Die deutschen Klubs kennen ihre Gegner im Achtelfinale der Europa League nach spannenden Rückspielen. Der VfB Stuttgart, trotz einer Heimniederlage gegen Celtic Glasgow, zog dank des Vorsprungs aus dem Hinspiel weiter und trifft auf den FC Porto. Der SC Freiburg bekam das belgische KRC Genk zugelost. In der Europa Conference League empfängt der FSV Mainz unterdessen die tschechische Sigma Olomouc, die zuvor den letzten Schweizer Vertreter, Lausanne-Sport, ausgeschaltet hatte.
Deutsch-portugalisches Topspiel
Der VfB Stuttgart trifft im Achtelfinale der Europa League auf den FC Porto nach einem kontroversen Weiterkommen gegen Celtic.
Ende der Schweizer Hoffnungen
Die Niederlage von Lausanne-Sport gegen Sigma Olomouc bedeutet, dass keine Schweizer Mannschaft mehr in der weiteren Pokalphase vertreten ist.
Mainz gegen Sigma
In der Europa Conference League kämpft der FSV Mainz um das Viertelfinale gegen den Bezwinger von Lausanne – die tschechische Sigma Olomouc.
Die europäischen Pokalwettbewerbe treten in die entscheidende Phase ein, und die Auslosungen in Nyon haben die Achtelfinalpaarungen der Europa League sowie der Europa Conference League ergeben. Die größte Aufmerksamkeit zieht der VfB Stuttgart auf sich, der in einer Atmosphäre eines Schiedsrichterskandals in die nächste Runde einzog. Das deutsche Team unterlag daheim Celtic Glasgow mit 0:1, was ihre erste Heimniederlage dieser Saison war, doch der 3:0-Sieg im ersten Spiel sicherte ihnen den Weiterzug. Kontroversen lösten die Entscheidungen des VAR aus, der millimeterfeine Abseitsstellungen erkannte und damit den Gastgebern die Chance auf ein besseres Ergebnis nahm. In der nächsten Phase treffen die Stuttgarter auf den titelerfahrenen FC Porto, was Experten als eine der spannendsten Paarungen dieser Runde ansehen. Ein anderer deutscher Vertreter, der SC Freiburg, traf nach der Eliminierung seiner vorherigen Gegner auf KRC Genk. Im belgischen Team spielen Tobias Lawal und Niklas Sattlberger, was dieser Begegnung im Kontext von Spielern aus deutschsprachigen Märkten zusätzliche Würze verleiht. Von den Wettbewerben verabschiedete sich hingegen der erfahrene Stürmer Marko Arnautović, dessen Crvena Zvezda Belgrad dem französischen Lille nicht gewachsen war. Die entscheidenden Tore für die französische Mannschaft erzielte der Veteran der Weltfußballbühne, Olivier Giroud. Für viele Klubs sind die aktuellen Erfolge in den Europapokalen entscheidend für den Aufbau ihrer Position in der UEFA-Rangliste, was sich direkt auf künftige Einnahmen aus Übertragungsrechten und Prämien auswirkt. Das Format der Europa League hat sich aus dem UEFA-Pokal entwickelt und ist seit 2009 der zweitwichtigste Klubwettbewerb des Kontinents, der dem Sieger ein direktes Ticket zur Champions League bietet. Dramatisch endete das Abenteuer der Schweizer Klubs in Europa. Lausanne-Sport schied nach einer Niederlage im eigenen Stadion gegen Sigma Olomouc aus der Europa Conference League aus. Dieses Ergebnis ist besonders schmerzhaft für den Schweizer Verband, der zum ersten Mal seit Jahren keinen Vertreter mehr in den Frühjahrsphasen der Pokalwettbewerbe haben wird. Als Belohnung für die Eliminierung der Schweizer trifft Sigma Olomouc auf die Überraschungsmannschaft der Bundesliga – den FSV Mainz 05. Deutsche Medien betonen, dass Mainz der Favorit ist, doch das tschechische Team hat bereits seine Unberechenbarkeit bewiesen. Dieser Wettstreit wird die Serie von Spielen fortsetzen, in denen kleinere Klubs aus Mitteleuropa versuchen, die Dominanz der reichsten Ligen zu durchbrechen. „Ich finde es unfassbar. Wir brauchen eine gewisse Toleranzschwelle bei diesen Millimeter-Entscheidungen.” — Stürmer des VfB Stuttgart, der das VAR-System lautstark nach dem Spiel gegen Celtic kritisierte.
Perspektywy mediów: Medien mit progressivem Profil kritisieren die übermäßige Mechanisierung des Fußballs durch den VAR und weisen darauf hin, dass millimeterweise Analysen Emotionen und den Geist des Sports töten. Konservative Presse verteidigt die Technologie als Werkzeug, das objektive Gerechtigkeit einführt, und argumentiert, dass die Spielregeln für alle gleich sind.
Mentioned People
- Ermedin Demirović — Stürmer des VfB Stuttgart, der das VAR-System lautstark nach dem Spiel gegen Celtic kritisierte.
- Olivier Giroud — Französischer Stürmer von Lille, dessen Tore Crvena Zvezda Belgrad ausschalteten.
- Marko Arnautović — Österreichischer Nationalspieler, der mit Crvena Zvezda aus dem Wettbewerb ausschied.
- Tobias Lawal — Torwart von KRC Genk, der sich auf das Aufeinandertreffen mit Freiburg vorbereitet.