Das Internationale Paralympische Komitee hat eine bedeutende Änderung im Protokoll der Eröffnungsfeier der Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo angekündigt. Die Athleten werden nicht die traditionelle Rolle als Fahnenträger übernehmen, die die Mannschaften in die Arena di Verona führen. Diese Entscheidung ist umstritten, insbesondere angesichts der laufenden Paralympischen Fackelstaffel, die Cortina erreicht hat. Die Veranstaltung, an der Hunderte von Sportlern aus der ganzen Welt teilnehmen werden, soll Inklusion und Frieden fördern.
Änderung des Flaggenprotokolls
Sportler werden während der Eröffnungsfeier in Verona aus logistischen Gründen keine Nationalflaggen tragen.
Fackelstaffel in Cortina
Die Paralympische Flamme hat den zentralen Austragungsort der Spiele erreicht und vereint die lokale Gemeinschaft.
Gesellschaftliches Interesse
60 % der Italiener erklären, die Wettkämpfe verfolgen zu wollen, was auf die hohe Bedeutung der Veranstaltung hindeutet.
Die Vorbereitungen für die Winter-Paralympics Mailand-Cortina 2026 sind in die entscheidende Phase eingetreten. Hauptthema der Medienberichterstattung ist die Entscheidung des IPC, auf die traditionelle Rolle der Sportler als Fahnenträger während der Eröffnungsfeier zu verzichten. Statt einzelner Athleten, die Nationalflaggen tragen, plant das Komitee eine alternative Form der Länderpräsentation. Dies soll die Logistik in der Arena di Verona optimieren, obwohl einige Verbände, darunter der britische, bereits zuvor ihre Fahnenträger nominiert hatten. Unterdessen setzt die Paralympische Fackel ihren Weg durch Norditalien fort. Die Staffel, die Cortina d'Ampezzo erreicht hat, symbolisiert Einheit und den Willen, Barrieren zu überwinden. Die Organisatoren betonen, dass die diesjährigen Spiele auf rekordverdächtiges Interesse bei Jugendlichen stoßen – über 20.000 Schüler haben ihre Bereitschaft erklärt, von den Tribünen aus anzufeuern. Meinungsumfragen zeigen, dass sechs von zehn Italienern planen, die Wettkämpfe der Athleten zu verfolgen, was auf die wachsende Bedeutung des Behindertensports im gesellschaftlichen Bewusstsein hindeutet. Allerdings entsenden nicht alle Länder große Mannschaften; Frankreich, obwohl Gastgeber der Sommerspiele 2024, schickt zu den Winterspielen nur 13 Athleten, was die Medien mit dem Nischencharakter der Wintersportarten erklären. Die Winter-Paralympics wurden 1976 im schwedischen Örnsköldsvik geboren. Seitdem hat sich die Bewegung von rehabilitativen Amateurwettkämpfen zu einem professionellen Spitzensport-Spektakel auf höchstem Weltniveau entwickelt. Im sportlichen Bereich konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die Rückkehr großer Stars wie Menna Fitzpatrick und auf die Besonderheiten der Wettbewerbe. Journalisten analysieren unter anderem die Regeln des Rollstuhlcurlings, wo das Fehlen des Eiswischens die Spiel-Dynamik verändert. Gleichzeitig bleiben Sicherheitsaspekte eine Priorität, insbesondere im Kontext der Appelle des IOC, den Schutz von Athleten aus von Konflikten betroffenen Regionen, einschließlich des Iran, zu gewährleisten. Die Spiele sollen nicht nur eine Arena des Wettbewerbs, sondern auch ein Manifest für Inklusion und ein Gegenmittel zu globalen Spannungen sein. „Sport and inclusion are the best antidotes against wars and divisions in the world.” (Sport und Inklusion sind das beste Gegenmittel gegen Kriege und Spaltungen in der Welt.) — Thomas Bach
Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen Inklusivität, den Kampf gegen Barrieren und die pädagogische Rolle der Spiele für die Jugend. Konservative Medien konzentrieren sich auf die Organisationskosten, das nationale Protokoll und die Sicherheit der Mannschaften im geopolitischen Kontext.
Mentioned People
- Menna Fitzpatrick — Britische alpine Skifahrerin, die nach einer Verletzung zurückkehrt, mehrfache paralympische Medaillengewinnerin.
- Thomas Bach — Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.