Eine wichtige Autobahnüberquerung der A1 über den Rhein in Leverkusen wurde am Montagmorgen nach einer Reihe gefährlicher Vorfälle vollständig gesperrt. Von den Pylonen der neuen Brücke fielen massive Eisbrocken auf die Fahrbahn, die mehrere Fahrzeuge beschädigten und zu Kollisionen führten. Die Polizei ordnete eine Verkehrssperre in beiden Richtungen an, was zu riesigen Staus in der gesamten Region Nordrhein-Westfalen am Tag der traditionellen Karnevalsfeiern führte.

Vollständige Sperrung der Autobahn A1

Die Brücke über den Rhein wurde in beiden Richtungen wegen herabfallenden Eises gesperrt, was Tausende von Fahrern in Deutschland betraf.

Fahrzeugschäden und Kollisionen

Massive Eisplatten schlugen auf Autos ein, verursachten Sachschäden und gefährliche Manöver auf glatter Fahrbahn.

Wiederholte Konstruktionsprobleme

Dies ist bereits der dritte Vorfall mit Eis an diesem neuen Bauwerk innerhalb eines Jahres, was Fragen zu Konstruktionsfehlern aufwirft.

Am Montag, dem 16. Februar 2026, ereignete sich ein schwerwiegender Vorfall auf der neuen Brücke über den Rhein in Leverkusen, die ein Schlüsselelement der Autobahn A1 ist. Starker Schneefall und plötzliche Temperaturschwankungen führten zur Eisbildung an den hohen Pylonen der Konstruktion. Pylone wurden zur Gefahrenquelle, als sich von ihnen lösende Eisbrocken direkt auf vorbeifahrende Autos zu fallen begannen. Laut Polizeiberichten wurden mindestens mehrere Fahrzeuge beschädigt, und es kam auf der Strecke zu drei Kollisionen, die durch Ausweichmanöver vor den Eisaufprallen verursacht wurden. Die Einsatzkräfte entschieden sich für eine sofortige Verkehrseinstellung, wodurch eine der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands abgeschnitten wurde, die täglich von über 100.000 Fahrzeugen befahren wird. Die neue Brücke in Leverkusen wurde 2024 als Nachfolgerin der alten, zerstörten Konstruktion in Betrieb genommen. Ähnliche Probleme mit der Vereisung von Pylonen moderner Schrägseilbrücken wurden bereits früher festgestellt, etwa an Brücken in Dänemark und Kanada, was Fragen zu den Enteisungssystemen solcher Bauwerke aufwirft.Die Situation war aufgrund der Zeit des Rosenmontags, des Höhepunkts des Karnevals im Rheinland, besonders schwierig, da das Freizeitverkehrsaufkommen traditionell höher ist. Polizeibeamte rieten Fahrern, das gesamte Leverkusener Gebiet weiträumig zu umfahren und den Verkehr auf alternative Überquerungen und Umgehungsstraßen zu lenken. Dies ist bereits der dritte Vorfall mit herabfallendem Eis an dieser Konstruktion innerhalb des letzten Jahres – ähnliche Ereignisse ereigneten sich im Januar 2025 sowie Anfang dieses Jahres. Doch diesmal zwangen das Ausmaß der Schäden und das dynamisch wechselnde Wetter den Straßenbetreiber zu einer mehrstündigen vollständigen Sperrung der Strecke. „Wir konnten weitere gefährliche Situationen nicht ausschließen, daher war die vollständige Schließung der Brücke die einzig verantwortungsvolle Entscheidung, um das Leben der Fahrer zu schützen.” — Polizeisprecher in Köln Erst am Vormittag, nach Stabilisierung der Bedingungen und Beseitigung des Eises, informierte die Polizei über die schrittweise Wiederherstellung der Befahrbarkeit der Strecke A1. 100 000 — Fahrzeuge täglich nutzen die Brücke in LeverkusenAblauf des Vorfalls in Leverkusen: 16. Februar, 05:30 — Erste Meldungen; 16. Februar, 07:00 — Vollständige Sperrung; 16. Februar, 09:00 — Öffnung der Strecke; 16. Februar, 14:45 — Schadensbilanz