Das Klima- und Umweltministerium versichert, dass die geringere Verfügbarkeit von Pellets auf dem polnischen Markt nicht auf eine Einschränkung der Holzversorgung durch die Staatlichen Forste zurückzuführen ist. Das Ministerium verweist auf eine steigende Nachfrage aufgrund des strengen Winters und der großen Anzahl neuer Heizungsanlagen. Obwohl die Brennstoffpreise in einigen Regionen sogar auf 2000-2500 Złoty pro Tonne gestiegen sind, beruhigt die Regierung, dass der systematische Verkauf von Rohstoffen seit Jahren auf einem stabilen Niveau von etwa 40 Millionen Kubikmetern pro Jahr bleibt.

Stabile Holzversorgung

Die Staatlichen Forste liefern jährlich etwa 40 Mio. m³ Rohstoff, was Holzengpässe als Ursache für den Pelletmangel ausschließt.

Drastischer Preisanstieg

Die Pelletpreise sind um 40–80 Prozent gestiegen und erreichen in einigen Regionen sogar 2500 Złoty pro Tonne Brennstoff.

Wetter- und Marktfaktoren

Für die geringe Verfügbarkeit sind der außergewöhnlich kalte Winter und der massive Austausch von Kesseln gegen Anlagen, die mit Biomasse betrieben werden, verantwortlich.

Die Situation auf dem Pellet-Markt hat in den letzten Wochen viele Hausbesitzer beunruhigt. Nach Berichten aus verschiedenen Regionen Polens sind die Brennstoffpreise drastisch gestiegen und erreichen ein Niveau von 2000–2500 Złoty pro Tonne, was im Vergleich zu den Herbstpreisen von 1300 Złoty einem Anstieg von fast 40–80 Prozent entspricht. Der stellvertretende Klima- und Umweltminister Mikołaj Dorożała wies jedoch entschieden die Annahme zurück, dass Änderungen in der Forstpolitik oder Einschränkungen bei Abholzungen dafür verantwortlich seien. Das Ministerium betont, dass der Holzverkauf der Staatlichen Forste seit sechs Jahren auf einem konstanten Niveau von etwa 40 Millionen Kubikmetern pro Jahr liegt und geringe Schwankungen im Bereich weniger Prozent für diesen Wirtschaftssektor natürlich sind. Polen ist einer der größten Pelletproduzenten in Europa, und die Entwicklung dieses Sektors beschleunigte sich nach 2015 mit der Einführung von Förderprogrammen für den Austausch alter Öfen gegen ökologische Wärmequellen. Die Hauptfaktoren, die die derzeitige Destabilisierung des Marktes beeinflussen, sind der kalte Winter und das dynamische Wachstum der Nutzer moderner Biomassekessel. Biomasse ist zu einer beliebten Alternative zu Kohle geworden, was bei niedrigen Temperaturen eine Rekordnachfrage erzeugt hat. Das Ministerium warnt gleichzeitig vor dem Risiko einer übermäßigen Abhängigkeit von Rohstoffimporten. Regierungsvertreter appellieren an Ruhe und bezeichnen Theorien über Rohstoffmangel aufgrund von Vorschriften als „Fakenews aus dem Osten”, die darauf abzielen, Panik auf dem Brennstoffmarkt zu erzeugen. Das Ministerium überwacht die Situation und weist darauf hin, dass Pellet trotz saisonaler Schwankungen ein relativ sicheres und stabiles Brennmittel für die Einzelheizung bleibt. „Das sind Fakenews aus dem Osten. Der kalte Winter, nicht die vom Ministerium eingeführten Vorschriften, hat die Probleme mit Pellets verursacht.” — Mikołaj Dorożała Holzverkauf der Staatlichen Forste: 2023: 39.2, 2024: 40.6, 2025: 39.1 2500 Złoty — beträgt der maximale Preis für eine Tonne Pellet Änderungen bei Pelletpreisen und -angebot: Preis pro Tonne: 1300-1400 Złoty → 2000-2500 Złoty; Holzangebot: 40.6 Mio. m³ → 39.1 Mio. m³ Liberale Medien betonen die Stabilität der Rohstoffversorgung durch die Staatlichen Forste und warnen vor russischer Energiedesinformation. | Konservative Medien könnten die steigenden Lebenshaltungskosten und die Schwierigkeiten der Bürger aufgrund der Klimapolitik des Ministeriums thematisieren.

Mentioned People

  • Mikołaj Dorożała — Stellvertretender Klima- und Umweltminister, der Vorwürfe über den Einfluss von Vorschriften auf Pelletmangel zurückweist.