Der elfte Tag der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 steht im Zeichen eines historischen Erfolgs der Gastgeber. Die italienische Mannschaft hat bereits rekordverdächtige 22 Medaillen gewonnen und damit das Ergebnis von Lillehammer 1994 übertroffen. Unterdessen verfolgen polnische Fans die Auftritte der Biathlon-Staffel in Antholz sowie den Kurzprogramm-Wettbewerb der Eiskunstlauf-Einzelkünstlerinnen mit Jekaterina Kurakowa. Das Wetter hat die Organisatoren gezwungen, einen Teil der Skiwettbewerbe in Livigno zu verschieben.

Die Halbzeit der Winterspiele in Italien bescherte den Gastgebern Gründe zum Stolz, wie sie seit über dreißig Jahren nicht mehr verzeichnet wurden. Dank herausragender Leistungen unter anderem von Federica Brignone im Alpinen Skisport und Erfolgen im Eisschnelllauf haben Italien bereits 22 Medaillen gesammelt, darunter acht goldene. Dieser Erfolg ist umso wertvoller, als die Hälfte der wertvollsten Medaillen von Frauen erkämpft wurde, was diese Spiele zu den geschlechterausgewogensten in der Geschichte macht. Die Medien auf der Apenninhalbinsel haben die Mannschaft als „Super-Azzurri” gefeiert und betont, dass der Rekord von Lillehammer (20 Medaillen) eine Woche vor der Schlussfeier gebrochen wurde. Die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer waren bisher der Goldstandard für den italienischen Wintersport. Damals ermöglichte die phänomenale Leistung der Skilangläufer, darunter der legendären Manuela Di Centa, Italien einen hohen Platz in der Gesamtwertung.Für die polnische Delegation ist der Dienstag, 17. Februar, ein Tag gemäßigter Hoffnungen. In Antholz <przypis title=