell fortschreitender Schneeschmelze beenden. Thüringen und Sachsen erlebten hingegen einen außergewöhnlich sonnigen, aber gleichzeitig beunruhigend trockenen Winter, was Probleme für die Landwirtschaft in den kommenden Monaten ankündigen könnte. Meteorologen betonen, dass die abrupten Übergänge von Frost und Schnee zu fast sommerlichen Temperaturen ein Zeichen zunehmender klimatischer Instabilität sind. Selbst in Regionen, wo der Winter schneereich war, blieb die Gesamtniederschlagsmenge oft unter den Erwartungen, was das Defizit an Grundwasser verschärft. Systematische Temperaturmessungen in Deutschland werden seit 1881 durchgeführt. In den letzten drei Jahrzehnten beobachten Wissenschaftler ein drastisches Schrumpfen der Perioden mit liegender Schneedecke in tiefer gelegenen Gebieten bei gleichzeitigem Anstieg extremer Februartemperaturen.Die Lage im Saarland stellt ein eigenes Kapitel der diesjährigen Statistiken dar, wo rekordverdächtige Regenfälle bei gleichzeitig fast völliger Sonnenabwesenheit verzeichnet wurden. Solch große regionale Unterschiede machen es schwer, eine einheitliche, konsistente Charakterisierung der Saison für das gesamte Land zu geben. Während sich die Münchner über ein sonniges und frühlingshaftes Ende des Februars freuen, räumt der Norden des Landes noch die Überreste der Schneestürme weg. Diese Unterschiede beeinflussen die gesellschaftliche Stimmung und die Wirtschaft, vom Wintertourismus bis hin zu den Vorbereitungen für die Vegetationsperiode. „Winter war milder, trockener und sonniger als im Mittel.” — Deutscher Wetterdienst

Perspektywy mediów: Medien mit liberalem Profil legen den Schwerpunkt auf den Klimawandel und die durch Temperaturanomalien entstehenden Dürrerisiken. Konservative Medien konzentrieren sich auf Wetterrekorde und die Freude der Bewohner über das verfrühte Frühlingserwachen.