Der Londoner Arsenal hat einen Meilenstein auf dem Weg zur englischen Meisterschaft erreicht, indem er Brighton & Hove Albion auswärts mit 1:0 besiegte. Das Siegtor erzielte Bukayo Saka, für den es der jubiläumsträchtige 300. Einsatz für die Gunners war. Dank des Stolperns von Manchester City, das nur ein Unentschieden gegen Nottingham Forest erreichte, ist der Vorsprung von Mikel Artetas Team auf die Titelverteidiger auf sieben Punkte angewachsen, was die Londoner zu klaren Favoriten im Wettbewerb macht.
Saka als Held des Arsenal
Bukayo Saka feierte seinen 300. Einsatz für den Verein mit dem Siegtor gegen Brighton.
Fehltritt von Manchester City
Ein sensationelles Unentschieden von Manchester City gegen Nottingham Forest ermöglichte es Arsenal, auf sieben Punkte Vorsprung zu gehen.
Konflikt der Trainer
Fabian Hürzeler kritisierte scharf den Spielstil des Arsenal und nannte ihn zynisch und dem Sportgeist widersprechend.
Vorwürfe der Schiedsrichterbegünstigung
Bernardo Silva deutete eine parteiische Haltung der Schiedsrichter an, die angeblich den Londoner Tabellenführer begünstigen.
Der Schlüsselmoment des Abends war der schmale, aber äußerst wertvolle Sieg des Arsenal im Amex Stadium. Bukayo Saka feierte sein 300. Spiel für den Verein, indem er das einzige Tor der Partie erzielte und den Gästen den vollen Punktgewinn sicherte. Dieser Sieg gewann unmittelbar nach Spielende in Nottingham an Bedeutung, wo der dortige Forest Manchester City aufhalten und ein Unentschieden erreichen konnte. Dieses Ergebnis bedeutet, dass der Abstand zwischen dem Tabellenführer und dem Zweitplatzierten auf sieben Zähler angewachsen ist – ein Vorsprung, der in dieser Phase der Saison äußerst schwer aufzuholen ist. Nach dem Spiel brach jedoch ein heftiger Streit über den Spielstil des Premier-League-Führenden aus. Fabian Hürzeler, der Trainer von Brighton, kritisierte in äußerst deutlichen Worten das Vorgehen des Arsenal und beschuldigte die Gäste, „schmutzige Tricks” anzuwenden und absichtlich Zeit zu schinden. Der deutsche Trainer erklärte, dass das Team von Mikel Arteta „seine eigenen Regeln” mache, und deutete an, dass die Schiedsrichter den Londonern zu viel bei der Kontrolle des Spieltempos durch häufige Unterbrechungen und Simulation von Verletzungen erlaubten. Hürzeler erklärte entschieden, dass er niemals ein Manager sein wolle, der einer solchen Philosophie huldige, was eine sofortige Erwiderung Artetas hervorrief, der die Effizienz und Professionalität seiner Schützlinge verteidigte. Das letzte Mal gewann Arsenal die englische Meisterschaft in der historischen Saison 2003/2004, ohne damals ein einziges Spiel zu verlieren. Seitdem durchlief der Verein Jahre des Wandels, aber unter der Führung von Mikel Arteta kehrte er in die absolute Elite des europäischen Fußballs zurück.Die Anspannung übertrug sich auch auf die Spieler von Manchester City. Bernardo Silva deutete öffentlich an, dass die meisten umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen dem Arsenal im Titelrennen helfen würden. Gleichzeitig weigerte sich Pep Guardiola, trotz sichtlicher Enttäuschung über das Remis gegen Nottingham Forest, die Schuld bei seinen eigenen Spielern zu suchen, und betonte, dass das Schicksal der Meisterschaft immer noch von einer Reihe schwieriger Spiele abhänge, die beide Teams in den kommenden Wochen erwarten. Experten stellen jedoch fest, dass Arsenal derzeit größere mentale Stärke und spielerischen Zynismus zeigt, der notwendig ist, um die Dominanz der Citizens zu beenden. „I’ll never be that kind of manager. They make their own rules on the pitch and it is frustrating for anyone who loves fluid football.” — Fabian Hürzeler
Mentioned People
- Bukayo Saka — Flügelspieler des Arsenal, Schütze des einzigen Tores im Spiel gegen Brighton.
- Mikel Arteta — Manager des Arsenal, verteidigte den Spielstil seiner Mannschaft gegen die Kritik.
- Fabian Hürzeler — Deutscher Trainer von Brighton, der Arsenal nach der Niederlage scharf kritisierte.
- Bernardo Silva — Mittelfeldspieler von Manchester City, beklagte sich über Schiedsrichterentscheidungen, die Arsenal begünstigen.
- Pep Guardiola — Manager von Manchester City, dämpfte die Stimmung nach dem Remis gegen Nottingham Forest.