Europäische Regulierungsbehörden haben umfangreiche Untersuchungen gegen den chinesischen E-Commerce-Giganten Shein und die Social-Media-Plattform X eingeleitet. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verkauf illegaler Waren, einschließlich Produkten mit pädophilem Charakter, sowie auf schädliche Suchtmechanismen. Parallel untersuchen Spanien und Irland die Rolle künstlicher Intelligenz bei der Erzeugung sexueller Inhalte ohne Zustimmung der abgebildeten Personen.
EU-Schlag gegen Shein
Die Kommission hat ein Verfahren gegen Shein wegen illegaler Waren, Suchtsystemen und mangelnder Transparenz der Algorithmen eingeleitet.
Untersuchung zu KI
Der irische Regulator DPC prüft Grok im Hinblick auf die Erstellung pornografischer Inhalte ohne Zustimmung der Personen, einschließlich Kinderbildern.
Offensive der spanischen Regierung
Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, Ermittlungen gegen Meta, TikTok und X wegen KI-generierter Kinderpornografie einzuleiten.
Die Europäische Kommission hat entschiedene Schritte gegen die Plattform Shein unternommen und ein formelles Verfahren nach dem Digital Services Act eingeleitet. Die Untersuchung soll klären, ob der Dienst über wirksame Systeme zur Einschränkung des Verkaufs illegaler Produkte verfügt. Der größte Skandal wurde durch Berichte über die Verfügbarkeit von erotischen Puppen mit kindlichem Aussehen und anderen Materialien ausgelöst, die „Der Schutz Minderjähriger und die Reduzierung des Risikos schädlicher Inhalte und Verhaltensweisen sind zentral für die Entwicklung und den Betrieb unserer Plattform.” (Shein) — Das Unternehmen erklärt den Schutz von Kindern zur Priorität, während Aufsichtsbehörden in seinem Angebot eindeutig pädophile Gegenstände entdeckten. Darüber hinaus prüft Brüssel Gamification-Mechanismen, die zur Sucht der Nutzer von der App führen können. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Plattform X im Besitz von Elon Musk. Die irische Datenschutzkommission (DPC) untersucht den Chatbot Grok im Hinblick auf die Erzeugung nicht einvernehmlicher sexueller Bilder mithilfe von künstlicher Intelligenz. Die spanische Regierung hat sich der Offensive angeschlossen. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Staatsanwaltschaft angewiesen zu prüfen, ob X, Meta und TikTok ausreichend gegen die Verbreitung von KI-generierter Kinderpornografie vorgehen. Seit dem Inkrafttreten des Digital Services Act im Jahr 2024 erhöht die Europäische Union systematisch die Aufsicht über Plattformen mit mehr als 45 Millionen monatlich aktiven Nutzern.Diese Maßnahmen stoßen auf scharfe Reaktionen von Elon Musk, der den spanischen Ministerpräsidenten des Verrats beschuldigte. Doch europäische Politiker bleiben unnachgiebig und argumentieren, dass die Straflosigkeit der Tech-Giganten im Namen des Schutzes der psychischen Gesundheit und Sicherheit der Jüngsten beendet werden muss. Die Ergebnisse der Untersuchungen könnten zu Geldstrafen von bis zu 6 % des weltweiten Umsatzes der betroffenen Unternehmen führen. Historisch leiten sich internationale Standards zum Schutz der Kinderrechte aus dem von der UNO 1989 verabschiedeten Übereinkommen über die Rechte des Kindes ab, das erstmals so umfassend die Pflicht zum Schutz vor sexueller Ausbeutung definierte.„Die Straflosigkeit dieser Giganten muss ein Ende haben. Unser Ziel ist der Schutz der Sicherheit, des Bildes und der Freiheit von Kindern im digitalen Raum.” — Pedro SánchezHauptadressaten von Verfahren in der EU: Shein: 1, Plattform X: 2, Meta: 1, TikTok: 16% — des weltweiten Umsatzes drohen Firmen bei Verstößen gegen den DSAZiele der Untersuchungen gegen Plattformen: Shein: Fehlende Warenkontrolle → Blockierung illegaler Produkte und KI-Puppen; Plattform X / Grok: Freie Bilderzeugung → Einschränkung nicht einvernehmlicher sexueller KI-InhalteBetonung der Notwendigkeit, Kinder vor räuberischem Kapitalismus und mangelnder Inhaltsmoderation auf Plattformen von Milliardären zu schützen. | Warnung vor Zensur, Einschränkung von KI-Innovationen und der Nutzung der Staatsanwaltschaft für politische Kämpfe gegen Elon Musk.
Mentioned People
- Pedro Sánchez — Ministerpräsident Spaniens, der die nationale Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen gegen Technologiegiganten beauftragte.
- Elon Musk — Eigentümer der Plattform X und Schöpfer von xAI, der EU-Regulierungen und die Politik der spanischen Regierung kritisiert.
- Rob Bonta — Generalstaatsanwalt von Kalifornien, der Ermittlungen zum Bildgenerator xAI führt.