Frankreich und Spanien kämpfen mit den katastrophalen Auswirkungen des Sturms Pedro, der nach einer beispiellosen, 35 Tage andauernden Serie ununterbrochener Niederschläge über den Kontinent zog. Die schwierigste Situation herrscht im Südwesten Frankreichs und in der spanischen Region Galicien, wo Flüsse die Alarmpegel überschritten haben. Die Behörden ordneten Evakuierungen an, und Rettungskräfte suchen nach mindestens einer vermissten Person in den angeschwollenen Strömen der Loire. Die Situation wird durch heftige Stürme und hohe Fluten verschärft.

Frankreich verzeichnete die regenreichste Periode seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959. Über 35 aufeinanderfolgende Tage zogen Wetterfronten über das Land, die den Boden vollständig gesättigt haben, sodass weitere Niederschläge nicht mehr aufgenommen werden können. Der Höhepunkt dieses Phänomens war der Sturm Pedro, der am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, die Westküste Europas traf. Die höchste, rote Hochwasseralarmstufe wurde in vier Départements ausgerufen: Maine-et-Loire, Charente-Maritime, Gironde und Lot-et-Garonne. In Bordeaux trat die Garonne über die Ufer, überflutete die Uferpromenaden und zwang zur Aktivierung von Notfallplänen des Zivilschutzes. Rettungskräfte führen eine intensive Suche nach einem Mann durch, der von den Fluten der Loire mitgerissen wurde. Die modernen Hochwasserschutzsysteme in Aquitanien basieren auf den Erfahrungen aus dem großen Hochwasser von 1999, als der Zyklon Lothar enorme Sachschäden verursachte und den Umbau der städtischen Entwässerungssysteme erforderlich machte. Eine ebenso dramatische Situation herrscht in Nordspanien, wo angeschwollene Wasser des Flusses Miño Dutzende von Ortschaften in Galicien und der Region Kastilien und León bedrohen. In den spanischen Bergen wurden Lawinenwarnungen ausgegeben, und der Wind an der Küste erreicht Geschwindigkeiten von 130 km/h. Der Schienenverkehr im Südwesten des Kontinents wurde nahezu vollständig lahmgelegt; Verbindungen zwischen Toulouse und Narbonne sowie in der Umgebung von Bayonne wurden gestrichen. Die Situation wird durch das Phänomen der <przypis title=