Die intensiven Vorbereitungen für den Abschluss der März-Steuerfristen laufen. Die Regierung plant eine Revolution bei den Ortstaxen, die alle Besucher erfassen sollen, unabhängig vom Zweck ihres Aufenthalts. Gleichzeitig haben Gemeindeverwaltungen und Stadtwachen Kontrollen in Privathäusern intensiviert und überprüfen die Sichtbarkeit der Hausnummern sowie das Vorhandensein von Energieausweisen für Immobilien, die zum Verkauf oder zur Vermietung bestimmt sind. Steuerzahler kämpfen um höhere PIT-Rückerstattungen, indem sie thermomodernisierungs- und familienbezogene Steuervergünstigungen nutzen, während das Finanzministerium eine Anhebung der Steuergrenzen erwägt.
Reform der Steuergrenzen
Die Regierung plant, die zweite Steuergrenze auf 150.000 Złoty und den steuerfreien Grundbetrag auf 60.000 Złoty anzuheben, um die Rentabilität von Festanstellungen zu erhöhen.
Kontrollen von Energieausweisen
Es finden massive Besuche von Beamten statt, die die energetische Dokumentation von Gebäuden überprüfen; das Fehlen eines Energieausweises droht mit hohen Geldstrafen.
Neue Ortstaxe
Das Finanzministerium möchte, dass die Abgabe in Tourismusregionen von jedem Besucher erhoben wird, unabhängig vom Zweck des Aufenthalts.
Letzter Termin für Strom
Die Frist für die Einreichung von Erklärungen, die niedrigere Energietarife garantieren, läuft ab; das Fehlen des Dokuments führt zu Rechnungskorrekturen.
Die aktuelle Abrechnungssaison 2026 bringt wesentliche Veränderungen im Verhältnis des Bürgers zur Steuerverwaltung mit sich. Das Finanzministerium hält an den aktuellen Parametern des Steuersystems fest, was bedeutet, dass die zweite Steuergrenze bei 120.000 Złoty bleibt und der steuerfreie Grundbetrag 30.000 Złoty beträgt. Obwohl in der öffentlichen Debatte Forderungen nach einer Anhebung der Grenze auf 150.000 Złoty und des steuerfreien Betrags auf 60.000 Złoty auftauchen, hat die Regierung diese Änderungen offiziell auf einen Zeitpunkt nach 2026 verschoben. Diese Korrekturen zielen darauf ab, die Attraktivität eines Arbeitsvertrags im Verhältnis zur Selbstständigkeit zu erhöhen. Gleichzeitig sehen sich die Bürger neuen Pflichten administrativ-kontrollierender Art gegenüber. Beamte und Bauinspektoren überprüfen das Vorhandensein von Energieausweisen, deren Fehlen mit empfindlichen Geldstrafen in Höhe von mehreren tausend Złoty geahndet wird. Die Kontrollen betreffen auch ordnungsrechtliche Fragen wie die Pflicht zu Hausnummernschildern, was die Arbeit der Rettungsdienste effizienter gestalten soll. Ein weiterer Bereich des Wandels ist die geplante Reform der Ortstaxe und Kurtaxe. Das Finanzministerium strebt die Abschaffung der Unterscheidung nach Aufenthaltszweck an, was bedeutet, dass diese Abgabe nicht nur von Touristen, sondern auch von Geschäftsreisenden oder Sanatoriumspatienten zu entrichten ist. Die polnische Steuerreform von 2022, bekannt als Polski Ład (Polnischer Deal), führte zu beispielloser Verwirrung im Abgabensystem, was nachfolgende Regierungen zu schrittweisen Korrekturen der Vorschriften zwang, um den öffentlichen Finanzsektor zu stabilisieren und die Abrechnungen zu vereinfachen. Im Energiesektor ist die erste Hälfte des Jahres 2026 eine entscheidende Zeit für Stromverbraucher, die bis zum 30. Juni Zeit haben, entsprechende Erklärungen bei ihren Lieferanten einzureichen. Die Erfüllung dieser Pflicht ermöglicht es, drastische Preiserhöhungen und rückwirkende Rechnungskorrekturen zu vermeiden, was besonders im Kontext auslaufender staatlicher Schutzmaßnahmen wichtig ist. „We will strive for the Polish tax system to be more transparent and fair for those who work.” (Wir werden uns dafür einsetzen, dass das polnische Steuersystem für diejenigen, die arbeiten, transparenter und gerechter wird.) — Finanzminister, verantwortlich für die Steuerreformen. Eltern, die die Kinderfreibeträge nutzen, sollten auf die verschärften Prüfkriterien des Finanzamts achten, das zunehmend Abzüge verweigert, wenn die tatsächliche Betreuung des Minderjährigen nicht nachgewiesen werden kann.
Mentioned People
- Andrzej Domański — Finanzminister, verantwortlich für die Steuerreformen.