Mittel- und Südeuropa kämpfen mit einer plötzlichen Erwärmung Ende Februar und Anfang März. Die Thermometer in Hessen, Baden-Württemberg und Berlin zeigen Werte, die typisch für den späten Frühling sind und sogar 23 Grad Celsius erreichen. Dies führt zu einem massiven Abschmelzen der Schneedecke in Bergregionen wie dem Harz, was die Betreiber gezwungen hat, die meisten Skilifte und Pisten vor Ende der traditionellen Wintersaison zu schließen.

Tödliche Sonne in Westafrika

Eine enorme Hitzewelle zieht über Westafrika auf und bedroht die Gesundheit von Millionen Menschen.

Wetterwarnung für die Landwirtschaft

Landwirte werden vor einer Dürre gewarnt, die die Ernte ruinieren könnte.

Dürrerisiko in Südeuropa

Immer geringere Niederschlagsmengen erhöhen das Risiko von Waldbränden.

Die letzten Februartage des Jahres 2026 brachten Mitteleuropa eine Wetteranomalie, die praktisch die Wintersaison in vielen Regionen beendete. Ein mächtiger Hochdruckgebiet setzte sich über dem Kontinent fest und führte warme, tropische Luftmassen heran. In Deutschland schwankten die Temperaturen zwischen 16 und 23 Grad Celsius, was die Meteorologen dazu veranlasste, das definitive Eintreffen des meteorologischen Frühlings zu verkünden. Während die Sonne in Hessen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg dominiert, empfehlen Experten die sogenannte "Zwiebel-Look"-Bekleidung aufgrund der erheblichen Temperaturunterschiede zwischen sonnigen Nachmittagen und immer noch kühlen Nächten. Leider sind die Nachrichten für Wintersportfans verheerend. In den Harzbergen führte das schnelle Abschmelzen des Schnees zur Schließung der Skipisten. Skigebiete, die noch vor wenigen Tagen gute Besucherzahlen verzeichneten, melden nun, dass ein sicheres Skifahren nicht mehr möglich ist. Dieses Phänomen passt in den breiteren Trend milder Winter, der in Berichten aus Österreich bestätigt wurde. Der dortige Winter wurde als außergewöhnlich trocken und sonnig eingestuft, was trotz vorübergehender Schneefallrekorde in Städten wie Berlin die Aufrechterhaltung einer stabilen Schneedecke in den unteren Lagen der Alpen und im Mittelgebirge erschwert. Laut Daten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage ist die Durchschnittstemperatur der Winter in Europa um fast 2 Grad Celsius im Vergleich zu Messungen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts gestiegen, was die Skisaison drastisch verkürzt.Italien spürt ebenfalls die Auswirkungen des hohen Drucks. Ähnlich wie im Norden herrscht in Italien frühlingshaftes Wetter mit deutlichen Temperaturschwankungen. Meteorologen der Apenninhalbinsel warnen jedoch vor einer herannahenden Front, die vorübergehende Regenschauer bringen könnte, ohne jedoch die allgemeine Wärmebilanz wesentlich zu senken. In Bayern ist die Situation etwas stabiler, obwohl Morgennebel an die noch andauernde kalendarische Winterzeit erinnern.