Die deutsche Bundesregierung hat eine beispiellose Abschiebeaktion durchgeführt und zwanzig verurteilte afghanische Straftäter direkt nach Kabul zurückgeschickt. Die Aktion wurde durch eine neue technische Vereinbarung mit dem Taliban-Regime ermöglicht, was eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik Berlins darstellt. Unter den Ausgewiesenen befand sich unter anderem der letzte der Täter der aufsehenerregenden Gruppenvergewaltigung in Illerkirchberg, was das Bundesinnenministerium als Erfolg bei der Durchsetzung der öffentlichen Sicherheit bezeichnete.

Direktflug nach Kabul

Deutschland schickte 20 verurteilte Straftäter per Charter direkt in die afghanische Hauptstadt zurück, zum ersten Mal seit der neuen Vereinbarung mit den Taliban.

Täter von Illerkirchberg

Unter den Abgeschobenen befindet sich der letzte in Deutschland freie Täter der aufsehenerregenden Gruppenvergewaltigung, was diesen Fall symbolisch abschließt.

Vereinbarung mit Taliban

Berlin hat eine technische Vereinbarung mit dem Regime in Kabul getroffen, trotz fehlender offizieller diplomatischer Anerkennung ihrer Regierung.

Rückgang illegaler Einreisen

Die Bayerische Grenzpolizei meldet einen signifikanten Rückgang der Zahl unrechtmäßiger Grenzübertritte im Februar 2026.

Die deutsche Bundesverwaltung hat eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik vollzogen, indem sie einen direkten Abschiebeflug nach Afghanistan durchführte. Die Operation umfasste zwanzig Männer, die rechtskräftig wegen schwerer Straftaten verurteilt worden waren und zur Ausreise aus Deutschland verpflichtet waren. Das Bundesministerium des Innern betonte, dass der Charterflug von Leipzig nach Kabul auf Basis einer neu ausgehandelten Vereinbarung mit der Taliban-Bewegung stattfand. Dies ist ein bedeutender logistischer und politischer Durchbruch, da frühere seltene Abschiebeversuche in dieses Land eine komplizierte Vermittlung durch Drittstaaten, meist Katar, erforderten. Die Behörden in Berlin betonen, dass die Sicherheit der Bürger und die wirksame Durchsetzung des Asylrechts durch die Entfernung von Personen, die die öffentliche Ordnung gefährden und deren Taten sie vom internationalen Schutz ausschließen, Priorität haben. Ein zentrales Element der Botschaft der Bundesregierung ist die Tatsache, dass sich an Bord des Flugzeugs ein 22-jähriger Afghane befand, der letzte aus der Gruppe der Täter der brutalen Vergewaltigung einer Minderjährigen in Illerkirchberg im Jahr 2019. Die Justizministerin von Baden-Württemberg, Marion Gentges, bestätigte, dass damit alle in diesem aufsehenerregenden Fall Verurteilten bereits aus dem Land ausgewiesen wurden. Regionale Innenministerien aus Bayern und Hessen meldeten ebenfalls die Abschiebung von Straftätern aus ihren Ländern und verwiesen auf Urteile wegen schwerer Körperverletzung, Angriffe auf Amtsträger und räuberischer Erpressung. Gleichzeitig deuten die neuesten Daten aus Süddeutschland auf Erfolge bei der Grenzsicherung hin. Die Bayerische Grenzpolizei verzeichnete im Februar 2026 einen deutlichen Rückgang der Zahl der Personen, die illegal nach Deutschland einzureisen versuchten, was auf eine erhöhte Kontrolldichte und präventive Maßnahmen zurückgeführt wird. Nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 setzten die meisten westlichen Staaten Abschiebungen nach Afghanistan aus, mangels diplomatischer Anerkennung des neuen Regimes und aufgrund der drastischen Verschlechterung der Menschenrechtssituation.Die Aufnahme direkter technischer Kontakte zu den Taliban ist umstritten, da Berlin deren Regierung offiziell weiterhin nicht als legale Vertretung des Staates anerkennt. Die Gruppe bleibt international isoliert, insbesondere aufgrund der drastischen Restriktionen für Frauen und Mädchen. Dennoch argumentiert das Bundesinnenministerium, dass die Notwendigkeit, die Gesellschaft vor gefährlichen Rückfalltätern zu schützen, die diplomatischen Dilemmata bezüglich der Legitimierung der Fundamentalisten überwog. Vertreter der christdemokratischen Opposition der CSU begrüßten diese Maßnahmen und forderten gleichzeitig eine systematische Ausweitung der Verfahren auf andere Gruppen von Personen ohne Aufenthaltsrecht. Experten betonen, dass die Vereinbarung mit Kabul den Weg für regelmäßige Flüge ebnet, was die Aufnahmezentren in den Bundesländern erheblich entlasten und zu einem Rückgang der einwanderungsfeindlichen Stimmung in der deutschen Gesellschaft beitragen könnte.

Mentioned People

  • Marion Gentges — Justizministerin von Baden-Württemberg, bestätigte die Abschiebung des Täters von Illerkirchberg.