Die Veranstalter des größten rheinischen Volksfestes, der Düsseldorfer Rheinkirmes, haben bestätigt, dass die traditionelle Abschlussfeuerwerksshow auch 2026 beibehalten wird. Die Entscheidung wurde trotz eines Unfalls im Vorjahr getroffen, bei dem 19 Personen verletzt wurden. Vertreter der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, die für die Veranstaltung verantwortlich ist, kündigten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an.
Entscheidung zur Bewahrung der Tradition
Die Veranstalter erachten die pyrotechnische Show als wichtige Attraktion des Festes und haben beschlossen, trotz der Ereignisse des Vorjahres nicht auf diese langjährige Tradition zu verzichten.
Folgen des Unfalls von 2025
Während der Vorjahresshow explodierten Teile des pyrotechnischen Materials zu niedrig über dem Boden und verursachten Verletzungen bei 19 Personen, davon vier schwer.
Neue Sicherheitsmaßnahmen
Die Veranstalter kündigten die Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsverfahren an, obwohl die Details dieser Maßnahmen noch nicht öffentlich bekannt gegeben wurden.
Zustand der Geschädigten
Laut den Veranstaltern stehen die beim Unfall geschädigten Personen unter ständiger Betreuung und ihr körperlicher Zustand hat sich verbessert, obwohl die psychische Verletzung möglicherweise länger anhalten kann.
Die Veranstalter der berühmten Düsseldorfer Rheinkirmes haben entschieden, dass die traditionelle Feuerwerksshow die diesjährige Ausgabe des Festes abschließen wird. Die Entscheidung fiel nach siebenmonatigen Überlegungen, die nach dem tragischen Vorfall vom Juli 2025 aufgenommen wurden. Damals explodierten Teile des pyrotechnischen Materials zu nah an Zuschauern und verletzten 19 Personen, davon vier schwer. Der Brauch von Feuerwerken als Höhepunkt städtischer Volksfeste hat in Deutschland eine jahrhundertealte Tradition, die bis in die Renaissance zurückreicht. In Düsseldorf selbst wurden die ersten dokumentierten Feuerwerksshows bereits im 17. Jahrhundert organisiert, hauptsächlich anlässlich von Monarchenbesuchen oder religiösen Feiertagen. Laut den Veranstaltern bleibt die pyrotechnische Show einer der Hauptanziehungspunkte, der die Massen an die Ufer des Rheins lockt. Sven Gerling, Geschäftsführer des Festes, betonte, dass man dennoch nicht auf diese Attraktion verzichten wolle. Er kündigte jedoch an, dass zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen eingeführt werden, um eine Wiederholung eines ähnlichen Vorfalls zu verhindern. Die Details dieser Änderungen sollen nach Abschluss der Untersuchung und Veröffentlichung des offiziellen Expertenberichts über die Unfallursachen bekannt gegeben werden. Andreas-Paul Stieber, Vorsitzender der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, die Hauptveranstalterin des Festes ist, fügte hinzu: „„Wir werden diese Nacht nicht vergessen.”” — Vorsitzender der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Stieber räumte auch ein, dass die Veranstalter mit vielen der Geschädigten in Kontakt bleiben und ihren Gesundheitszustand überwachen. Er betonte, dass sich zwar ihr körperlicher Zustand verbessert habe, aber „es viel Zeit brauchen wird, bis die psychischen Narben verheilt sind”. Auswirkungen des pyrotechnischen Unfalls auf der Rheinkirmes 2025: Insgesamt Geschädigte: 19, Schwere Verletzungen: 4, Leichte Verletzungen: 15 Die Entscheidung zur Fortsetzung der Show wurde gemeinsam mit der Firma Nico Europe getroffen, die seit Jahren für den pyrotechnischen Teil des Festes verantwortlich ist. Die Veranstalter kündigten an, dass die endgültigen Sicherheitsverfahren nach Analyse des Untersuchungsberichts festgelegt werden, der die direkten Ursachen der unkontrollierten Explosion bestimmen soll. Die diesjährige Rheinkirmes findet gemäß dem traditionellen Zeitplan statt, und die abschließende Feuerwerksshow ist für den letzten Abend des Festes geplant. Die Veranstaltung ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Identität und Wirtschaft und generiert bedeutende Tourismuseinnahmen für die gesamte Region. Chronologie der Ereignisse rund um den Unfall auf der Rheinkirmes: 27. Juli 2025 — Unfall während des Feuerwerks; 28. Juli 2025 — Ankündigung der Untersuchung; August 2025 — Warten auf den Bericht; 25. Februar 2026 — Bekanntgabe der Entscheidung
Mentioned People
- Sven Gerling — Geschäftsführer der Rheinkirmes in Düsseldorf
- Andreas-Paul Stieber — Vorsitzender der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, Veranstalterin des Festes