Die französische Polizei hat neun Personen im Zusammenhang mit dem Tod des 23-jährigen Quentin Deranque, eines Aktivisten nationalistischer Bewegungen, der in Lyon tödlich verprügelt wurde, festgenommen. Unter den Festgenommenen befindet sich Jacques-Élie Favrot, parlamentarischer Assistent des Abgeordneten der linksradikalen Partei La France Insoumise, Raphaël Arnault. Das Ereignis hat im französischen Parlament einen politischen Sturm ausgelöst und den Konflikt zwischen Regierung und linker Opposition vor den anstehenden Kommunalwahlen verschärft.
Festnahmen in Lyon
Es wurden neun Personen festgenommen, darunter sieben Männer, die des tödlichen Prügelangriffs auf einen rechtsextremen Aktivisten in der Nähe der Sciences Po Lyon verdächtigt werden.
Assistent eines Abgeordneten festgenommen
Unter den Festgenommenen ist Jacques-Élie Favrot, ein Mitarbeiter von Raphaël Arnault von der LFI, was einen enormen diplomatischen Skandal auslöste.
Sturm im Parlament
Die Regierung warf der Linksradikalen die moralische Verantwortung für Gewalt vor, während sich die LFI über politische Hetzjagden und Manipulation beschwert.
Die Ermittlungen zum Tod von Quentin Deranque, einem jungen rechtsextremen Aktivisten, haben nach einer Welle von Festnahmen am Dienstag in Lyon an Fahrt aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft informierte über die Festnahme von sieben Männern und zwei Frauen, alle im Alter von etwa 20 Jahren. Die größte Aufregung löste die Tatsache aus, dass sich unter den Inhaftierten Jacques-Élie Favrot befindet. Er ist ein enger Mitarbeiter von Raphaël Arnault, Abgeordneter der La France Insoumise (LFI). Abgeordneter Arnault hat bereits die Zusammenarbeit mit Favrot für die Dauer des Verfahrens ausgesetzt, wobei er gleichzeitig betonte, dass vor Abschluss der Ermittlungen keine Urteile gefällt werden dürfen. Die Situation im französischen Parlament ist äußerst angespannt. Während der Fragestunde am Dienstag wurde dem Opfer mit einer Schweigeminute gedacht, die jedoch in einer Atmosphäre gegenseitiger Vorwürfe stattfand. Der Premierminister und der Außenminister kritisierten scharf die Haltung der Linken und deuteten an, dass der rhetorische Radikalismus der LFI zur Eskalation von Gewalt auf den Straßen beitrage. Vertreter der Partei von Jean-Luc Mélenchon weisen die Vorwürfe zurück und behaupten, der tragische Tod des jungen Mannes werde schamlos vom Regierungslager und der extremen Rechten unter Jordan Bardella für politische Kämpfe instrumentalisiert. Die französische politische Szene kämpft seit Jahren mit zunehmender Polarisierung, und Lyon ist traditionell Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremen identitären Schlägertrupps und radikalen antifa-Gruppen. Diese Ereignisse finden nur wenige Wochen vor den Kommunalwahlen statt, was die gesellschaftliche Stimmung zusätzlich anheizt. In mehreren Städten, darunter Tours und Belfort, kam es bereits zu Vandalismus in den Büros linker Abgeordneter, den die Polizei mit Rache für den Tod von Deranque in Verbindung bringt. Staatsanwalt Thierry Dran betonte, dass die Ermittlungen unter dem Gesichtspunkt des vorsätzlichen Totschlags geführt werden und gesammelte Beweise auf Verbindungen einiger Täter zu linksradikalen Kreisen hindeuten. Der Tod von Quentin ist zum Symbol für die tragischen Folgen einer Radikalisierung geworden, die sich von parlamentarischen Debatten direkt auf die französischen Straßen verlagert. „Angesichts solcher Gewalt gibt es keinen Raum für Kompromisse; La France Insoumise muss endlich in den eigenen Reihen Ordnung schaffen.” — Sébastien LecornuAnzahl der in Lyon Festgenommenen: Festgenommene Männer: 7, Festgenommene Frauen: 2, Parlamentarische Assistenten: 19 Personen — befinden sich in UntersuchungshaftZeitplan der Ereignisse in Lyon: 12. Februar — Angriff in Lyon; 14. Februar — Tod des Opfers; 17. Februar — Festnahmewelle; 17. Februar — SchweigeminuteBetonung der Instrumentalisierung der Tragödie durch die Rechte und Hinweis darauf, dass der beschuldigte Assistent nicht der Täter der Prügelattacke sein muss. | Akzentuierung der Verbindungen der LFI zu linksradikalen Schlägertrupps und Zuschreibung der Verantwortung für ein Klima des Hasses an Mélenchon.
Mentioned People
- Raphaël Arnault — Abgeordneter von La France Insoumise, Gründer der Gruppe Jeune Garde, dessen Assistent festgenommen wurde.
- Jean-Luc Mélenchon — Führer der Partei La France Insoumise, beschuldigt, Radikalismus zu schüren.
- Quentin Deranque — 23-jähriger Nationalist, Opfer eines tödlichen Prügelangriffs in Lyon.