Im Zentrum von Posen kam es zu einem gefährlichen Vorfall mit einer Straßenbahn. Ein metallenes Schienenelement, ein sogenannter "Weichenzunge" oder Ablenkschiene, durchbohrte während der Fahrt unerwartet den Fahrzeugboden. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Haltestelle ZWM auf dem dreischienigen Abschnitt der Posener Schnellstraßenbahn (PST). Glücklicherweise wurde keiner der Fahrgäste verletzt. Der Städtische Verkehrsbetrieb Posen (ZTM) klärt die Ursache des Schadens auf und hat den Straßenbahnverkehr an dieser Stelle für die Dauer der Reparatur eingestellt, wobei Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wurde.
Durchbohrung des Straßenbahnbodens
Während der Fahrt in Posen durchbohrte ein scharfes, metallenes Konstruktionselement des Gleisbettes den Boden einer Straßenbahn vollständig. Fahrgäste beschrieben, dass ein Gleisfragment plötzlich "nach oben schoss" und sich in das Wageninnere bohrte. Vor Ort wurden keine Verletzungen festgestellt.
Ort des Vorfalls und Ersatzverkehr
Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Haltestelle ZWM auf der Strecke der Posener Schnellstraßenbahn, in einem Bereich mit drei Schienen, wo Straßenbahnen die Spur wechseln können. Der ZTM Posen stellte den Straßenbahnverkehr auf dem Abschnitt von der Endstelle Górczyn bis zur Kreuzung der Straßen Głogowska und Grottgera ein. Stattdessen wurde ein Bus-Ersatzverkehr auf Linien eingerichtet, die mit dem Buchstaben "Z" gekennzeichnet sind.
Ursachen und Reaktion des Betreibers
Der Städtische Verkehrsbetrieb teilte mit, dass der Vorfall aufgrund einer Beschädigung der Ablenkschiene, umgangssprachlich "Weichenzunge" genannt, geschah. Dieses Element dient dazu, die Räder der Straßenbahn an der Weiche zu führen. Die Ursache für sein Lösen und Hochschleudern ist Gegenstand einer technischen Untersuchung. Medien zitieren auch Aussagen von Fahrgästen, die seit langem Unebenheiten und besorgniserregende Geräusche auf diesem Gleisabschnitt gemeldet hatten.
Am Dienstagmorgen kam es in Posen zu einem gefährlichen Vorfall, als ein Schienenelement den Boden einer fahrenden Straßenbahn durchbohrte. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Haltestelle ZWM auf der Strecke der Posener Schnellstraßenbahn (PST). Ein metallenes Fragment, identifiziert als Ablenkschiene (umgangssprachlich "Weichenzunge"), löste sich vom Untergrund und schoss heftig in das Fahrzeuginnere, wodurch die Außenhaut durchbohrt wurde. Glücklicherweise erlitt keiner der Fahrgäste Verletzungen. Zeugen berichteten, dass das metallene Element plötzlich "aus dem Fahrzeug herausgeschossen" sei, was bei den Personen in der Straßenbahn einen Schock auslöste. Der Städtische Verkehrsbetrieb Posen (ZTM) ergriff umgehend Maßnahmen. Der Straßenbahnverkehr auf dem Abschnitt von der Endstelle Górczyn bis zur Kreuzung der Straßen Głogowska und Grottgera wurde vollständig eingestellt. Stattdessen wurde ein Bus-Ersatzverkehr eingerichtet, gekennzeichnet mit dem Buchstaben "Z". Wie der Sprecher des ZTM mitteilte, war die Ursache des Vorfalls eine Beschädigung der Ablenkschiene an der Weiche. Dieses Element, das neben dem Hauptfahrschienen montiert ist, dient dazu, die Räder der Straßenbahn beim Spurwechsel zu führen. Eine technische Untersuchung soll klären, warum es sich löste und so heftig nach oben geschleudert wurde. Lokale Medien wie die "Głos Wielkopolski" zitieren Aussagen von Fahrgästen, die seit längerer Zeit auf Unebenheiten und charakteristische Geräusche des "Weichenzüngelns" auf diesem Streckenabschnitt hingewiesen hatten, was darauf hindeutet, dass das Problem möglicherweise schon länger bestand. Einer der zitierten Fahrgäste sagte: "Es hat gezüngelt, jetzt beißt es." Die Posener Schnellstraßenbahn ist ein System von abgetrennten Straßenbahngleisen, das seit den 1990er Jahren aufgebaut wird und eine schnellere und zuverlässigere Durchfahrt durch die Stadt ermöglichen soll. In ihrem Bereich kommen fortschrittliche Gleislösungen zum Einsatz, darunter Weichen, die einen Spurwechsel ohne Geschwindigkeitsreduzierung ermöglichen. Die Ablenkschiene ist ein Schlüsselelement einer solchen Weiche.Der dreischienige Abschnitt im Bereich ZWM, wo der Vorfall stattfand, ist ein Abschnitt, der solche Manövrierfähigkeit ermöglicht. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf Fragen der Instandhaltung und Sicherheit der Schieneninfrastruktur in polnischen Städten, die kontinuierlichen Betriebsbelastungen ausgesetzt ist. Der ZTM Posen muss nun nicht nur den Schaden beheben, sondern auch umfassendere Inspektionen durchführen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern. Das Fehlen von Opfern in diesem Fall kann als großes Glück angesehen werden, da das Durchbohren des Bodens durch ein sich bewegendes Metallteil zu schweren Verletzungen hätte führen können.
Mentioned People
- Rzecznik ZTM Poznań — Vertreter des Verkehrsbetreibers, der über die Ursachen des Vorfalls und die eingeführten Änderungen im Verkehr informierte.