Kuba steht vor der schwersten Energiesperre seit Jahrzehnten, die zu einer Lähmung des Verkehrs und der Wirtschaft der Insel geführt hat. Die Regierung von Donald Trump schneidet erfolgreich die Kraftstofflieferungen ab, was die Regierung in Havanna zu beispiellosen Schritten zwingt. Zum ersten Mal in der Geschichte dürfen private Unternehmen eigenständig Kraftstoffe importieren, während ein russischer Tanker auf die Insel zusteuert, um die amerikanischen Restriktionen herauszufordern.

Russischer Tanker auf dem Weg

Das Schiff Sea Horse mit russischem Kraftstoff ist auf dem Weg nach Kuba, was eine offene Herausforderung für die amerikanische Seeblockade darstellt.

Privatisierung des Kraftstoffimports

Die Regierung in Havanna hat erstmals privaten Unternehmen den Import von Kraftstoffen erlaubt, sofern sie über eine OFAC-Lizenz verfügen.

Lähmung der nationalen Flotte

Satellitendaten bestätigen, dass kubanische Tanker ihren Betrieb eingestellt haben, was zu kritischen Engpässen bei der Energieversorgung der Insel geführt hat.

Die humanitäre Lage in Kuba verschlechtert sich rapide aufgrund der effektiven Seeblockade, die von den Vereinigten Staaten unter der Regierung von Donald Trump verhängt wurde. Analysen von Satellitenbildern und Schiffsverkehrsdaten zeigen, dass die kubanische Tankerflotte nahezu vollständig lahmgelegt wurde. Das Land kämpft mit kritischen Engpässen an Kraftstoff, der zum Kochen, für den Transport und den Betrieb von Kraftwerken notwendig ist, was das Staatssystem an den Rand des Zusammenbruchs bringt. Als Reaktion auf das zunehmende Chaos kündigte Vizepremierminister Oscar Pérez-Oliva eine historische Entscheidung an: Private Unternehmen (MIPYMES) erhielten die Genehmigung, eigenständig Diesel und Benzin zu importieren, sofern sie über eine Lizenz des OFAC verfügen. Ein Schlüsselelement der Spannungen ist die Mission des Schiffes Sea Horse, das nach Angaben des maritimen Nachrichtendienstes Kpler Ltd russische Kraftstoffe transportiert und Anfang März die Küste Kubas erreichen soll. Diese Reise wird als direkter Test der Wirksamkeit der Regierung in Washington angesehen. Gleichzeitig erklärte Präsident Wladimir Putin seine Solidarität mit Havanna, hat jedoch noch keine konkreten Pläne für umfangreiche finanzielle Unterstützung vorgelegt. Aus dem Hafen Mariel gibt es Berichte über Versuche, heimlich Rohstoffe aus Russland und Panama einzuführen, um das Embargo zu umgehen, was durch Beobachtungen von Tankern in der Bucht von Matanzas bestätigt wird. Die aktuelle Krise legt die Schwäche der kubanischen Energieinfrastruktur und die vollständige Abhängigkeit von externen Lieferungen offen, die jahrelang von Venezuela sichergestellt wurden und nun von Russland unterstützt werden sollen. Experten warnen, dass die Insel einem kompletten Blackout und einer Lähmung der öffentlichen Dienste droht, wenn die Lieferungen in den kommenden Wochen nicht wieder aufgenommen werden. Die US-Regierung beharrt auf ihrer harten Haltung und argumentiert, die Blockade ziele darauf ab, die autoritäre Regierung in Havanna zu schwächen, doch die politischen und sozialen Kosten dieser Maßnahmen steigen. Die amerikanisch-kubanischen Beziehungen sind seit der Revolution von 1959 angespannt. Der dramatischste Moment war die Kubakrise 1962, als die Welt nach der Entdeckung sowjetischer Raketen auf der Insel am Rande eines Atomkriegs stand. „Wir haben Kuba immer in seinem Kampf um Unabhängigkeit und das Recht, seinen eigenen Entwicklungsweg zu wählen, unterstützt.” — Wladimir Putin März 2026 — geplantes Ankunftsdatum des Tankers Sea Horse Betonung der humanitären Katastrophe und der Auswirkungen der Sanktionen auf die einfachen Bürger, Kritik am Radikalismus der neuen US-Regierung. | Akzentuierung der Notwendigkeit einer harten Haltung gegenüber dem kommunistischen Regime und Unterstützung der Verschärfung der Blockade als Mittel zum Machtwechsel.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, dessen Regierung die Energiesperre gegen Kuba verschärfte.
  • Wladimir Putin — Präsident Russlands, der angesichts der Sanktionen Unterstützung für Havanna zusicherte.
  • Oscar Pérez-Oliva — Vizepremierminister Kubas, der die Liberalisierung des Kraftstoffimports ankündigte.