Trotz langjähriger Forderungen nach einer Abschaffung der Zeitumstellung werden Polen und die übrigen Länder der Europäischen Union im Jahr 2026 im derzeitigen System der zweimaligen Zeitumstellung verbleiben. Gleichzeitig hat das Landwirtschaftsministerium neue Richtlinien für Direktzahlungen erarbeitet, die es den Ehepartnern von Landwirten erleichtern sollen, die Definition eines aktiven Landwirts zu erfüllen. Zudem prognostizieren Klimatologen extreme Hitzewellen in der kommenden Sommersaison, was Besorgnis über die künftigen Ernteerträge weckt.
Keine Änderungen bei der Zeitumstellung
Im Jahr 2026 bleibt Polen aufgrund fehlenden EU-Konsenses im System der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit.
Neue Regeln für Beihilfen
Das Landwirtschaftsministerium führt Erleichterungen für Ehepartner von Landwirten ein und präzisiert den Status des aktiven Landwirts in Anträgen auf Direktzahlungen.
Temperaturprognosen
Klimatologen prognostizieren einen Anstieg der Durchschnittstemperatur um 1,46 Grad, was auf extreme Hitzewellen im Sommer 2026 hindeutet.
Trotz langjähriger Diskussionen auf EU-Ebene wird das Jahr 2026 keine Änderungen beim Thema Zeitumstellung bringen. Polen wird weiterhin im Regime der Sommer- und Winterzeit funktionieren, was bedeutet, dass die Bürger bereits im März eine Stunde Schlaf verlieren werden. Diese Prozedur bleibt eine Pflicht, die sich aus dem fehlenden Konsens der Mitgliedstaaten über die endgültige Gestalt der Reform ergibt. Obwohl das Thema regelmäßig in die öffentliche Debatte zurückkehrt, verhindern logistische Hürden und mangelnde Einigung im Rat der Europäischen Union derzeit einen Verzicht auf diese Praxis. Die Praxis der Zeitumstellung wurde in den 1970er Jahren in Europa weitgehend eingeführt, um während der Ölkrise Energie zu sparen, obwohl ihre Effektivität heute in Frage gestellt wird.Im wirtschaftlichen Bereich bereitet das Landwirtschaftsressort wichtige Änderungen vor. Das neue Regelwerk für Direktzahlungen für das Jahr 2026 sieht Erleichterungen für Ehepaare vor, die gemeinsam einen Betrieb führen. Die wesentliche Änderung ist die Möglichkeit, die berufliche Tätigkeit der zweiten Person in der Familie nachzuweisen, was hilft, die Anforderungen an einen aktiven Landwirt zu erfüllen. Das Ministerium strebt eine Präzisierung der in den Anträgen geforderten Informationen an, um Unklarheiten bei der Vergabe von Fördermitteln zu beseitigen. 1,46°C — Voraussichtlicher Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur im Jahr 2026Gleichzeitig warnen Experten vor extremen Wetterphänomenen. Klimaanalysen deuten darauf hin, dass die weltweite Durchschnittstemperatur im Jahr 2026 um etwa 1,46 Grad Celsius im Vergleich zu Referenzperioden steigen wird. In Polen wird dies zu häufigeren Hitzewellen über 30 Grad Celsius sowie intensiven Gewitterereignissen im Juli und August führen. Solche Prognosen stellen eine Herausforderung für die Landwirtschaft und die Energieinfrastruktur dar und erfordern von der staatlichen Verwaltung die Erarbeitung von Anpassungsplänen. Änderungen im System der landwirtschaftlichen Unterstützung: Definition des aktiven Landwirts: Restriktive persönliche Anforderungen → Möglichkeit der Unterstützung durch den Ehepartner; Antrag auf Beihilfen: Fehlende Präzision bei Familienangaben → Pflicht zur Angabe der Tätigkeit des Ehepartners