Mit dem Einsetzen positiver Temperaturen beginnen polnische Städte mit massiven Reparaturen der durch den frostigen Winter beschädigten Fahrbahnen. In Breslau, Posen und Starogard Gdański sind Bautrupps im Einsatz, und wichtige Strecken wie die Schnellstraße S6 werden nach Überschwemmungen wieder befahrbar gemacht. Gleichzeitig hat die Nationale Beschwerdekammer strategische Ausschreibungen für die Westumgehung Stettin freigegeben, was die Fortsetzung der größten Infrastrukturinvestitionen in der Region ermöglicht.
Großangelegte Reparaturaktion
Die Straßenverwaltungen in Posen, Breslau und Starogard Gdański haben mit der massiven Beseitigung von Schlaglöchern begonnen, die nach einem besonders frostigen Winter entstanden sind.
Freigabe der Stettiner Umgehung
Die Nationale Beschwerdekammer wies Beschwerden in den Ausschreibungen ab, was den Vertragsabschluss für den Bau von S6-Abschnitten mit Tunnel unter der Oder ermöglicht.
Ende der Behinderungen auf der S6
Die Schnellstraße S6 zwischen Karwice und Sławno ist nach der Aktion zum Abpumpen von Schmelzwasser wieder vollständig befahrbar.
Wochenend-Bauarbeiten in Breslau
Ab dem 28. Februar beginnen Arbeiten an der Powstańców-Śląskich-Straße und der Grabiszyńska-Straße, was zu Behinderungen für Autofahrer und Änderungen im Verkehrsfluss führen wird.
Die letzten Februartage brachten einen deutlichen Wetterumschwung, der die Straßenverwaltungen im ganzen Land zu sofortigen Reparaturmaßnahmen zwang. Der diesjährige Winter, geprägt von plötzlichen Temperaturstürzen, hinterließ zahlreiche Schäden im Asphalt, die Autofahrer als "Schweizer Käse" bezeichnen. Die schwierigste Situation herrscht in Allenstein, Marienburg sowie Bukarest, wo die Schneeschmelze tiefe Löcher freigelegt hat, die die Sicherheit gefährden und teure Fahrwerksschäden verursachen. Lokale Kfz-Werkstätten verzeichnen mehr Zulauf, was mit einer Plage beschädigter Felgen und Reifen einhergeht. In Breslau werden im Rahmen des Programms "Breslau auf gutem Weg" Arbeiter am kommenden Wochenende an den Straßen Powstańców Śląskich, Grabiszyńska und Żernicka erscheinen. Die Arbeiten umfassen dort das Fräsen der Fahrbahn und die Regulierung von Schachtdeckeln. Ähnliche Maßnahmen führt Posen durch, wo Straßenbauer unter anderem im Gebiet Moraska Löcher flicken, wobei es nicht ohne Kontroversen über die Qualität der durchgeführten Reparaturen in der Straße Stróżyńskiego blieb. Unterdessen wird in der Kujawsko-Pomorskie-Woiwodschaft die Modernisierung der Umgehungsstraße von Wąbrzeźno wiederaufgenommen, was mit der Sperrung zweier Kreisverkehre und der Einführung von Gegenverkehr einhergeht. Der Mechanismus der Schlaglochbildung im Asphalt nach dem Winter ergibt sich aus dem Eindringen von Wasser in Risse der Fahrbahnoberfläche, das beim Gefrieren sein Volumen vergrößert und die Straßenstruktur von innen heraus sprengt.Die Lage auf den Schnellstraßen stabilisiert sich nach der Überschwemmungskrise. Die Schnellstraße S6 zwischen Karwice und Sławno wurde am Donnerstagnachmittag vollständig freigegeben. Ursache für die beispiellose Überflutung der Strecke war ein Zusammenspiel von Faktoren: stark durchgefrorener Boden, der seine Durchlässigkeit verloren hatte, und plötzliche Schneeschmelze von umliegenden Feldern. Feuerwehrleute pumpten fast drei Tage lang Wasser mit Hochleistungspumpen ab. Parallel dazu kamen bahnbrechende Nachrichten für Westpommern – die Nationale Beschwerdekammer wies Beschwerden in den Ausschreibungen für zwei Abschnitte der Westumgehung Stettin mit einem Gesamtwert von fast 8 Milliarden Złoty ab. Die Westumgehung Stettin ist ein Projekt, dessen Konzept auf die 1990er Jahre zurückgeht und dessen wichtigstes Element der längste Straßentunnel Polens unter der Oder sein soll.„Grunt był bardzo mocno zamrożony i nie było jego przesiąkliwości. Przypominał beton. Nie było filtracji wody. Na to nałożyły się roztopy śniegowe z okolicznych pól.” (Der Boden war sehr stark gefroren und es gab keine Durchlässigkeit. Er erinnerte an Beton. Es gab keine Wasserfiltration. Darauf kamen noch die Schneeschmelzwässer von den umliegenden Feldern hinzu.) — Pressesprecher der GDDKiA in StettinBei der Planung des kommenden Wochenendes müssen Autofahrer nicht nur mit Bauarbeiten, sondern auch mit Störungen im Wasserversorgungsnetz rechnen. In Stettin in der Stalmacha-Straße sowie in Breslau im Bereich der Kamienna-Straße werden Reparaturarbeiten durchgeführt, die zu Änderungen im öffentlichen Nahverkehr und vorübergehenden Wasserausfällen führen. Das ZDM in Posen warnt auch vor zweimonatigen Behinderungen in der Naramowicka-Straße aufgrund des Kanalbaus.
Perspektywy mediów: Liberale Medien legen größeren Wert auf die Effizienz behördlicher Maßnahmen und die langfristigen Vorteile von Infrastrukturinvestitionen wie der S6. Lokale Medien betonen die Frustration der Anwohner über die schlechte Qualität der provisorischen Reparaturen und Verzögerungen bei der Instandhaltung von Wohngebietsstraßen.
Mentioned People
- Piotr Krzystek — Bürgermeister von Stettin, Befürworter des Baus der Westumgehung Stettin.
- Mateusz Grzeszczuk — Pressesprecher der GDDKiA in Stettin.