Die Lage an der Front ist in eine Phase intensiver technologischer und infrastruktureller Kriegsführung eingetreten. Es wurde eine Entscheidung über einen lokalen Waffenstillstand im Gebiet des Kernkraftwerks Saporischschja getroffen, um kritische Reparaturen am Stromnetz zu ermöglichen. Gleichzeitig führten beide Seiten massive Angriffe mit unbemannten Fluggeräten durch und griffen strategische Ziele an, darunter russische Raketenwerke und ukrainische Häfen. Der Internationale Währungsfonds genehmigte ein Hilfspaket für Kiew in Höhe von 8,1 Milliarden Euro.
Waffenstillstand am Kernkraftwerk
Die lokale Kampfpause in Saporischschja soll sichere Reparaturen der zerstörten Energieinfrastruktur der Anlage ermöglichen.
Große Drohnenoffensive
Beide Seiten setzten hunderte Drohnen ein; die Ukraine traf erstmals mit einer Flamingo-Rakete russische Raketenwerke.
Energie- und Industriekrise
Stromausfälle lähmen Belgorod und die ukrainische Schwerindustrie; Hunderttausende in Kiew bleiben ohne Heizung.
Finanzielle Unterstützung durch den IWF
Die Genehmigung von 8,1 Milliarden Euro Hilfe für die Ukraine soll die finanzielle Liquidität des Staates angesichts des Krieges sicherstellen.
Im Gebiet des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja wurde ein lokaler Waffenstillstand verkündet. Diese von beiden Konfliktparteien bestätigte Entscheidung soll es technischen Teams ermöglichen, beschädigte Übertragungsleitungen zu reparieren, was für die Sicherheit der kerntechnischen Anlage unerlässlich ist. Unterdessen wurde der Nachthimmel über der Ukraine und Russland zum Schlachtfeld hunderter unbemannter Maschinen. Die ukrainische Marschflugkörper "Flamingo" traf erstmals russische Raketenwerke, was eine bedeutende Eskalation der ukrainischen Fähigkeiten zur Bekämpfung von Zielen tief im Territorium des Aggressors darstellt. Die russische Luftabwehr meldete die Abschuss von fast 150 ukrainischen Drohnen innerhalb von nur zwölf Stunden, von denen ein erheblicher Teil in der Nähe von Moskau und Belgorod operierte. Seit Beginn der groß angelegten Invasion im Februar 2022 ist die Sicherheit kerntechnischer Anlagen in der Ukraine zu einem Gegenstand internationaler Besorgnis geworden, was zur Einrichtung ständiger Überwachungsmissionen der IAEO führte.Angriffe auf kritische Infrastruktur haben direkte Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Im russischen Belgorod sind nach ukrainischen Beschüssen etwa 50-60.000 Einwohner ohne Stromversorgung. Auf ukrainischer Seite ist die Lage ebenso schwer; Hunderttausende Einwohner Kiews haben nach wie vor keinen Zugang zu Heizung, und Industriebetriebe wie ArcelorMittal sind gezwungen, die Produktion aufgrund von Strommangel einzustellen. Ein weiterer Schlag für Kiew sind Berichte über die Blockade des Ölexports durch die Pipeline "Druschba". Angesichts dieser Schwierigkeiten beschloss der Internationale Währungsfonds, der Ukraine Unterstützung in Höhe von 8,1 Milliarden Euro zu gewähren, um zur Stabilisierung des Staatshaushalts beizutragen. „Det här är ingen lek. Vi pratar klarspråk med Ryssland om kränkningar av våra allierades säkerhetszoner.” (Das hier ist kein Spiel. Wir sprechen Klartext mit Russland über Verletzungen der Sicherheitszonen unserer Verbündeten.) — Ulf KristerssonAuf diplomatischer und militärischer Bühne gibt es bedeutende Bewegungen innerhalb der NATO. Polen hat legislative Schritte unternommen, um den Weg für EU-Kredite für Rüstungsgüter zu ebnen, und britische und französische Fallschirmjägereinheiten führen Übungen für einen möglichen Stabilisierungseinsatz in der Ukraine durch. Gleichzeitig hat Schweden Russland beschuldigt, mit einem Drohnenvorfall in der Nähe eines französischen Flugzeugträgers zu provozieren. In Deutschland erklärte Friedrich Merz seine Bereitschaft zu Gesprächen mit Moskau, betonte jedoch, dass ohne einen echten Waffenstillstand alle Verhandlungen sinnlos seien. Die Ukraine entscheidet sich derweil für den mutigen Schritt, einen Teil der Drohnenproduktion ins Ausland zu verlagern, um Fabriken vor russischen Angriffen mit Weißem Phosphor zu schützen.
Mentioned People
- Wołodymyr Zełenski — Präsident der Ukraine, einigte sich mit dem slowakischen Premierminister über die Pipeline-Streitigkeit.
- Friedrich Merz — Vorsitzender der deutschen Christdemokraten CDU, kommentierte die Bedingungen möglicher Gespräche mit Moskau.
- Robert Fico — Premierminister der Slowakei, plant ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten zum Thema Rohstofftransit.