Die spanische Polizei ermittelt zu einem tragischen Vorfall in Valladolid, bei dem ein 16-jähriger Junge an Stichverletzungen in der Brust starb. Hauptverdächtiger der Tötung ist ein 13-jähriger Minderjähriger, der aufgrund seines Alters nicht voll strafrechtlich verantwortlich ist. Der Angriff ereignete sich am Freitagnachmittag in der Calle Democracia und löste landesweit Schock und Diskussionen über zunehmende Jugendgewalt in der Region Kastilien und León aus.

Tödlicher Angriff in Valladolid

Ein 16-jähriger Junge starb nach einem Messerstich in die Brust in der Calle Democracia. Verdächtig ist ein 13-jähriger Minderjähriger.

Festnahmen in Madrid

Im Hauptstadtbezirk Puente de Vallecas wurde eine Frau wegen eines Angriffs auf eine Nachbarin sowie zwei weitere Personen wegen eines Einbruchs in eine Wohnung festgenommen.

Minderjähriger Rückfalltäter gefasst

In Valladolid wurde ein wegen zwei Mordversuchen gesuchter Minderjähriger gefasst, der bei einem routinemäßigen Ladendiebstahl aufflog.

Angriff im Stadtteil Latina

Ein 33-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen nach einem Messerangriff in den Rücken. Der Zustand des Opfers wird als ernst eingestuft.

Erschütternde Ereignisse spielten sich am vergangenen Freitag gegen 14:30 Uhr in Valladolid ab. Die Rettungsdienste erhielten zahlreiche Meldungen über einen jungen Mann mit schweren Brustverletzungen in der Calle Democracia. Trotz sofortiger medizinischer Intervention starb der 16-jährige Teenager. Die Jugendstaatsanwaltschaft übernahm die Aufsicht über den Fall aufgrund des Alters des mutmaßlichen Täters, der erst 13 Jahre alt ist. Die Ermittler der Nationalpolizei verhörten nicht nur den Hauptverdächtigen, sondern auch ein weiteres minderjähriges Mädchen und eine erwachsene Frau, die sich in der Nähe des Tatorts aufhielten. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen mit Stichwaffen in Spanien ein. Parallel kam es in Madrid zu weiteren brutalen Vorfällen, darunter die schwere Verletzung eines 33-jährigen Mannes im Stadtteil Latina und ein Nachbarschaftsangriff in Puente de Vallecas, wo eine 56-jährige Frau im Krankenhaus um ihr Leben kämpft. Das spanische Recht sieht vor, dass Personen unter 14 Jahren vollständig strafunmündig sind und nicht in eine Besserungsanstalt eingewiesen werden können, was bei schweren Verbrechen im Land heftige politische Debatten auslöst. Die Lage in Valladolid ist besonders angespannt, da der Angriff in unmittelbarer Nähe einer Bildungseinrichtung stattfand. Die Polizei untersucht die Motive des 13-Jährigen und versucht zu klären, ob es sich um eine Abrechnung oder das Ergebnis eines plötzlichen Konflikts handelte. Gleichzeitig nahmen die Behörden in der Region einen weiteren Minderjährigen fest, der wegen drei früherer Mordversuche gesucht wurde. Er wurde nach einem versuchten Diebstahl in einer Parfümerie festgenommen, was ein Schlaglicht auf das Problem jugendlicher Rückfalltäter wirft, die der Aufsicht entgleiten. „Die Polizei hat den Minderjährigen, der nach allen Anhaltspunkten der Täter des Angriffs ist, der Staatsanwaltschaft überstellt.” — Jacinto Canales

Mentioned People

  • Jacinto Canales — Regierungsunterdelegierter in Valladolid, der den Medien Informationen über den tödlichen Angriff übermittelte.