Der Heilige Stuhl hat den Juni-Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien offiziell bestätigt. Das Programm der Apostolischen Reise umfasst Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln. Diese Information fällt mit einem angespannten Wahlkampf in der Region Kastilien und León zusammen, wo sich der politische Kampf um Vorwürfe des Missbrauchs gegen den Bürgermeister von Móstoles und Streitigkeiten über Mittel zur Bekämpfung der lokalen Arbeitslosigkeit dreht.

Päpstliche Pilgerreise bestätigt

Papst Leo XIV. wird Spanien vom 6. bis 12. Juni 2026 besuchen und in Madrid, Barcelona und auf den Kanaren Station machen.

Skandal in Móstoles

Bürgermeister Manuel Bautista wehrt sich gegen Vorwürfe sexueller Belästigung, was sich auf das Image der Volkspartei im Wahlkampf auswirkt.

Mittel für Beschäftigung

Die Behörden von Kastilien und León starten einen lokalen Beschäftigungsplan im Wert von 28 Millionen Euro für Arbeitslose.

Der Vatikan hat den offiziellen Zeitplan für den Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien in der ersten Junihälfte 2026 bekannt gegeben. Der Heilige Vater wird die Hauptstadt des Landes, die Hauptstadt Kataloniens und den Archipel der Kanarischen Inseln besuchen. Der Besuch hat eine symbolische und religiöse Dimension, wird in Spanien jedoch zum Hintergrund eines intensiven politischen Konflikts. Eine vatikanische Delegation hat bereits mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen, um die Sicherheit und Logistik während dieser sechstägigen Pilgerreise zu gewährleisten. Die Beziehungen zwischen der spanischen Regierung und dem Heiligen Stuhl sind seit dem Konkordat von 1953 von entscheidender Bedeutung, und Papstbesuche mobilisieren traditionell Millionen von Gläubigen, was sich indirekt auf die sozialen und politischen Stimmungen im Baskenland, in Katalonien und Kastilien auswirkt. Unterdessen beschäftigen Kontroversen um Manuel Bautista, den Bürgermeister von Móstoles von der Volkspartei, die spanische Öffentlichkeit. Der Lokalpolitiker wehrt sich gegen Vorwürfe sexueller Belästigung und Mobbing und bezeichnet sie als Verleumdungen, die von der Opposition verbreitet werden. Diese Situation wird für die Volkspartei in dem laufenden regionalen Wahlkampf in Kastilien und León zur Belastung. Die dortige Verwaltung hat die Mobilisierung von 28 Millionen Euro für Beschäftigungsprogramme angekündigt, was eine Antwort auf die Bedürfnisse des lokalen Arbeitsmarkts sein soll. „Rechazo de manera categórica las acusaciones de acoso sexual y laboral, no he incurrido en conducta que pueda encajar en ese tipo delictivo” (Ich weise die Vorwürfe sexueller und arbeitsrechtlicher Belästigung kategorisch zurück, ich habe mich keines Verhaltens schuldig gemacht, das in diese Art von Straftat passen könnte.) — Manuel Bautista Im prozeduralen Bereich hat die Junta Electoral strenge Fristen für die finanzielle Abrechnung der Wahlkomitees festgelegt. Die Parteien müssen zwischen dem 23. Juni und dem 18. Juli dieses Jahres eine vollständige Buchhaltungsdokumentation vorlegen. Gleichzeitig haben sich linke Gruppierungen wie IU und Podemos auf die Aufteilung der Sendezeit in öffentlich-rechtlichen Medien geeinigt, um trotz der zunehmenden Polarisierung der politischen Szene die Wähler zu erreichen.

Mentioned People

  • Leon XIV — Papst, dessen Besuch in Spanien vom Vatikan offiziell angekündigt wurde.
  • Manuel Bautista — Bürgermeister von Móstoles, der wegen sexueller Belästigung und Mobbing angeklagt ist.
  • Alfonso Fernández Mañueco — Präsident der Region Kastilien und León, Anführer der konservativen Wahlkampagne.