Die Ermittlungen zum tragischen Brand im Schweizer Kurort Crans-Montana gewinnen an Fahrt nach der Enthüllung von Aussagen eines Ausstattungslieferanten. Die gesammelten Materialien deuten darauf hin, dass die Besitzer der Bar „Le Constellation“, in der 41 Menschen starben, wissentlich auf feuerfeste Materialien verzichteten. Die Staatsanwaltschaft in Rom hat ihre eigene Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, und die lokalen Behörden sehen sich mit Vorwürfen von Versäumnissen bei Sicherheitskontrollen konfrontiert.
Vorwürfe des Fehlens feuerfester Materialien
Ein Möbellieferant sagte aus, dass Jacques Moretti 2015 bewusst sichere Materialien ablehnte, den Zeugen bedrohte und sich auf einflussreiche Verwandte berief.
Fehlende Kontrollen seit fünf Jahren
Lokale Beamte räumten ein, dass die Bar seit 5 Jahren nicht auf Brandschutzvorschriften kontrolliert wurde, was der Gemeindepräsident gewusst haben soll.
Italienische Ermittlungen und Gutachten
Staatsanwälte aus Rom ordneten eine umfassende medizinisch-rechtliche Konsultation an, um die Todesursachen italienischer Staatsbürger in der Katastrophe zu analysieren.
Trauerfeiern im Kurort
Familien und Überlebende organisierten eine Mahnwache bei der Bar Le Constellation und forderten eine vollständige Aufklärung der Todesumstände von 41 Personen.
Die Untersuchung des Brandes in der Bar Le Constellation, der in der Silvesternacht 41 Menschenleben forderte, hat drastische Sicherheitsmängel aufgedeckt. Entscheidende Aussagen machte ein Möbellieferant, der die Lokalität 2015 ausstattete. Seiner Schilderung zufolge verzichteten die Besitzer – Jacques und Jessica Moretti – bewusst auf den Kauf von Polstern und Bezügen mit flammhemmenden Eigenschaften, also feuerfesten Materialien. Der Zeuge behauptet, er habe versucht, die Auftraggeber von sichereren Lösungen zu überzeugen, doch Jacques Moretti habe ihn aggressiv zum Schweigen gebracht und sich auf seine hohen Verbindungen in der lokalen Verwaltung des Kurorts berufen. Diese Aussagen werfen ein neues Licht auf die Untätigkeit der Kontrollbehörden. Es stellt sich heraus, dass die Bar seit fünf Jahren keiner Brandschutzinspektion unterzogen wurde. Die für diesen Bereich zuständigen Beamten in Crans-Montana sagten vor den Ermittlern aus, dass der Gemeindepräsident vollständig über Personalmangel und Probleme mit der Regelmäßigkeit der Kontrollen informiert war, obwohl Letzterer öffentlich behauptet, erst nach der Tragödie davon erfahren zu haben. Parallel zu den Schweizer Maßnahmen hat die Staatsanwaltschaft in Rom ein Team von Sachverständigen aus dem Bereich der Forensik eingesetzt. Polnische und italienische Experten sollen eine umfassende Analyse der medizinischen Dokumentation der Opfer durchführen, um die Todesursachen und mögliche Rettungsversäumnisse genau zu bestimmen. Die Schweizer Vorschriften zur Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen gehören zu den strengsten in Europa, doch ihre Durchsetzung auf Gemeindeebene ist oft Gegenstand von Kritik seitens der Kantone. Die Geschichte von Bränden in alpinen Kurorten hat wiederholt Novellierungen der Bauvorschriften erzwungen, um den Tourismussektor zu schützen. In den letzten Tagen fand in der Nähe der Lokalruine eine bewegende Trauerfeier statt. Die Familien der Opfer und Überlebende, einschließlich Vertretern diplomatischer Missionen, legten Blumen nieder und fordern Gerechtigkeit. Die Information, dass E-Mails des Lieferanten, die vor dem Fehlen von Sicherheitsvorkehrungen warnten, zunächst nicht in die Akten aufgenommen wurden, hat öffentliche Empörung ausgelöst. Die Staatsanwaltschaft versichert, dass jeder Aspekt untersucht wird und die Anklageschrift wahrscheinlich sowohl die Lokalbesitzer als auch die für die technische Aufsicht in der Gemeinde Verantwortlichen umfassen wird. „Er wollte kein feuerfestes Material. Er sagte mir, er habe Verwandte in hohen Positionen in Crans-Montana und ihm drohe nichts.” — Dostawca materiałów Bilans ofiar i dochodzenia: Todesopfer: 41, Jahre ohne Kontrolle: 5, Verhörte Zeugen: 12, Beauftragte Sachverständige: 8 41 — so viele Teenager und junge Erwachsene verloren ihr Leben bei dem Brand Medien betonen die Schuld von Korruption und lokalen Seilschaften und weisen auf staatliche Versäumnisse bei der Überwachung von Unternehmern hin. | Es wird die strafrechtliche Verantwortung von Einzelpersonen betont und die Notwendigkeit, die Besitzer für das wissentliche Brechen von Sicherheitsvorschriften zu bestrafen.
Mentioned People
- Jacques Moretti — Besitzer der Bar Le Constellation, beschuldigt, Sicherheitsnormen ignoriert und Lieferanten eingeschüchtert zu haben.
- Jessica Moretti — Miteigentümerin des Lokals, in dem der tragische Brand stattfand.
- Alessandro Politi — Investigativjournalist, der den entscheidenden Zeugen in der Angelegenheit der Barausstattung ausfindig machte.
- Diana Forte — Stellvertretende Leiterin der diplomatischen Mission, anwesend bei den Trauerfeierlichkeiten.