Europas Fußballplätze werden zur Arena für die entscheidenden Spiele in der Play-off-Runde der Champions League. Sechzehn Mannschaften kämpfen um acht freie Plätze im Achtelfinale, wo bereits Topteams wie der FC Bayern München oder Manchester City warten. Auf dem Spiel steht in den Hin- und Rückspielen nicht nur Prestige, sondern auch eine Prämie von 11 Millionen Euro von der UEFA. Zu den spannendsten Paarungen gehören die Duelle zwischen Atlético Madrid und dem FC Brügge sowie das Mittwochs-Highlight zwischen dem PSG und Monaco.
Kampf um viel Geld
Vereine, die den Einzug ins Achtelfinale schaffen, erhalten von der UEFA einen Bonus in Höhe von 11 Millionen Euro.
Schwierige Mission für Juventus
Das Team aus Turin muss ein Drei-Tore-Defizit nach der 2:5-Niederlage in Istanbul gegen Galatasaray aufholen.
Hit in Madrid
Nach dem 3:3-Unentschieden in Belgien spielt Atlético Madrid im eigenen Stadion gegen den ehrgeizigen FC Brügge um alles.
Mourinhos Rückkehr ohne Bank
Der Trainer von Benfica kehrt ins Santiago Bernabéu zurück, kann sein Team aufgrund einer Sperre aber nicht vom Spielfeldrand aus betreuen.
Die europäische Fußball-Elite tritt in die entscheidende Phase der Saison ein, in der die Teilnehmer des Achtelfinales der Champions League ermittelt werden. Am Dienstag sind die Augen der Fans vor allem auf Madrid gerichtet, wo Atlético den FC Brügge empfängt. Das erste Spiel endete mit einem spektakulären 3:3-Unentschieden. Da die Auswärtstorregel nicht gilt, braucht jede Mannschaft einen Sieg für den direkten Einzug. Trainer Diego Simeone muss mit der unbeständigen Form seines Teams zurechtkommen, das in der spanischen Liga spektakuläre Siege mit schmerzhaften Niederlagen abwechselt. In einer anderen Dienstags-Partie empfängt Newcastle United Qarabağ Ağdam. Der englische Klub ist nach der 6:1-Demütigung des Gegners in Baku so gut wie sicher im Achtelfinale. Anthony Gordon, der im ersten Spiel vier Tore erzielte, wurde zum Albtraum des polnischen Torhüters Mateusz Kochalski. Die Mittwochs-Emotionen werden von den Spielen zwischen Real Madrid und Benfica sowie dem französischen Duell PSG gegen Monaco dominiert. Die „Königlichen” verteidigen einen knappen 1:0-Vorsprung, und als besondere Würze kehrt José Mourinho zurück, der aufgrund einer Roten Karte das Spiel jedoch von der Tribüne aus verfolgen muss. Das aktuelle Format der Champions League, eingeführt in der Saison 2024/2025, ersetzte die frühere Gruppenphase durch ein Ligasystem, was die Hinzufügung einer Play-off-Runde für die Teams der Plätze 9 bis 24 erforderte. Die italienische Juventus Turin steht vor der fast unmöglichen Aufgabe, das 2:5-Defizit aus der Niederlage gegen Galatasaray Istanbul aufzuholen. Trainer Luciano Spalletti erhielt jedoch positive Signale vom Medizin-Team – Gleison Bremer und Kenan Yıldız haben das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, was einen kleinen Hoffnungsschimmer auf ein „Wunder in Turin” gibt. Es wird auch um viel Geld gekämpft; der Einzug in die nächste Runde garantiert eine Auszahlung von 11 Millionen Euro, was für viele Klubs ein entscheidender Bestandteil des Budgets für die nächste Saison ist. „S'è allenato in modo parziale, ma alla fine è venuto a dirmi che si sente pronto. Ha carattere, è un esempio: sia nelle giocate, sia negli atteggiamenti.” (Er hat nur teilweise trainiert, aber am Ende kam er zu mir und sagte, er fühle sich bereit. Er hat Charakter, ist ein Vorbild: sowohl in seinen Spielzügen als auch in seiner Einstellung.) — Luciano Spalletti Traditionell begann die K.O.-Phase der Champions League direkt mit dem Achtelfinale, jedoch zielte die UEFA-Reform darauf ab, die Anzahl der Spiele auf höchstem Niveau und die kommerzielle Attraktivität des Wettbewerbs zu erhöhen.
Mentioned People
- Diego Simeone — Trainer von Atlético Madrid, der um die Stabilisierung der Teamform kämpft.
- Jose Mourinho — Trainer von Benfica Lissabon, der zum Stadion seines ehemaligen Vereins, Real Madrid, zurückkehrt.
- Luciano Spalletti — Trainer von Juventus, der an die Aufholjagd im Rückspiel glaubt.
- Kenan Yildiz — Junger Stürmer von Juventus, der trotz einer Verletzung seine Spielbereitschaft signalisierte.
- Mateusz Kochalski — Polnischer Torhüter von Qarabağ Ağdam, der im ersten Spiel gegen Newcastle sechs Tore kassierte.