Die Nationalmannschaften Deutschlands, der Schweiz und Schwedens haben erfolgreich die Qualifikationsspiele zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027 eingeläutet. Die Deutschen unter Christian Wück zerschlugen Slowenien und zeigten eine hohe Treffsicherheit vor dem Tor der Gegnerinnen. Die Schweiz hingegen besiegte Nordirland trotz einiger Spielprobleme. Schlechter erging es den Italienerinnen, die Schweden unterlagen, was ihre Situation in der Gruppe bereits zu Beginn des Kampfes um die Reise nach Brasilien erheblich erschwert.
Beeindruckender Start der Deutschen
Die deutsche Nationalmannschaft gewann gegen Slowenien im Debüt von Christian Wück und zeigte ein sehr effektives Offensivspiel.
Schweiz punktet ohne Glanz
Die Schweizerinnen gewannen 2:0 gegen Nordirland, doch ihr Spielstil ließ nach Ansicht lokaler Kommentatoren viel zu wünschen übrig.
Italienerinnen in schwieriger Lage
Die Niederlage Italiens gegen Schweden stellt ihre Chancen auf eine schnelle Sicherung eines Platzes bei der WM in Frage.
Der Auftakt der Qualifikation zur Frauen-WM, die 2027 in Brasilien stattfinden wird, brachte viele Emotionen und einige einseitige Spektakel. Am meisten Aufsehen erregte das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Slowenien. Die Deutschen, die unter der Leitung des neuen Trainers spielten, präsentierten einen offensiven und äußerst effektiven Fußball. Die Medien jenseits der Oder betonen, dass dies eine wahre Kraftdemonstration des Teams war, das den schlechten Eindruck nach vorherigen Turnieren verwischen will. Ein besonderer Moment des Spiels war das Debüt von Larissa Mühlhaus, die bereits in ihrem ersten Auftritt in den Farben des DFB auf die Torschützinnenliste kam. Die deutsche Presse bezeichnet diesen Auftritt als „Tor-Festival”, und hebt die Rolle von Linda Dallmann als Antriebsmotor im Mittelfeld hervor. Zur gleichen Zeit fand in der Schweiz ein weiteres wichtiges Sportereignis statt. Die Nationalmannschaft des Landes, die erstmals in einem Pflichtspiel von Trainer Navarro geleitet wurde, besiegte Nordirland mit 2:0. Obwohl das Ergebnis volle Kontrolle suggeriert, sind Schweizer Medien, darunter SRF und Neue Zürcher Zeitung, zurückhaltend mit Begeisterung. Sie weisen auf den Mangel an Spielflüssigkeit und zahlreiche technische Fehler hin, die bei einem stärkeren Gegner zum Punktverlust hätten führen können. Doch das Ziel wurde erreicht, und der neue Trainer kann in Ruhe die nächsten Schritte im Aufbau der Mannschaft planen. Die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 wird die zehnte Ausgabe dieses Turniers sein und die erste in der Geschichte, die in Südamerika ausgetragen wird. Brasilien erhielt das Austragungsrecht während des FIFA-Kongresses 2024 und setzte sich gegen das gemeinsame Angebot von Belgien, Deutschland und den Niederlanden durch. Ganz andere Stimmungen herrschen in Italien. Der Kader unter Andrea Soncin verlor ein äußerst wichtiges Duell gegen Schweden. Der Trainer der Italienerinnen äußerte nach dem Spiel tiefes Bedauern und behauptete, dass sein Team das Spiel führte und ein besseres Ergebnis verdient hätte. Diese Niederlage ist besonders schmerzhaft, da Schweden ein direkter Konkurrent im Kampf um den direkten Aufstieg ist. Jetzt muss Italien Punkte in Spielen gegen niedriger eingestufte Gegner suchen und gleichzeitig auf einen Fehltritt der Skandinavierinnen hoffen. Parallel dazu fand im Tallaght Stadium ein hart umkämpftes Spiel zwischen Irland und Frankreich statt. Dieses Spiel, das als schwieriger Test für die Gastgeberinnen beworben wurde, bestätigte die hohe Qualität der französischen Fußballerinnen, die von Beginn der Kampagne an auf das Podium der Weltmeisterschaft zielen. So begonnene Kampagne zeigt, dass die Kräfteverhältnisse im Frauenfußball sich stabilisieren und die Großmächte nicht bereit sind, Platz zu machen. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, beim Debüt für Deutschland ein Tor zu erzielen. Das ist ein wahr gewordener Traum.” — Larissa Mühlhaus Ein interessanter Nebenaspekt in den irischen Medien war die Situation von Katie McCabe, der Kapitänin der irischen Nationalmannschaft. Es gab Berichte über ihren möglichen Weggang vom Londoner Arsenal, was zeitlich mit dem entscheidenden Spiel der Nationalmannschaft zusammenfiel. Trotz des Transferwirbels blieb die Spielerin auf das Nationalspiel konzentriert, wie der Trainer betonte. Diese Wettbewerbe werden auch von den größten öffentlich-rechtlichen Sendern übertragen, wie das deutsche ARD, das sein Programm änderte, um den Fans zu ermöglichen, den Erfolg ihrer Spielerinnen live zu verfolgen.
Perspektywy mediów: Liberale und Schweizer Medien konzentrieren sich auf den Mangel an Spielflüssigkeit trotz des Sieges und deuten auf die Notwendigkeit schneller Reformen im Kader hin. Konservative und deutsche Presse feiert das hohe Ergebnis als Beweis für die Rückkehr der deutschen Stärke und legt weniger Wert auf die Schwäche der Gegnerinnen.
Mentioned People
- Larissa Mühlhaus — Debütantin in der deutschen Nationalmannschaft, Torschützin im Spiel gegen Slowenien.
- Andrea Soncin — Trainer der italienischen Frauen-Nationalmannschaft.
- Christian Wück — Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft.
- Katie McCabe — Kapitänin der irischen Nationalmannschaft, Spielerin des Arsenal.